Pichilemu (pichilemu de) liegt rund 126 km westlich von San Fernando direkt am Pazifischen Ozean.
Der Name der Stadt stammt aus der Sprache der Mapuche und bedeutet soviel wie Kleiner Wald.
Im Dezember 1891 wurde die Gemeinde Pichilemu per Dekret von Präsident geschaffen. Der Engländer Agustín Ross Edwards erkannte die touristischen Qualitäten Pichilemu und baute die Infrastruktur stark aus.
Die Stadt Pichilemu bezeichnet sich selbst als wichtigstes Surfgebiet im pazifischen Bereich Südamerikas. Jährlich besuchen viele europäische und amerikanische Surfer die Strände der Stadt. Die Strandabschnitte Punta de Lobos, Infiernillo Beach und La Puntillia sind die Hauptanlaufgebiete der Surfer. In Pichilemu finden jährlich viele internationale und nationale Surfwettbewerbe statt. Im Schnitt sind die Wellen zwischen 2 und 3 m hoch.
Ruta de la Sal
Die Ruta de la Sal führt durch die Salzgewinnunganlagen an der Küste bei Cáhuil, Barrancas, La Villa, El Bronce, La Palmilla und La Plaza.
Ruta de San Andrés
Ein Prozessionsweg, der dem Heiligen Andreas gewidmet ist und jährlich am 30. November (Andreastag) gegangen wird.
In der Stadt und im Umland liegen kleine Wälder und Parks, wie der Municipal Park Agustín Ross Edwards, der ein nationales Monument ist. Herrliche Lagunen, Seen und der Fluss Nilahue 10 km südlich der Stadt laden zum Wandern und Picknick ein.
Bei Punta Lobos leben eine größe Anzahl von Seelöwen auf Felsen am Pazifik.
Pichilemu lebt praktisch ausschließlich vom Tourismus, Landwirtschaft und Fischerei sind nicht so bedeutend.
Momentan läuft ein Aufforstungsprogramm von CONAF im Bereich Pichilemu.
Dazu noch ein Reisebericht von Stefan
Heute besorgte ich mir ein Busticket in den Süden nach Pichilemu. Die Stadt ist Chiles inoffizielle Surfhauptstadt und wegen der perfekten Brandung pilgern das ganze Jahr die SurferInnen hierher. Die Busse liefern sich einen Preiskampf um die Passagiere und ich wählte einen eher einen Luxusbus, der auch schneller am Ziel sein sollte. Die Morgenfahrten waren bereits voll, so dass ich erst um den Mittag weiterreise.
Auch heute wurde wieder grosse Strassen gesperrt für den Umzug mit der riesen Puppe ca. 10 Meter hoch. Weil Sonntag war, entstanden überall Stände und das ganze war ein riesen Volksfest. Die Puppe wird mit Seilen von eingekleideten Männdern zum Leben erweckt. Ein riesen Geschrei wenn sich die Figuren in Bewegung setzen. Ähnlich wie Streetparade aber herzlicher und fröhlich.
An einem Punkt stellten sie eine Wasserinstallation auf und alle 15 Minuten schoss ein Art Geysir in de Höhe und tauchte die Menge in erfrischenes Wasser.
Streunende Hunde
Überall sieht mandie streunenden Hunde die langsam aber sicher zur Plage in Santiago werden. Neben Krankheiten sind sie auch verwahrlost und gehören
Sonntag und Plaza de Armas
Wenn man an einem Weekend in Santiago de Chile ist, erlebt man die gemütliche Stimmung und viel weniger Arbeitsverkehr und Smog. Der Plaza de Armas ist der eigentliche Kern und das Zentrum der Stadt. Hier treffen sich alle, machen ab, trinken kaffee oder sitzen da und betrachten die Personen die mit Glace in der Hand umher spazieren.
Kaffe trinken
Die Preise sind eher teurer für Südamerika. Mein Lieblingsgetränk ist nur in der Form von Nescafe günstig. Einen guten Bohnenkaffe kostet ähnlich wie in der Schweiz 2.50-4.- Fr. (1300-2000 Pesos), je nach Menge vom Kaffee.
Heute war ich das erste Mal in einer Kaffeebar;) man zahlt den Preis geht an die Bar und es gibt nur Kaffee in unterschiedlichen Variantionen. Dies ist nichts besonderes. Besonders ist die Dame, den den Kaffee serviert. Geschminkt und angezogen wie für den Ausgang versucht sie eine Gespräch mit dir anzufangen um dann etwas Trinkgeld herauszuholen. In Chile ist diese Szene wahrscheinlich ok, in der Schweiz würde ich denken, dass es eine Kontaktbar sein könnte. Ich gab brav etwas Trinkgeld, gönnte mir einen Kaffe Fredo und zog wieder weiter.
WLAN Out
Heute war ein paar Stunden das Internet weg und die Travaller hatten einiges zu Fluchen. So schnell ist man abhängig. Ist halt praktisch alle Reservationen für Hotels online zu buchen und Infos für das Reisen im Internet zu suchen. Oder einen Reiseblog mit Netbook im Garten zu schreiben am Pool;))
Stefan