Sprachschule Ecuador

admin | März 10th, 2010 - 07:25

ecuador-sprachschule
Gerade mal zwei Jahre ist es her, dass Benjamin Henkes das erste Mal in Ecuador war. Jetzt ist er 22, Student und leitet nebenher die Youth Apartment Agency-Ecuador, seine eigene kleine Firma mit einer einzigartigen Geschäftsidee. Im Telefoninterview berichtet Benjamin unserer Autorin Carmen Leimann, wie es dazu kam.

Wie entstand die Idee zur Youth Apartment Agency-Ecuador (YAA-Ecuador)?

Ich war nach dem Abitur 2007 in Ecuador und wollte eigentlich in eine WG ziehen. Damals gab es allerdings nur große Firmen, die ausschließlich in Familien, Apartments und Hostels, in denen teilweise auch andere Ausländer waren, vermittelt haben. Also habe ich einen Monat in einer Familie gelebt, bis ich erste Kontakte zu Einheimischen geknüpft habe, mit denen ich dann in eine WG gezogen bin. Dort kam uns dann die Idee, dass so eine WG (also ein Ausländer und sonst nur Einheimische) eigentlich eine Marktlücke ist. Deshalb haben wir eine Firma gegründet und vermitteln seither Leute nach Ecuador.

Was unterscheidet die YAA-Ecuador von anderen Sprachschulen und Vermittlungsstellen?

Wir sind mit unserer WG-Vermittlung einzigartig, weil unsere Jugendlichen in eine WG ziehen, wo sie garantiert die einzigen Ausländer sind. In unseren WGs werden die Jugendlichen richtig integriert und lernen einheimische Leute kennen – und dadurch natürlich auch schneller Spanisch. Bei uns muss man außerdem kein Rundumpaket buchen. Wir helfen auch dabei, nur in die Sprachschule, nur in die WG oder nur einen Praktikumsplatz zu finden.

Welche Erfahrungen hast du bisher mit dem Konzept gemacht?

Am Anfang haben wir gerade mal fünf oder sechs Leute vermittelt. Da mussten wir uns ewas Neues einfallen lassen. Deshalb haben wir eine Sprachschule aufgebaut und die YAA als ecuadorianische Firma offiziell registrieren lassen. Seit wir die Sprachschule haben, läuft das Ganze auch etwas besser, weil die meisten Leute zuerst nach einer Sprachschule suchen und dann nach einer Unterkunft und so auf uns aufmerksam werden.

Wie viele Jugendliche konnten schon vermittelt werden?

In den letzten drei Monaten haben wir schon sieben Leute vermittelt. Das ist schon ziemlich gut für unsere Verhältnisse. (lacht)

Aus welchen Ländern stammen die Jugendlichen, die sich für den Ecuadoraufenthalt interessieren?

Die Leute kommen meistens aus Deutschland, den USA, der Schweiz und den Niederlanden, wo wir auch unsere Zweigstellen haben.

Wie alt sind die Jugendlichen und jungen Erwachsenen? ….

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Ecuador 2010 – eine Hilfe aus …

admin | März 3rd, 2010 - 07:25

ecuador-hilfe
Ecuador 2010:
Aufbau einer technischen Berufsschule im Tiefland Ecuadors

Projektbeschreibung

Creer, Crear y Crecer.

Creer (Glauben)

In der Gemeinde Pijilí besuchen 70 % der Jugendlichen nach der Grundschule keine weiterführende Bildungsstätte. Die finanzielle Situation zwingt sie, nach Arbeit zu suchen. Die meisten finden in der Landwirtschaft Arbeit oder in Minen, wo sie keine technische Ausbildung erhalten. In der Region Parroquia besteht ein hoher Bedarf an Metallfacharbeitern, Tischlern, Kfz-Mechanikern und Elektrotechnikern: Es gibt es nur zwei Schlosser- und einen Tischlermeister, keine in Kfz-Mechanik oder Elektrotechnik.

Crear (Schaffen)

Das Ziel des Projektes ist, ein technisches Bildungszentrum zu erstellen, das praxisbezogene Ausbildung verschiedener technischer Berufe anbietet, angepasst an den Bedarf der Region.

Das Zentrum soll auf der Farm der Pastoral Social in Abdón Calderón erstellt werden, wo bereits mehrere ungenutzte Gebäude bestehen. Die Arbeit wird darin bestehen, diese Gebäude zu renovieren und anzupassen.

Crecer (Wachsen)

Mehrere Gemeinden werden von der Schule profitieren. Die Anzahl der Familien in benachbarten Gemeinden wird auf 500 geschätzt, es wird mit einer jährlichen Schüleranzahl von 50 gerechnet.

Projektorganisation

Ab Mitte Juli wird eine Gruppe von bis zu zehn Teilnehmern aus Österreich einen Monat in Ecuador verbringen, um beim Aufbau der Berufsschule zu helfen.

Die Arbeit wird aus folgendem bestehen: Es sind mehrere Mauern abzureißen und neue zu konstruieren, Fußböden und Dächer zu renovieren, die maschinelle Ausstattung durchzuführen, Schweißarbeiten, Schlösser zu reparieren etc. Neue Bauarbeiten werden also keine durchgeführt, sondern bestehende Bauten renoviert und adaptiert.

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Ein Besuch von Papallacta

admin | März 1st, 2010 - 07:17

ecuador_bus
Das Reisen in Ecuador selbst ist spannend. Wir nehmen fuer laengere Strecken zwar immer das Flugzeug, aber dennoch muss man (wie gestern nach Papallakta) manchmal den Bus nehmen. In Quito kein Problem, das Netz ist echt super. Man braucht zwar fast 90 Minuten vom Hotel (im “Gringolandia”, ziemlich “Stadtmitte” zum Busterminal im Sueden, das sind aber auch etwa 25 Kilometer quer durch die Stadt und das fuer 25 Cent. Kann man also echt nix sagen.

Ueberlandbusse sind schon lustiger. Die 60 Kilometer von Quito nach Papallakta brauchen ja gute 2,5 Stunden. Das Hoehenprofil ist zwar beeindruckend (2.800m -> 4.100m -> 3.200m) aber die meiste Zeit geht dafuer drauf neue Mitfahrer am Strassenrand aufzulesen, damit der Bus auch voll wird (Kostenpunkt: 2 Dollar pro Person). Innendrin ist es einigermassen komfortabel mit mehr Beinfreiheit und Entertainmentprogramm als bei Lufthansa. Letzteres naemlich findet auf einem Fernseher statt, auf dem “Predator” mit Arnold Schwarzenegger lief. So konnten auch die Kleinkinder bei voller Fernsehlautstaerke ruhiggestellt werden und auch noch dabei lernen wie es aussieht, wenn ein Alien einen Soldaten nach dem anderen abschlachtendent und das Hirn aus Schusswunden austritt.

Dass Ecuador kein kulinarisches Festessen wie Vietnam werden wird, war klar. Aber auch das Angebot ist gering. Es gibt fast keine Garkuechen und mobile Essensstaende sucht man auch meist vergeblich. Das, was man dann ist, sucht dann gerne mal einen etwas schnelleren Weg wieder nach draussen. Und das, obwohl wir (gepraegt durch die doch nicht geringe Asienerfahrung) extrem aufpassen und Salatblaetter sowie Wurst aus Broetchen chirurgisch entfernen.

Gegessen wird hier gerne alles fritiert. So ist auch der Fisch der ansonsten echt leckeren Fischsuppe (Vorspeise im Menue fuer 2,50 Dollar) fritiert. Warum? Ansonsten gibt es viel fritierten Kartoffelbrei, Yukabrei, und was halt sonst noch einhaendig frittiert gegessen werden kann. Die unfritierten Gerichte sind aber durchwegs lecker und reichhaltig.

Das beste Essen (jetzt bitte festhalten) hatten wir im Regenwald. Im Ernst! Ohne Strom und fliessendes Wasser zauberte unser Koch mittags und abends traumhafte Gerichte. Diese wurden auch wunderschoen auf den Blechtellern angerichtet. Es war wirklich ein Gedicht! Auch wie dort gewirtschaftet wurde: von Montag bis Mittwoch Mittag hielt das mitgebrachte Eis und so gab es stets Fleisch oder Fisch. Das was bis dahin nicht aufgebraucht wurde, verfuetterten wir an die Piranhas, von denen wir 14 Stueck fingen, 13 ins Wasser zurueck warfen und einen assen. Ab Mittwoch abend gab es dann nur noch vegetarisches Essen. Dies wurde aber soooooo unglaublich lecker zubereitet, da stoerten auch die Moskitos und Kakerlaken neben den Tellern nicht mehr.

Den ausfuehrlichen Dschungelbericht muss ich noch vom handschriftlichen Tagebuch abtippen. Da das etwas laenger dauert, als wir momentan Zeit haben, wird das erst ab Dienstag abend passieren. Bis dahin sind wir in Cuenca.

Das Wetter in Quito ist uebrigens TRAUMHAFT! Morgen zwar noch frisch (etwa 10 bis 15 Grad) aber tagsueber wie ein perfekter deutscher Fruehlingstag. Nur wenn man in der Sonne ist, merkt man, dass man direkt auf dem Aequator ist. Stadtbesichtigung ist hier uebrigens auch anstrengend. Waehrend man auf Bergtouren langsam aklimatisiert, und dann auch problemlos 3.500 Meter machbar sind, steigt man hier halt aus dem Flugzeug und ist oben. Puuuuuh…


Montanita Ecuador

admin | Februar 22nd, 2010 - 07:31
Ecuador Montanita

Ecuador Montanita

Montañita – Montanita Ecuador

ist ein Ort auf der Halbinsel Santa Elena im Sueden von Ecuador. Er liegt in der Provinz Santa Elena. Der Ort liegt an der Überlandstraße Ruta del Sol (Nationalstraße E-15) und hat tolle Strände am Pazifischen Ozean.

Montañita, traditionell ein Fischerdorf, wird von einigen als der ideale Ort für Rucksacktouristen und Surfer angesehen und lebt heute zu wichtigen Teilen vom Tourismus. Der Ort war in den 60er Jahren ursprünglich eine Hippiehochburg für Aussteiger, heute dient es als Surfer – und Ausgangsparadies für Jugendliche.

Die einfache Bauweise, Unterkünfte aus Bambusholz und die Straßen aus weißem Sand geben dem Städtchen seine charakteristische Ausstrahlung.

Erreichbar ist Montañita von Guayaquil aus mit dem Bus oder Auto in ca 4 Stunden Fahrt.


Ecuador im Sueden – Cuenca, Guayaquil, Montañita

Cuenca hat mir sehr gut gefallen. Allerdings war die Stadt wie ausgestorben, da alle zum Karneval an der Kueste waren. Was es gab, waren Wasserschlachten in den Strassen..sobald man aus der Tuer ging, musste man sich vor wasserbombenwerfenden Kids in acht nehmen. Ich fand’s voll angenehm, zur Abwechslung mal mit Maedchen zu reisen.

Einen Tag spaeter ging’s mit dem Franzosen nach Guayaquil, die groesste Stadt Ecuadors (Busfahrt durch Nebelwald, voellig gruene Landschaft, Reisfelder). So etwas haette ich in Ecuador nicht erwartet: die ganze Hafenpromenade war ultramodern restauriert. Fand die Stadt zwar interessant und ganz schoen, aber zu aufgesetzt…mir fehlte der urspruengliche Charme. Cool waren auf jeden Fall die urzeitlich anmutenden Leguane im Stadtpark!

In der Hitze sind wir einen Huegel mit bunten Haeusern und einem schnieken Leuchtturm hochgestiegen und hatten eine tolle Sicht auf Guayaquil. Musste mir mit dem Franzosen ein Doppelbett teilen, weil alle Hostels so verdammt teuer waren. Irgendwie war ich die ganze Zeit voll unmotiviert und gleichzeitig rastlos- paradox!

Am Tag darauf bin ich in den szenigen Strandort Montañita gefahren, wo ich mich mit Leuten aus Máncora wiedergetroffen hab- voll das herzliche Wiedersehen! Da gab’s dann wieder Party bis zum Umfallen (teils sogar sehr vernuenftige Mukke!) und Gammeln. Und wir haben uns ueberraschenderweise doch noch mal mit Matt getroffen! Ein Hollaender hat die heftigste Story erzaehlt, die ich soweit gehoert hab: er wurde von 2 Ecuadorianern per Fruchtsaft unter Drogen gesetzt, kann sich an nichts erinnern, wurde bewusstlos irgendwo zwischen Montañita und Guayaquil aufgefunden, war 2 Tage im Krankenhaus, haette von der Dosis sterben koennen, alle seine Sachen sind weg!!!

Weil ich kein Bock mehr auf Party und Gammeln hatte, bin ich schon mal nach Baños gefahren, wohin Jeannie und Lee hoffentlich bald nachkommen.

Langsam stellt sich bei mir ein Gefuehl des “Uebersaettigtseins” ein…irgendwie ist alles nicht mehr so aufregend. :(

weitere Berichte von aus Ecuador von Eva


Ecuador – Isla de la Plata

admin | Februar 19th, 2010 - 09:38

ecuador-isla de la plata
Die Isla de la Plata was in deutscher Sprache Silberinsel heisst, nach einem angeblich dort versteckten Silberschatz. Die Isla de la Plata ist eine kleine, 14 Quadratkilometer große Insel etwa 20 Kilometer vor der Küste der Provinz Manabí, Ecuador entfernt. Sie ist Teil des Machalilla – Nationalparks und ist per Boot von Puerto López aus zu erreichen.

Auf der Insel lebt eine Vielfalt an Tierarten. So gibt es verschiedene Blaufußtölpel, den Rotfußtölpel und den Nazcatölpel. Eine andere Spezies ist die Mähnenrobbe. In den Gewässern um die Insel finden sich zahlreiche Delfine wie der Schlankdelfin.

Ein Reisebericht von Amina

Am Sonntag vor zwei Wochen lud mich meine alte Gastfamilie auf einen Ausflug mit ihnen ein. Wir gingen an den Strand von Puerto Lopez, was etwa eine Stunde weit entfernt liegt. Dort angekommen gingen wir zu einem Reisebüro, das uns einen Führer zur Verfügung stellte, der uns in einem Motorboot auf eine Insel, Isla de la Plata, brachte. Als wir beinahe auf der Insel angekommen waren, warf der Kapitän ein bisschen Ananas und Wassermelone ins Meer, und darauf erschienen Wasserschildkröten!!! :) War super toll das zu sehen!!!

Danach spazierten wir ein wenig auf dieser Insel herum, das mir vorkam, wie Klein-Galapagos. Wir sahen Vögel, mit blauen Füssen, mit ihren Jungen, was wirklich süss war, Schaut euch die Fotos an!!!! :)

Später ruhten wir uns ein wenig aus, versuchten uns ein wenig von der Hitze zu erholen, wobei mir mein Cousin noch einen Krebs unter die Nase hielt. :)

Darauf ging es mit unserem Boot weiter, wo wir an einem Ort Halt machten, wo es super schön war. Wir zogen uns unser Badezeug an, und gingen im Meer schnorcheln. Es war wirklich unglaublich!! Es gab super schöne, farbige Fische und ich war überglücklich, denn dieses Mal hatte ich überhaupt keine Angst, hingegen als ich mit meinem Papi auf Sardinien schnorcheln gingen, hatte ich sehr viel Angst, und es hatte praktisch keine Fische….! :)


Ich sah sogar einen langen, Aal ähnlichen Fisch, der wirklich auch sehr schön war.! Meine Freundin, Kiraya aus Kanada, die nun in meiner alten Familie ist, hat eine wasserfeste Kamera, da haben wir auch superschöne Fotos gemacht!!! Leider habe ich die Fotos bis jetzt noch nicht, aber bald werden sie kommen. Bis jetzt kann ich euch meine Fotos zeigen, die wirklich auch sehr gut herausgekommen sind!!! :)

Als es dann langsam später Nachmittag wurde, mussten wir leider nach Hause zurückkehren, aber alles in allem war der Tag super toll und ich genoss es auch, wieder einmal mit meiner alten Familie zusammen zu sein!!! :)

Hm. Was gibt es sonst noch so Neues?? Letzte Woche kam das Fernsehen zu uns nach Hause, um ein Interview mit meinem Gastvater zu machen, da er einer der Gewinner eines Wettbewerbes ist, die einen Job im Staat bekommen, so irgendetwas.

Letzten Sonntag ging ich mit meinen Eltern nach Crucita, wo wir uns ein wenig baden gingen, und meine Mutter und ich schönen Schmuck suchen gingen! :)

Dort gingen wir dann auch noch Freunde meines Gastvaters besuchen, und ihr darft dreimal raten woher die waren..!!

Jaaa!! Einer war aus Italien und der Schweiz, besser gesagt Lausanne und der andere aus Frankreich und Italien!!!!!! War wirklich lustig ein bisschen mit ihnen über die Unterschiede dieser Länder zu sprechen! Diese zwei Herren wohnen schon in Crucita, seit etwa 10 Jahren! Dort assen wir dann so richtig leckere Pizza, eben von Italienern hergestellt!

Auf dem Rückweg nach Portoviejo kamen wir noch an einem Ort vorbei, wo sie sehr viel typischen Schmuck verkaufen! Dieser Schmuck ist aus der sogenannten Tagua, was pflanzliches Edelweiss ist. Es ist wie eine kleine Nuss, die man bearbeitet. Es geht nicht kaputt, und die Sachen die sie daraus herstellen sind wirklich super schön!!!

Unter der Woche habe ich mich nun mehrmals mit Kiraya und Sandy (Taiwan) getroffen, ich zeigte ihnen das Zentrum Portoviejos und sonst genossen wir einfach unser Leben! :)

Am Abend immer um etwa 8 Uhr gibt bei mir in der Siedlung Bailoterapia, was Tanzterapie ist, und ich lerne da auch ein wenig mehr tanzen. Ich finde es supertoll!!! :) Danach gehe ich meistens mit Freunden in den Pool baden, was auch immer super lustig ist!!

Ich habe hier übrigens einen Nachbarn, der ziemlich gut Deutsch spricht, da er im Sommer zurück vom Austauschjahr in Deutschland gekommen ist. Es ist eben doch auch immer lustig, mit jemandem in Deutsch zu sprechen, während die andern nichts verstehen!! :D

Nun. Geniesst die Kälte noch ein wenig, bis dann wieder die Hitze kommt!!

Die nächste Woche darf ich dann mit Mücken und Hitze im Amazonas verbringen!! Wir sicher total spannend!! :)

Ganz liebi Grüesslii

Amina

Hier könnt ihr ein paar neue Fotos finden: http://picasaweb.google.com/minamuus?fgl=true&pli=1


Banos Ecuador

admin | Februar 12th, 2010 - 07:09

ecuador banos

Baños – der volle Name lautet Baños de Agua Santa, Bäder des heiligen Wassers, auch Baños de Ambato genannt ist eine kleine Stadt mit ca. 20.000 Einwohnern in der ecuadorianischen Provinz Tungurahua und am Fusse des sehr aktiven Vulkans Tungurahua mit ueber 5000m Hoehe. Das Klima ist ganzjährig angenehm mit Temperaturen um 25°C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 1.300 mm und kommt im Wesentlichen durch häufige kurze Schauer zustande.

Heute ist Baños einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Ecuador und zugleich ein wichtiges Touristenzentrum. Begünstigt durch die geografische Lage entspringen hier zahlreiche schwefelhaltige heisse Quellen, die die Becken von drei Thermalbädern speisen.

In Baños und Umgebung gibt es zahlreiche Wasserfälle, der berühmteste ist der “Pailon del Diablo”, die Schlucht des Teufels, in dessen Mitte, wie man sagt, ein Stein in der Form eines Teufelkopfes ist.

Banos Ecuador – Hotels Banos Ecuador – Ein Bericht von Eva

Guten Tag aus dem verregneten, kalten Quito!

Ich bemühe mich jetzt mal um einen Bericht über mein letzes Wochenende…

Am Donnerstag war ich mit David (meinem Tanzpartner) und Freunden von ihm Feiern. Das war sehr lustig^^ Dabei habe ich auch einen Typen aus Nimwegen kennengelernt!! :D Die Welt ist klein…

Am Freitag früh war ich dann leider etwas verkatert und war froh, dass Freddy und Anita eine halbe Stunde zu spät waren, um mich abzuholen.. Meine frisch gewaschene Wäsche musste dann im Auto auf der 4-stündigen Fahrt nach Baños trocknen ;)

Am Samstagfrüh gings zum Rafting! Das war ein Erlebnis! Erst hatte ich ja schon ein wenig Angst aber letztendlich hat es so viel Spaß gemacht und nette Leute haben wir auch dabei kennengelernt. Den Nachmittag haben wir im Hostal verbracht, da wir alle etwas müde waren und so habe ich geschlafen, während die anderen beiden das enttäuschende Spiel Ecuador gegen Uruguay geschaut haben.

Abends waren wir in einem etwas besseren Restaurant und anschließend ein bisschen tanzen. Aber um 12 waren wir auch wieder im Hostal.

Der Sonntag war ein unglaublich heißer Tag! Am Samstag war es schon warm, (Freitag hat es geregnet), aber am Sonntag waren Anita und ich richtig froh um den Fahrtwind den wir auf unserer kleinen Fahrradtour entland des Flusses hatten! Die Tour war wunderschön und alle paar Meter hätte man anhalten können um Fotos von der Landschaft (Fluss, Berge, Wasserfälle, kleine süße Dörfer) zu machen. Freddy ist die Tour mit dem Auto gefahren und hat uns schließlich getroffen um zu einem besonders großen Wasserfall hinabzusteigen. Ich war jedoch schon ziemlich fertig von der Hitze und so haben wir anschließend auch nur noch gegessen und sind nach Quito zurückgefahren, wo wir um ca 20:00 Uhr ankamen.

Das war ein sehr, sehr schönes Wochenende! Es gibt so viel zu tun und zu sehen in Baños! Vielleicht fahre ich in ein paar Monaten nochmal dahin…

Heute abend gehe ich noch mit einem, den ich am Donnerstag kennengelernt habe, ins Kino. Ansonsten habe ich keine wirklichen Pläne für die Woche…

Ich hoffe euch geht es allen gut!

Eva

weitere Ecuador Berichte und Fotos bei Eva


ecuador-mapa-banos

Atacames Ecuador

admin | Februar 10th, 2010 - 08:38
Ecuador Atacames

Ecuador Atacames

Atacames ist eine kleine Stadt im Norden Ecuadors in der Provinz Esmeraldas. Sie liegt etwa 20 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Esmeraldas am Río Atacames. Atacames ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons und hat ca. 15.000 Einwohner.

Atacames ist ein traditioneller Fischerort, der sich in den letzten drei Jahrzehnten zum bekanntesten Badeort Ecuadors neben Salinas entwickelt hat. Er wird hauptsächlich in den Ferienmonaten der Andenregion von Ecuadorianern stark frequentiert. Auch Gäste aus dem nahegelegenen Kolumbien sind anzutreffen.

Unter ausländischen Touristen gilt Atacames als Aussteigerort, was noch vom Massentourismus fern geblieben ist.


Am Strand von Atacames sind viele Bars und Kneipen, die sich einerseits in den Gebäuden an der Uferpromenade, andererseits in Ständen am Strand befinden.

Der Kanton Atacames wurde Anfang der 90-ger Jahre eingerichtet. Er hat ueber 30.000 Einwohner und umfasst neben Atacames die Orte und Fischerdörfer mit Sandstränden La Unión, Súa, Tonchigue und Tonsupa.
Dazu noch einige Impressionen – Atacames

Eine staubige Uferpromenade säumt das Meer. Bambushütten mit Palmendächern, Salsa und Reggae, Ladenlokale und Bars, die “Tsunami” heißen, Zöpfchenflechter, Temporary Tattoos, Sonnenbrillen, natürlich, und – ja, auch das – dein Name auf einem Reiskorn. Wer den Strand betritt, wird von Händlern belagert, die mit laminierten Ausflugsbroschüren wedeln. Sonnenliegen, Bananenboote, Volleyballfelder. Mopedtaxis verstopfen die löchrigen Gassen der Innenstadt. Elf Männer und sieben Frauen konnten sich retten, als im Jahr 1533 ein spanisches Schiff mit afrikanischen Sklaven an Bord vor Atacames Schiffbruch erlitt.

70 Jahre lang erwehrten sie sich als Guerilla-Gruppe den Angriffen indianischer Einwohner und spanischer Conquistadores. Es heißt, dass sich die morenos, die farbigen Ecuadorianer, diesem Erbe bis heute verpflichtet fühlen. Und sie prägen das Bild dieses Landstrichs, nicht nur in Atacames. So vollständig fehlen indigene Gesichtszüge im Nordwesten, dass Ecuador hier wie ein verirrter karibischer Satellit wirkt. An der Zufahrtsstraße zum Strand von Atacames steht die Skulptur einer skurrilen Figurengruppe: ein Schwarzer, der gut gelaunt eine Angelschnur über die Reeling wirft, hinter ihm im Kahn ein Mann und ein Kind mit gringoesken Zügen.Wir sitzen alle im selben Boot?

Quelle teilweise: merian.de

ecuador_atacames_mapa


Stadtverwaltung Atacames



Jungle Ecuador

admin | Februar 9th, 2010 - 04:09

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Hallo Ecuador Jungle,

ich war dieses Wochenede im Jungle. Zumindest da wo der Jungle anfaengt. Tena, eine kleine Junglestadt. Sehr heiss und seeeeehr schwuel! Gefuehlte 180 % Luftfeuchtigkeit!

Unser Mann im Dschungel (Video-Titel: Amazonas Mission) ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1985. Die Kinopremiere fand am 11. Juni 1987 statt. Die Erstaufführung im deutschen Fernsehen folgte am 3. August 1988 in der ARD.
Unser Mann im Dschungel bei filmportal.de

Wir haben einige Ausfluege unternommen! Am ersten Tag sind wir in so einen kleinen Nationalpark gegangen und haben einige Tierchen gesehen! Da war ein Affe, der frei war und der war ganz niedlich! Den konnte man streicheln. Die anderen im Kaeftig waren bisschen aggro. Die wollten uns mit ihrem ewig langem Schwanz an den Kaefig ziehen und ESSEN ;-)

Am 2. Tag sind wir in eine Grotte gefahren. Da haben wir eine Lampe auf den Kopf bekommen und sind losgelaufen. Das war auch total schoen! Abenteuerlich weil man echt fast nichts gesehen hat!

Und am letzten Tag sind wir dann in eine andere Stadt gefahren weil man uns gesagt hat, dort waere ein grosser Nationalpark. Aber wir hatten leider keine Zeit mehr das zu machen. Deshalb sind Isabel (die andere Deutsche) und ich in ein Kanu gestiegen und haben uns von einem Guide zu einem kleinen Dorf fahren lassen, zu dem man nur uebers Wasser kommt. Dort leben die Menschen noch sehr traditional und leben vom Anbau des Kaffes, Kakao, Yuka, Reis und Bananen, die sie dann fuer wenig Geld verkaufen. Der Typ hat uns dann zu seinem Haus bebracht und uns alles erklaert und gezeigt. Das war wirklich spannend. Aber trotzalledem haben sie einen fetten Fernseher und einen dicken Kuehlschrank! Also ich denke, die verdienen schon ihr Geld mit dem Tourismus.. Aber das war echt schoen, das mal zu sehen wie die leben!

Der Yasuní – Nationalpark ist ein Nationalpark in Ecuador mit einer Fläche von 9.820 km² – Kernfläche 5000 km² – zwischen den Flüssen Napo und Curaray in den Provinzen Napo und Pastaza, 250 km von Quito entfernt. Zum Nationalpark gehört der gleichnamige Fluss Yasuní, ein Nebenfluss des Napo. Der Park wurde 1989 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Das Gebiet war im Pleistozän nicht von Eis bedeckt und soll auf einem Hektar mehr Baumarten aufweisen als ganz Nordamerika. Das Gebiet gehört zum Territorium der Huaorani und ist Rückzugsgebiet zweier weiterer Stämme vor der Ausbreitung der „westlichen Zivilisation“, der Tagaeri und Taroemanane. Alle drei Stämme sind bereits durch die illegale Holzmafia bedroht und wären bei einer Ausbeutung der dort vorhandenen unerschlossenen Ölvorkommen sehr wahrscheinlich zum Untergang verurteilt.

Es herrschen in dem Gebiet feuchte tropische Regenwälder vor mit Arten wie Macrolobium acaciifolium, Coussapoa trinervia, Licania, Eugenia …

Danach sind wir zurueck ans Festland und haben die Affen in den Baeumen gesehn, wie sie rummgetollt haben. Das war soo lustig! Und wenn man nicht aufpasst, dann klauen die ALLES was sie in die Haende bekommen :-)

Ja, dann sind wir abends wieder zurueck. Das war ein schoener Ausflug, den ich bald im richtigen Jungle wiederholen moechte.

Ich hoffe es geht euch allen gut!

Viele liebe Gruesse, Lena

http://picasaweb.google.com/Lenscha138/Tena2010


Ecuador – Urwalderlebnis am …

admin | Februar 2nd, 2010 - 08:07

ecuador-travel
…Rio Napo. Der Dschungel am Rio Napo erwartet Sie !


Etwas im Osten der Andenkordillere Ecuadors fällt das Land in das Amazonasbecken ab und man befindet sich nach einem Aufenthalt in der Hauptstadt Quito (2.800m) plötzlich im heißen, tiefgelegenen Regenwald wieder, der 30% des ecuadorianischen Territoriums einnimmt. Hier fliessen die grossen Ströme Rio Pastaza und Rio Napo dem Amazonas entgegen. Kommt man mit dem Flugzeug über die Anden, sieht man aus der Vogelperspektive die Wunden, die Rodungen und Zivilisation in den Regenwald geschlagen haben. Je weiter man dem Verlauf des Rio Napo Richtung peruanischer Grenze nach Osten folgt, desto ursprünglicher wird die Natur. Schließlich erreicht man den Yasuní – Nationalpark, den mit 1 Million qkm grössten Nationalpark Ecuadors. Hier hat man noch die Chance, Einblicke in unberührte Regenwaldfauna  zu gewinnen.

Die Anreise zur Lodge beginnt mit dem Flugzeug in Quito. Unser Gepäck wurde bereits am Flughafen der Hauptstadt von Vertretern der Lodge in Empfang genommen und reist separat. Wir fliegen über die östliche Andenkordilliere – aus den Wolken schauen nur die höchsten Andenvulkane mit ihren gut 5.000 m Höhe heraus. In einer Stunde sind wir in Puerto Francisco des Orellana, unten im Amazonastiefland. Von hier aus werden wir mit einem Schnellboot den Rio Napo hinuntergebracht. Bei niedrigem Wasserstand bedarf es viel Erfahrung, um nicht mit einer der vielen Sandbänke im Fluß oder mit Treibholz zu kollidieren. Nach zwei Stunden macht das Boot an einem Anleger fest und wir gehen auf einem Bohlenweg 30 Minuten lang in den Urwald hinein, um an einer wunderschönen Lagune anzukommen. Dort warten Kanus auf uns, mit denen wir über den See zur Lodge gebracht werden. In den Bäumen heißen uns Hoatzins mit ihrem lauten Kreischen willkommen. Alles was zur Versorgung der Touristen zu unserer Lodge muss, muss den beschriebenen Weg nehmen. Straßen gibt es hier draußen nicht!



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ecuador-lodge

Ich verbringe die Tage im Urwald in der Lodge. Es handelt sich um eine der exklusiven Urwald – Herbergen am unteren Rio Napo, in Naturbauweise so in den Urwald gebaut, dass sie die Baumwipfel nicht überragt. Sie liegt in einem 3.500 ha großen Privatreservat unweit des Yasuní – Nationalparks. Die Lodge besteht aus einem Haupthaus, rustikalen Cabañas die fast 30 Gäste aufnehmen können, einem Bootshaus mit Bar und Liegeterrasse an der Lagune und Wirtschaftsgebäuden. Alle Gebäude stehen auf Pfählen und sind mit Holzstegen untereinander verbunden, so dass man abends nach Hause gehen kann, ohne die Kaimane zu stören, die man nachts schon einmal unter den Gebäuden beobachten kann. Man entbehrt hier nichts:

das Essen ist super und bekömmlich, der Tag beginnt mit mehreren frischen Säften von Früchten, deren Namen man noch nie gehört hat. Die Cabañas sind geräumig und mit Mückennetzen ungezieferfrei, haben eine Dusche und einen Balkon mit Hängematte. Von ihr aus kann man Vögel beobachten und abends nachsehen, ob die Fledermäuse, die tagsüber unter dem Dach der Hütte schlafen, schon auf Pirsch gegangen sind. Man kann Regenponchos und Gummistiefel ausleihen, die für jeden Gast gereinigt und desinfiziert werden.

Frühmorgens und am Nachmittag, wenn die Hitze nicht ganz so heftig ist, unternehmen wir Kanufahrten durch den Urwald. Das Naturerlebnis ist einzigartig. Der Einbaum gleitet fast lautlos durch den Busch, über uns das geschlossene Blätterdach der Urwaldriesen. Hinten paddelt ein indigener Guide, vorne ein akademischer deutschsprachiger Naturführer. Von den gut 500 hier lebenden Vögeln kennt er die meisten am Aussehen und an der Stimme. Von den bemoosten umgefallenen Bäumen hängen Orchideen zu uns herunter. Ohne Führer würden wir vieles nicht sehen.

Auf unseren Fußmärschen bewegen wir uns besser in Gummistiefeln. Am Anfang mag da noch der Gedanke eine Rolle spielen, dass sie uns vor Tieren schützen könnten. Der Naturführer zeigt uns Brüllaffen in den Bäumen, liest Pfeilgiftfrösche unter einem Blatt auf, demonstriert uns die Herstellung der Jagdpfeile mit dem giftigen Sekret der Froschhaut, ritzt Bäume an, um uns den Rindensaft zu zeigen, aus dem die Eingeborenen naturheilkundliche Salben und Säfte herstellen. Er zeigt uns die speziellen Kokosnüsse, deren Früchte so hart werden, dass sie zum Schnitzen geeignet sind. Kleine Affen mit einer Körpergröße von unter 20 Zentimetern flitzen die Bäume hinauf und hinter und beäugen uns neugierig. Nach der Wanderung sind wir bei der Hitze auch froh, uns in der Hängematte erholen zu können.

Im Sacha Reservat befindet sich ein Canopy – Walk zur Beobachtung des Regenwaldes aus der Vogelperspektive. In einer Höhe von 36 Metern kann man die hin- und herschwingende Hängebrücke entlanggehen, die über 27o m Länge zwischen drei Stahltürmen ausgespannt ist. Als wir am Turm ankommen, können wir bei schwerem Tropenregen zunächst nicht aufsteigen. Es ist schwer, die Kameraausrüstung bei diesen Bedingungen vor Feuchtigkeit zu schützen. Mit Spektiven und Ferngläsern schauen wir den Brüllaffen zu, die im Blätterdach toben und beobachten die vielen Vögel, die langsam wieder aus ihren geschützten Verstecken auftauchen. Dann erleben wir den Sonnenuntergang über den Urwaldriesen. Keiner mag wieder runter, obwohl noch 2 km Fußmarsch vor uns liegen.

Mit dem Boot geht es vor Sonnenaufgang über den Rio Napo in den Yasuní-Nationalpark. Dort kann man am frühen Morgen verschiedene Arten von Papageien beobachten, die laut kreischend aus den Bäumen herunter kommen, um Lehm zu fressen. Die Lehmwand am Steilufer des Flusses ist schon regelrecht ausgehöhlt. Die Vögel brauchen den Lehm zur Neutralisierung von Giften, die sie mit ihrer Nahrung aufnehmen.  Es kommen verschiedene Arten von Sittichen und Amazonen und begeistern uns mit ihren Farben. Die Touristen warten in Unterständen auf ihre Ankunft. Hier ist Stille angesagt, die Tiere sind scheu. Bei einem lauten Geräusch fliegen sie in einem Schwarm davon und das war’s dann für diesen Morgen.

Resumée

Einen Aufenthalt im Regenwald Ecuadors würde ich jedem empfehlen, der dieses vielseitige Land bereist. In komfortablen Lodges kann man Naturerlebnis und Entspannung verbinden. Der östliche Teil des “Oriente” hat die höchste Biodiversität der Erde. An keiner Stelle kann man so viele verschiedene Arten betrachten, wobei vor allem Amphibien- und Vogelfreunde auf ihre Kosten kommen. Ein Aufenthalt von drei Nächten ist hierbei aus meiner Sicht das Minimum, wenn das Ganze nicht in Stress ausarten soll.

Ecuador – Puerto Lopez

admin | Januar 29th, 2010 - 04:19
Puerto Lopez Ecuador

Puerto Lopez Ecuador

Puerto Lopez Ecuador

Puerto Lopez war jetzt fuer zwei Tage mein Zuhause und heute Abend entfliehe ich dem doch sehr entspannten Leben hier um mal wieder einen Schritt weiter zu kommen.

Das Fischerdorf Puerto Lopez liegt in einer Bucht des Pazifiks nahe dem Nationalpark Machalilla. Puerto Lopez bietet sich als Ausgangspunkt für Besuche der traumhaften Strände in Los Frailes oder den Ausgrabungen in Agua Blanca ebenso an, wie als Startpunkt für eine Exkursion zur Vogelinsel Isla de la Plata. In den Monaten Juni – September sind hier die Bedingungen für Wale Beobachtung (Whale Whatching) optimal, da die Buckelwale die Gewässer im ecuadorianischen Pazifik zur Paarung und Geburt des Nachwuchses aufsuchen. Interessant ist ebenfalls der frühmorgendliche Fischmarkt am Strand.

Aber zu Puerto Lopez:
Sehr entspanntes kleines Fischeroertchen an der Kueste, neben dem Nationalpark Manchalilla, dem einzigen Ecuadors an der Kueste.

Gestern waren wir auf der Isla de la Plata, dem Galapagos fuer Arme sagen die Ecuadorianer. Naja, die Beschreibung passt zumindest soweit dass man einige Vogelarten von Galapagos sehen kann. Aber insgesamt ist die Insel trist, trist und noch trister. Von der Sonne ziemlich versengt finden sich kaum Pflanzen, dennoch ist die Kulisse spektakulaer und hat was fuer sich.

Wir sind dreinhalb Stunden auf der Insel in praller Sonne gelaufen, echt anstrengend. Danach hat das Boot dann nochmal Halt gemacht vor einen kleinen Korallenriff und ich hatte mich schon sehr auf das Wasser gefreut. Es hat mich wieder mal wahnsinnig Ueberwindung gekostet ueberhaupt den Schritt ins Wasser zu wagen (Meer ist mir immer suspekt, man kann die Situation nicht ueberblicken, es ist tief und man weiss nicht was sich dort tummelt) und dann schwimmt direkt neben der Leiter ein gut ein Meter langes Etwas entlang und FERTIG- angezogen, nicht geschnorchelt! Im meinem Kopf hat sich sofort so ein schraeger Film abgespielt, das ich nicht einen Schritt weiter runter gegangen bin. Da konnten mich auch die schoenen Zebrafische nicht mehr umstimmen…

Was solls, ich habe den Ausflug dennoch genossen und war heute kurz im Meer direkt vom Strand aus. Das ist ja eher mein Ding, tuerkisses Wasser in dem man bis auf den Grund schauen kann, herrlich. Ich glaube ich habe echt zu viele Quallenerfahrungen gemacht an der Nordsee in meinem Leben, da bin ich echt gebrandmarkt… Wenn ich dann mal drin bin ist ja gut, aber bis es soweit ist!

Tja, morgen stelle ich die Fotos ein in Baños, heute muss ich noch den Fisch geniessen und La vida en la costa.

Um 20.00 Uhr faehrt mein Bus, der mich dann wohl am Morgen zwischen 4.00 und 5.00 Uhr in Quito absetzen wird. Dort werde ich meinen Rucksack holen und dann nach Baños weiterreisen- endlich auf zur peruanischen Grenze, auch wenn ich noch gut eine Woche in Ecuador unterwegs sein werde :-)

hasta mañana

Sarah

Reisen Ecuador – Rundreise

admin | Januar 11th, 2010 - 05:12
Ecuador Cuenca

Ecuador Cuenca

Ecuador aktiv erleben – Hier eine Beispielreise

Quito – Banos
Gleich nach dem Besuch der prachtvollen Kolonialstadt Quito geht es zu dem landschaftlich reizvoll gelegenen Städtchen Baños, wo wir ein “adrenalinreiches” Rafting und einen Reitausflug am Fuße des aktiven Vulkans Tungurahua, wieder aktiv, unternehmen.

Papallacta – Thermalquelle
Ein weiteres Highlight ist die Biketour von den Anden hinunter ins tropische Tiefland des Amazonasgebiets. Entspannung finden wir in den herrlichen Thermalquellen von Papallacta, bevor wir uns schließlich 4 Tage auf den legendären Condortrek durch die grandiose Bergwelt der Anden begeben.

Cotopaxi – Otavalo
Unser Ziel ist der 5.897 m hohe Schneeriese Cotopaxi, der höchste und wohl auch schönste aktive Vulkan der Welt. Die letzten Tage verbringen wir dann in der Nähe des klimatisch angenehm gelegenen Otavalo mit zahlreiche Wandermöglichkeiten.



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Der Reiseverlauf – Rundreise Ecuador

1. Tag: Anreise. Flug nach Quito und Ankunft am Abend.

2. Tag: Quitos Altsstadt. Besuch der kolonialen Altstadt Quitos. Im Anschluss entspannen wir in einem der vielen Cafès der Neustadt.

3. Tag: Mitte der Welt & Papallacta. Nach einem Abstecher zum Äquatordenkmal fahren wir durch das Tumbaco-Tal hoch in die Berge nach Papallacta (3.600 m), wo wir in den schönsten Thermalquellen des Landes entspannen.

4. Tag: Papallacta. Der heutige Tag dient zur Höhenanpassung und Akklimatisierung. Wir unternehmen eine kleine Wanderung am Fluss und fahren zum Aussichtsplatz auf fast 4.500 m, um die atemberaubende Sicht über die Andenwelt zu genießen. Übernachtet wird in Papallacta.

5. Tag: Start zum Condortrek. Vormittags fahren wir bis zum Tambo-Fluss, wo wir zu unserem 4-tägigen Andentrekking aufbrechen. Lastpferde helfen uns mit unserem Gepäck. Nach ca. 4 Std. erreichen wir die Vulkanlagune auf 3.600 m, wo wir unser erstes Zeltlager aufschlagen.


6. – 7. Tag: Condortrek: Antisana & Sincholagua: Wir verlassen den Krater und wandern ca. 7 Std. Mit etwas Glück können wir heute ein paar Kondore sehen. Am Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel am Fuße des schneebedeckten 5.704 m hohen Antisana-Vulkans, wo wir auf ca. 3.900 m unser Camp aufschlagen. Nach einer kalten Nacht und einem guten Frühstück lassen wir den Antisana hinter uns und wandern ca. 7 Std. in herrlicher Landschaft, den gigantischen Cotopaxi schon vor Augen. Am Fuße des erloschenen 4.893 m hohen Sincholagua verbringen wir auf 4.200 m die letzte Nacht im Zelt.

8. – 9. Tag: Condortrek & Nationalpark Cotopaxi: Wir verlassen den Sincholagua und wandern in den Nationalpark Cotopaxi. Nach ca. 6 Std. erreichen wir unser heutiges Nachtquartier, die Andenlodge Tambopaxi. Der Rest des Nachmittags steht ganz im Zeichen der Erholung. Am nächsten Morgen unternehmen wir eine kleine Wanderung zur Lagune Limpiopungo, direkt am Fuße des schneebedeckten Cotopaxi. Per Jeep geht es anschließend zum Parkplatz auf 4.500 m, von wo aus wir zur Schutzhütte “José Rivas” (4.800 m) und ein Stück weiter zum Gletscherbruch aufsteigen.

OPTION A: Wer den Gipfel in Angriff nimmt, bleibt in der Schutzhütte und sollte früh zu Bett gehen.
OPTION B: Die restlichen Teilnehmer kehren zurück zur Lodge.

10. Tag: Gipfelbesteigung Cotopaxi & Baños OPTION A: Die Gipfelstürmer starten zum ca. 6-stündigen Aufstieg durch die grandiose Gletscherwelt zum Gipfel (5.897 m), dessen Erreichen sicher für jeden zu einem unvergesslichen Erlebnis wird! Bei guter Sicht liegen uns hier die Anden zu Füßen! OPTION B: Gegen Mittag treffen wir wieder mit den Bergsteigern zusammen und fahren gemeinsam in den auf 1.800 m gelegenen Kurort Baños. Am Abend ist Relaxen in den heißen Thermalbädern angesagt.

11. – 12. Tag: Reiten & Rafting. Der Jeep bringt uns zum Aussichtsplatz Bellavista, wo wir unsere Pferde satteln und durch die zauberhafte Bergwelt am Fuße des Tungurahua reiten. Bei einem Picknick genießen wir die Natur und den sagenhaften Ausblick.

Der nächste Tag steht ebenfalls für Action: In einer rasanten Abfahrt mit Schlauchbooten bezwingen wir den Wildwasserfluss Pastaza. Die restliche Zeit genießen wir im schönen Baños.

13. – 15. Tag: Biketour Richtung Amazonas. Heute starten wir eine geniale Biketour, die durch das Pastaza-Tal in den Amazonas führt. Zahlreiche Wasserfälle, abenteuerliche Hängebrücken und eine Seilbahnfahrt warten auf uns. Am späten Nachmittag des ersten Tages erreichen wir unsere Unterkunft in der Nähe von Puyo.

Am 2. Biketag geht es quer durch das Amazonasgebiet bis in die Nähe von Puerto Napo zu unserer Urwaldlodge. Wir erkunden mit unserem Führer die nähere Dschungelumgebung. Am folgenden Tag fahren wir den Napo, den größten ecuadorianischen Fluss entlang bis in das kleine Dorf Misahuallí. Nach einem erfrischenden Bad im Fluss lassen wir unsere Fahrräder zurück und fahren mit dem Kanu ca. 1,5 Std. bis zur Tieraufzuchtstation AmaZOOnico.

16. Tag : Otavalo. Wir verlassen das Amazonasgebiet und fahren zurück ins Andenhochland nach Otavalo, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Abends statten wir einer der vielen traditionellen Musikgruppen des Ortes einen Besuch ab.

17. – 18. Tag: Otavalo, Peguche & Lagune Cuicocha. Auf dem Programm stehen die Besichtigung von Otavalo mit seiner Plaza de Ponchos und bunten Marktständen, ein Ausflug in das Dorf Peguche sowie eine Wanderung zu einem herrlichen Wasserfall. Außerdem fahren wir zur Meerschweinchenlagune Cuicocha, wo wir eine kleine Wanderung unternehmen. In Cotacachi besuchen wir das Museum der regionalen Kulturen. Rückfahrt nach Quito.

19. Tag: Rückreise. Dieser Tag steht uns zur freien Verfügung, abends Rückflug nach Europa.

20. Tag: Ankunft am Zielflughafen in Europa.

Anforderungen

Biken: Tagesetappen von ca. 60-70 km mit Mountainbikes. Teils auf unasphaltierten Straßen. Mittlere Anforderungen.

Trekken: Nettowanderzeit pro Tag 4 – 6 Std. Durchschnittlich auf 4.000 Höhenmetern, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, keine Kletterpassagen. Gute Kondition erforderlich. Für die Besteigung des Cotopaxi ist Bergerfahrung notwendig.

Generell: Mittelschwere bis leicht anspruchsvolle Tour, geeignet für Personen mit guter Kondition.

Veranstalter: avenTOURa GmbH

Ecuador Riobamba – Provinz Chimborazo

admin | Januar 7th, 2010 - 06:57
Vulkan Chimborazo

Vulkan Chimborazo

Fotoquelle: guiatours.com

Riobamba ist eine Stadt in Ecuador, Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Chimborazo (5) und Sitz des Bischofs von Riobamba. Sie hat 400.000 Einwohner  und ist Zentrum einer Agrarregion und bedeutender Verkehrsknotenpunkt in Ecuador, weil die Stadt direkt an der Panamericana zwischen Quito und Cuenca liegt.

Die Stadt Riobamba liegt in der zentralen Sierra in 2700 Metern Höhe im Tal des Flusses Chambo. Es ist umgeben von den teilweise schneebedeckten und zum Teil aktiven Vulkanen Chimborazo mit 6.300 m, El Altar mit 5.320 m und Carihuairazo mit 5.000 m. Diese Vulkane sind alle von der Stadt aus zu sehen, super Aussicht !

Aufgrund der Zerstörung und Neugründung verfügt Riobamba über wenige sehenswerte Bauwerke. Die Kathedrale verdient dennoch Beachtung: während ihre Fassade im Españada – Stil aus den Trümmern des alten Riobamba rekonstruiert sein soll, dominieren im Inneren mit Beton, Glas und Holz modernere Elemente. Ihr angeschlossen ist ein Museum.

Die zwischen 1883 und 1915 erbaute Basilika im Parque La Libertad gilt als die einzige Rundkirche Ecuadors.

Die Stadt als auch die Provinz ist Ausgangspunkt von Bergwanderungen und Bergsteiger – Expeditionen zu den umliegenden Vulkanen. Ferner kann man diese auf der touristisch beliebten Zugfahrt durch die Anden von Riobamba über Alausí an der „Teufelsnase“ vorbei nach Huigra von weitem besichtigen. Unweit von Riobamba befindet sich der Sangay – Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört.

Reisebericht
Der Bus von Misahualli hält in Tena sicher am Busterminal, dachten die Touristen, doch dann hiess es plötzlich: Endstation. Naja, wir hätten doch aussteigen sollen als wir das Terminal sahen. So spazierten wir die Hauptgasse zurück zum Terminal. Und obwohl es penetrant‚Ambato-Riobamba-Baños’ aus dem Terminal schrie, kauften wir, wie vorher vorgenommen und abgemacht, zuerst eine Zwischenverpflegung für die Busfahrt und besuchten das WC. Im WC war es dunkel, der ecuadorianische Präsident sparte wieder einmal Strom. Auch fliessend Wasser gab es keines, dafür eine mit Wasser gefüllte Regentonne. Dass auch das Papier fehlte, muss ich wohl nicht erwähnen. Man konnte es vor dem WC kaufen, bei einer Frau, die das Papier sorgfältig in Portionen geteilt und gefaltet hatte. Trotz der Erledigung aller Vorsätze, fuhr der Bus erst ab, nachdem wir eingestiegen waren.

Die Fahrt war, wie im Reiseführer beschrieben, beeindruckend. Nach Puyo ging es an einem Dorf namens Shell vorbei. Dort wurde das erste Mal in Ecuador Öl gefunden und von welcher Firma dürfte klar sein. Von Shell schlängelte sich die Strasse 60km den Berg hinauf bis nach Baños, das mehr als 1000 Meter höher liegt.




Baños ist ein herziges Bergdorf, in welchem viele Europäer ein Kaffee oder ein Restaurant aufgemacht haben. Ich hätte drei Mal Fondue essen können. Wir hielten uns jedoch ans lokale Essen, zwei Dollar für ein vollständiges Mittag-oder Abendessen, so lange, bis es Øyvind erwischte. Und das geschah, nach unserer wunderbaren Wanderung zu den Antennen. Wir sind am Morgen bei Nieselregen losgezogen, doch es hörte bald auf zu Regnen und die Sonne kam zwischen den Wolken hervor. Die Sonne war stark genug, um mir das Gesicht fürchterlich zu verbrennen (die Sonnencrème hatte ich vergessen), aber nicht, um die Wolken zu vertreiben, so dass wir den Tungurahua (ein 5016 Meter hoher Vulkan) hätten sehen können. Wir waren beeindruckt in wie steil abfallenden Gelände Baumtomaten und Passionsfrüchte angebaut wurden. Die Schweizer Bergbauern können da noch etwas lernen.

Nach dem Mittagessen, fühlte sich Øyvind nicht mehr so gut und bald ging es los mit Durchfall, Erbrechen und Schüttelfrosten. Obwohl ich das Selbe zu Mittag gegessen hatte, ging es mir gut. Die vier anderen Besuche in Ecuador und die Magenverstimmungen, die diese mit sich gebracht hatten, haben mich wohl abgehärtet :) .

Am nächsten Morgen fühlte sich Øyvind stabil genug für eine Busfahrt. Leider hatten die Busse wegen dem Regen Verspätung, doch dafür durften wir lange dem rhythmischen Riobamba.-Riobamba-Riobamba, der Billetverkäuferin lauschen. In Riobamba angekommen wünschte sich Øyvind nur ein Bett, welches wir dann im ‚El Tren Dorado’ fanden. Mit Enttäuschung fand ich heraus, dass die Zugbillete für die berühmte Fahrt Riobamba-Nariz del Diabolo ausverkauft waren. Die Billetverkaufsstelle war dann, als ich das dritte Mal vorbei ging, und sie eigentlich gemäss Öffnungszeiten an der Tür schon wieder geschlossen hätte sein sollen, doch noch offen. Ich konnte Billete für das letzte Teilstück reservieren. Zum Nachtessen spiess ich eine sehr gute Lasagne und einen Fruchtsalat zum Dessert. Schön konnte mich Øyvind begleiten, auch wenn er im Kerzenschein (der Präsident sparte schon wieder Strom) nur ein Knoblauchbrot und eine Cola mochte. Leider konnten wir am nächsten Morgen nicht zur Zugfahrt loslegen. Wir waren um halb sechs aufgestanden und waren zum Frühstück gegangen, doch Øyvind fühlte sich nicht stabil genug für den Ausflug. Das Wetter war es auch nicht. So nahmen wir etwas später den Bus nach Quito. Ich wollte, wenn schon, dann in Quito festsitzen, wo meine Schwester mit ihrer Familie war. Auch in Riobamba und der Busfahrt nach Quito hat sich kein Vulkan hinter den Wolken hervorgewagt.

Ecuador Youtube

admin | Dezember 21st, 2009 - 07:25


Einige Youtube Ecuador Videos – es ist ein faszinierendes Land mit einer wunderschoenen Natur, interessanten Menschen und wilden Tieren.

Die Costa
Das Küstentiefland am Pazifischen Ozean ist im Norden 130–150km breit und verengt sich ab dem Golf von Guayaquil auf etwa 50km Breite. Es wird von einem bis zu 700m hohen Küstengebirge durchzogen.

Die Sierra
Das Zentrum des Landes bildet das Andenhochland, zwei parallele Ketten von 3000–6000m Höhe, die sich stellenweise bis auf 50km einander annähern. Etwa 30 tätige Vulkane gibt es dort; Erdbeben sind häufig. Die Westkette erreicht im Chimborazo, dem höchsten Vulkan der Erde, 6310m, die im Mittel um 500m höhere Ostkette im Vulkan Cotopaxi 5897 Meter. Weitere tätige Vulkane dieser Kette sind der Sangay (5230m), der Antisana (5704) und der Cayambe (5790m). Zwischen beiden Kordilleren ist das Hochland durch quer laufende Bergzüge in viele Becken, die im Mittel 2600m ü.M. liegen, gegliedert. Diese waren bereits in vorkolonialer Zeit Hauptsiedlungs- und Wirtschaftsräume des Landes.

Der Oriente
Die Hänge der Ostkordil­lere fallen nach Osten steil zum Amazonas­becken ab, einem von tropischen Regen­wäldern bedeckten Tiefland, das nur von kleineren Erhebungen durchzogen ist. Es nimmt fast die Hälfte des Staatsgebietes ein, ist jedoch bis auf einige Agrarkolonisationsprojekte und die Erdölförderstätten bisher kaum erschlossen. Durch spontane Kolonisation schreitet allerdings heute die Vernichtung der Regenwälder schnell fort; seit 1979 hat sich die Bevölkerungsdichte im Oriente verdreifacht.

Hier einige Impressionen aus Ecuador:



Weitere interessante Impresionen und Bilder und Fotos aus Ecuador

Ecuador Magazine

admin | Dezember 14th, 2009 - 07:48

ecuador-mapa

Wer durch Ecuador reist, muss ständig urteilen: “Was halten Sie von unserem Land?”, fragt jeder, dem man durch ein Lächeln die Aufforderung zum Sprechen gegeben hat. Eine ehrliche Antwort ist einfach und sehr schwierig zugleich.

Denn Ecuador ist faszinierend: Nirgendwo sonst können Reisende auf kleinerem Raum so vielfältige Landschaften, Kulturen, Tiere und Pflanzen bestaunen. Die karge, vulkanische Bergwelt, der Artenreichtum des Regenwalds, die unberührten Strände und Galapagos – das beeindruckendste Spielfeld der Evolution.

Doch Galapagos ist auch einer der Gründe, die es so schwer machen, Ecuador vorbehaltlos zu mögen. Es ist eine Schande, wie wenig die einzigartige Natur des Archipels geschützt wird. In zehn Jahren, das fürchten Experten, werden viele der endemischen Tiere und Pflanzen ausgerottet sein. Zu viele Zuwanderer, zu viele Touristen, zu viele eingeschleppte Arten zerstören die Inseln, wenn sich nicht schnell etwas ändert.


Genauso schrecklich: die skrupellose Ölförderung, die immer größere Flächen des Regenwaldes verpestet. Der Amazonas ist die grüne Lunge der Erde – wir alle brauchn ihn!

Drittens macht es mich wütend, wie eine korrupte Oberschicht das Land ausbeutet. Ecuador müsste nicht arm sein, es hat Erdöl, ist Bananen-Exportweltmeister, und der wachsende Tourismus bringt Geld ist Land. Aber fast ein Drittel der Bevölkerung ist ausgewandert. Fleißige, gebildete Menschen. Sie glauben nicht, dass sie in der Heimat eine Chance haben. Das ist traurig. Denn diese Heimat ist wunderschön. Und unbedingt eine Reise wert!



Guayaquil Quito

admin | Dezember 11th, 2009 - 04:22

LAN Chile - Flug

LAN Chile - Flug




Foto: LAN Chile

Neue LAN-Flüge zwischen Quito und Cuenca

Seit November bietet LAN Airlines Flüge von Quito nach Cuenca an. Viermal wöchentlich – dienstags, donnerstags, samstags und sonntags – geht es von Ecuadors Hauptstadt in die drittgrößte Stadt des Landes und zurück.

Mit dieser Verbindung gewinnt Quito weiter an Attraktivität auch für Umsteigepassagiere. Denn an den täglichen Langstreckenflug von Europa aus nach Quito schließt sich direkt der Weiterflug nach Cuenca an.

Weiterflug nach Big Apple

Seit Anfang Dezember 2009 verbindet die ecuadorianische Fluggesellschaft Aerogal die nordamerikanische Metropole New York mit der Hafenstadt Guayaquil. Vor dort aus geht es per Anschlussflug weiter nach Quito.

Der tägliche Flug mit der Boeing 767 von Quito nach New York mit Zwischenstopp in Guayaquil startet um 12:45 Uhr und landet um 21:30 Uhr am Flughafen John F. Kennedy. Rückflug: 23:59 Uhr ab New York, Ankunft in Quito um 09:15 Uhr. Preise und Buchungen unter www.aerogal.com.ec.