Peru Folklore – Folklore in Peru
Entstanden ist die Gruppe 1994 im Anschluss an einen der Gitarristin und Musikethnologin Virginia Yep im Iberoamerikanischen Institut. Sie fasste dort die Ergebnisse ihrer Magisterarbeit “Der peruanische Valse” (Fach Vergleichende Musikwissenschaft der Freien Universität Berlin) zusammen und hatte für die musikalischen Beispiele u.a. Marina Palacios, Alex Mendoza und David Sandoval eingeladen. Die Veranstaltung dauerte drei Stunden und wurde ein besonderer Abend für die Anwesenden, da sie in Berlin zum ersten Mal die “música criolla” – die Musik der Nachkommen der Spanier, der Mestizen und der Mulatten aus der Küstenstadt Lima – live erlebten. Nach dem unerwarteten Erfolg beim Publikum beschlossen Yep, Palacios, Mendoza und Sandoval eine Gruppe zu bilden, die diese Musik unter musikwissenschaftlicher und künstlerischer Leitung in Berlin weiter pflegen und auch beim Publikum „in Deutschland“ bekannt machen sollte.
1995 veranstaltete die Gruppe als “Serenata Peruana” im Berliner Haus der Kulturen der Welt ein Konzert mit Vortrag aus Anlass des Unabhängigkeitstags von Peru unter der Schirmherrschaft des peruanischen Generalkonsulats. Weitere peruanische Musiker und Tänzer konnten für das Projekt gewonnen werden, um einen Auftritt für ein möglichst breites Publikum zu verwirklichen. 1998 wurde eine erste CD produziert: „Serenata Peruana, live in concert“.
Besondere Berücksichtigung erfahren dabei die langen, intensiven und im Zuge der Kolonisierung nicht immer freiwilligen Kulturkontakte zwischen Europa und Peru. Dort wurden die Vorbilder aus Europa nicht einfach kopiert, sondern kreativ mit Elementen der eigenen Kultur verbunden. Viele europäische Musikgattungen erfuhren eine sehr originelle Weiterverarbeitung und verselbständigten sich in ihrer neuen „Heimat“ (oder: im peruanischen Kontext). Oft sind die Zuschauer überrascht, wie viele Gemeinsamkeiten sie mit europäischen Musiktraditionen bei unseren Aufführungen feststellen können, wobei sie gleichzeitig auch die große Bandbreite hier eher unbekannter Musikarten wahrnehmen, die die vielfältigen sozialen und ethnischen Gruppen Perus charakterisieren. Viele Klischees über die angeblich so „exotische“ und „fremde“ Kultur unseres Landes konnten daraufhin (hoffentlich) eingemottet werden.
Nach neun Jahren intensiver Arbeit ohne Außenfinanzierung hat “Serenata Peruana” durch ihre Konzerte dazu beigetragen, das Bild von der peruanischen Musik zu erweitern. Peruaner, Lateinamerikaner und vor allem Deutsche kommen zu den Konzerten. Das Repertoire konzentriert sich hauptsächlich auf den peruanischen Valse, eine ursprünglich europäische Gattung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika – vor allem aber in Peru – Verbreitung fand und dort durch neue Elemente weiterentwickelt wurde. Die “Serenata Peruana” stellt aber bei ihren Auftritten aber auch andere Genre der sog. “música criolla” von der Küste wie Polka, Marinera oder Tondero vor, ebenso wie afro-peruanische Musik (Zamacueca, Landó, Festejo, etc.) und Musik aus dem Andenhochland (Huaynos, Mulizas, Huaylash, etc.).
weiter lesen – Serenata Peruana
Mehr als 3 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten in Peru in der Landwirtschaft oder üben ein anderes gefährliches Handwerk aus. Damit liegt Peru mit an der Spitze der Länder mit der höchsten Rate der Kinderarbeit in Lateinamerika.
Laut einer Studie der “International Labor Organization” (ILO) sind die Zahlen der Kinderarbeit in Peru fast identisch mit denen in Guatemala, Honduras und Bolivien, die damit zusammen die Länder mit der höchsten Rate der Kinderarbeit in ganz Lateinamerika anführen. Gemäss der ILO sind diese Zahlen höher als von der Organisation erwartet. Mit 3,3 Millionen Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 17 Jahren führen damit etwa 42 Prozent der Bevölkerung des Landes in diesem Alter eine wirtschaftliche Tätigkeit aus. Mehr als zwei Millionen Arbeitnehmer sind dabei zwischen 5 und 13 Jahre alt.
Eine nationale Umfrage über Kinderarbeit ergab dabei, dass 66,7 Prozent der Kinder zwischen 5 und 13 Jahre ununterbrochen in der Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Bergbau beschäftigt sind. 70 Prozent der Kinder arbeiten dabei unter Bedingungen, die als sehr gefährlich bezeichnet werden müssen. Die Mehrheit der Kinder arbeitet dabei in ländlichen Gebieten (70 Prozent), während in städtischen Gebieten die Zahl auf 27 Prozent absinkt.
Laut der ILO sind viele Kinder zur Arbeit ……..
Täglich fährt dieser Bus die Route Puno-Cusco und umgekehrt. Ein Preiswerte alternative zum meistens ausgebuchten Zug. Der Bus fährt paralell zu der Bahnlinie. Allerdings bescuhen sie auf dieser Fahrt im modernen Luxus Reisezug auch noch einige Atraktionen wir die sixstiniisch Andenkapelle Andahuallilas, den Viracochatempel Raqchi und den mystischen Hochlandruinen Pukapukara mit seinen Museum. Mitags macht der Bus eine Pause und ein Buffett mit den kulinarischen spezialitäten der Anden wartet auf sie. Im Reisepreis sind die Busfahrt im modernen aklimatisierten komfort Reisebus, alle Eintritte und das Mittagsbuffett eingeschlossen. Abfahrt ist um 7:30h und Ankunft jeweils um 17h am Zielort.
Cusco – Puno täglich 25.70 Euro
Puno – Cusco täglich 25.70 Euro
By Train (independent)
Trains depart from San Pedro station in Cusco (open 08:00 – 11:00, 15:00 – 16:00). There are numerous departures each day. The trains stop at the new station at Aguas Calientes which is the nearest town to the Machu Picchu Ruins. There is a road between the town and the ruins. Regular buses run between the two (US$6 per person each way). For an up-to-date timetable and information about services and prices visit the Peru Rail web site www.perurail.com
Noch ein Reisebericht zu Cusco
Eigentlich sollte es bereits am Freitag (ich glaub es war der 15. Januar) losgehen nach Cusco, jedoch gab es dort wohl Schwierigkeiten, eine Familie zu finden, weshalb die ganze Reise dann auf Montag verschoben wurde. Also stand ich dann am Montag um 7 Uhr mit Hugo im Terminal und wartete auf meinen Bus, welcher dann um 8:30 abfuhr.
Der Weg war lang und manchmal auch ein wenig rumpelig, aber dafür hat die Aussicht das ganze wieder gut gemacht. Unterwegs waren ziemlich viele Lamas und Alpacas zu sehen. An der einen Raststätte auf dem ganzen Weg war natürlich verdammt viel los, da einmal ALLE Busse dort anhalten, egal aus welcher Richtung und deshalb natürlich auch alle Möglichen Leute ihre Waren verkaufen wollen. Zu äußerst hohen Preisen (für Perú). Ein Wasser, welches in Puno höchstens 1 Sol kostet, kostete da dann eben 2,50… Und alle Verkäufer waren extrem bunt angezogen.
Nach ca. 6 Stunden Reise sind wir dann an einem Fluss lang gefahren. Dieser hat mich doch erst ein wenig verwirrt. Der war nämlich rot. Zwischendurch waren auch ein paar Wildwasserfahrer zu sehen. An dem Fluss sind wir dann ca. 1 weitere Stunde entlang gefahren. Dann sind wir endlich in Cusco angekommen. Allerdings war vom Bus aus nicht viel zu sehen, da es wie aus Kübeln geregnet hat (wie beinahe die gesamten 2 Wochen, die ich dort war).
Dementsprechend sind dann alle Busreisenden bis zum Terminal gerannt, bis auf die, die noch auf ihre Koffer warten mussten, die standen dann doof im Regen
. Im Terminal stand ich dann erstmal ein bisschen hilflos rum, da niemand vom AFS zu sehen war. Eine der Beamten (das sagt man da doch oder?) hat sich schon erkundigt, ob ich jemanden anrufen wollte, aber dann kam Juan, mein 1-wöchiger Gastvater und hat mich mitgenommen. Auf dem Weg mit dem Taxi zu seinem Haus lief es dann auch rot die Straßen runter; Wasser, das durch die rote Erde so gefärbt wird, wie er mir erklärte. Bei ihm zu Hause habe ich dann auch seine Frau und seinen Sohn Alonso kennen gelernt. Eigentlich gibt es noch 3 weiter Mädchen bei ihm, allerdings waren die gerade im Urlaub.
Am gleichen Abend bin ich dann noch mit Alonso los gegangen und wir haben die Stadt erkundet. Bzw. „er hat sie mir gezeigt“ trifft es wohl besser. Nach 2 Stunden Fußmarsch kamen wir dann wieder zu Hause an und nach einem leckeren Essen war für mich dann der Tag auch zu Ende.
Am nächsten Tag bin ich dann mit Rieguel schwimmen gegangen. Rieguel war mit AFS ein Jahr lang in Belgien und hat es geschafft in dem einen Jahr Holländisch, Französisch und Deutsch zu lernen. Und was sein Deutsch angeht, muss ich sagen, dass es verdammt gut ist. Mit ihm habe ich überhaupt die meiste Zeit verbracht. Neben einigen Stadttouren haben wir auch eine super Cross-Radtour mit Downhill-Elementen unternommen und mit Gitarre und Cajon Musik gemacht. Abends haben wir auch einmal einen Yogakurs besucht, der zwar vollkommen anders war, als was ich bis jetzt vom Yoga kenne, aber sich trotzdem sehr gelohnt hat und ein anderes Mal haben wir uns einen Vortrag über die „Presagios“, Vorraussagen angehört, die hier im Moment ganz groß Thema sind, von wegen 2012 ist mal wieder Ende der Welt und so weiter.
Am Samstag habe ich dann auf das Drängen der AFS-Präsidentin Eva und ihrer Schwester Cecilia die Familie gewechselt und bin zu ihnen gezogen. Sie leben zusammen mit ihren Eltern in einem Haus und hatten neben mir auch noch eine Journalistin auf Kolumbien bei sich zu Gast. Manchmal bin ich auch mit ihrem Hund Pingpóng spazieren gegangen, er ist erst ein paar Monate alt und dementsprechend sehr klein. So klein, dass er immer angebunden sein muss, damit ihn keiner klaut, was wohl schon öfters mit andern Hunden passiert ist.
Am Montag bin ich dann mit einem Touristenbus durch ganz Cusco gefahren und habe alle möglichen interessanten Stätten besichtigt. Eigentlich wäre die Führung noch die ganze Woche weiter gegangen, doch durch die starken Regenfälle wurde das ganze abgeblasen.
Trotzdem habe ich einige schöne Sachen angesehen, unter anderem die Kathedrale von Cusco, welche von den Einheimischen von Perú erbaut wurde, als die Spanier das Land besetzten. Deshalb gibt eine Menge Dinge in der Kathedrale, die bei genauem Hinsehen auch auf den Glauben der Incas hindeuten. Zum Beispiel sind alle Stützsäulen 12-eckig, was auf den Sonnenkalender hindeuten soll. Überall sind Kreise angebracht, welche die Sonne darstellen und eines der wichtigsten Zeichen überhaupt im Incaglauben ist. Auch haben viele Heiligenfiguren und Gemälder eine Schlange am Körper, welche für die Incas bedeutete, dass derjenige verstorben ist. Das hat den Spaniern natürlich nicht gefallen. Was mich sehr amüsiert ist, dass in dem Raum, wo die Mönche sich setzen die Armlehnen alle mit nackten Frauen versehen sind. Für die Incas war das wohl vollkommen normal, da zum Beispiel im Dschungel alle beinahe nackt herumgelaufen sind, einfach weil die Hitze alles andere unsinnig machte. Für die Mönche war das allerdings äußerst schlecht, die konnten nämlich ihre Arme nicht auf die Armlehnen legen
Einige andere Beispiele sind zum beispiel, dass alle Heiligen ein dreieckförmiges Gewand anhaben, was die Anden darstellt und auch die Tafel vom Abendmahl rund ist. Der Maler hatte sich wohl später damit gerechtfertigt, dass für eine rechteckige Tafel einfach nicht genug Platz gewesen war. Und auch äußerst amüsant: Das Gesicht von Judas ist die Kopie eines Gemäldes von Pizarro, dem Eroberer Südamerikas. Denn der war für sie schließlich das Böse. Hat den Spaniern auch nicht besonders gefallen…
Die Tour führte neben dem auch nach Saqsayhuaman (ich hoffe, ich hab es richtig geschrieben), einer Art Stadt er Incas, in der das Wasserfest und einige andere Feiern abgehalten wurden. Später ging es dann zum Wassertempel, eine Quelle in den Bergen, die von den Incas sozusagen zum Tempel umgebaut wurde. Daneben eine Art Wachturm, wohl, um Eindringlinge abzuwehren, oder wozu man einen Wachturm sonst benutzen kann. Zum Schluss sind wir dann noch zu einer Fabrik gefahren, wo es alles gab, was mit Lama, Alpaca und Bicuna zu tun hat (oder mit ihrem Fell). Die Leute dort haben uns erklärt, was der Unterschied ist und wie man ihn fühlen kann. Ganz grob kann man sagen: Lama ist eher weniger gut zu gebrauchen für Kleidung, da ziemlich rau und kratzig. Alpaca ist auch kratzig, jedoch weniger als Lama. Baby-Alpaca ist nicht kratzig, ziemlich weich und super für Kleidung zu gebrauchen. Dementsprechen ist es aber auch relativ teuer. Und dann kommt Bicuna, die edelste Wolle die man hier überhaupt kriegen kann, wenn man sie kriegen kann. Denn Bicunas werden nicht gezüchtet, gefangen oder getötet, sondern nur verarbeitet, wenn man ein verstorbenes Bicuna findet. Daher EXTREM teuer. Das Fell ist aber auch unglaublich weich und wird auch meist gar nicht verarbeitet sondern so als Teppich oder so verkauft. Ein 2×2 Bicuna-Teppich kostete ca. 2500 Dollar. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es einige Leute gibt, die Bicunas jagen, illegal natürlich.
In den Tagen danach waren eigentlich Machu Picchu, Pisac und andere alte Städte angesagt, doch der Regen hat das vollkommen unmöglich gemacht, da die Eisenbahnstrecke nach Machu Picchu einfach weggeschwommen ist und die Brücke nach Pisac plötzlich 3 Meter vor dem Land bereits zu Ende war. Oder andersherum, die Brücke stand plötzlich alleine im Wasser, da das Land, an das sie führte, nicht mehr da war (das waren jetzt ne Menge Kommas).
Also habe ich stattdessen mit Rieguel die Museen von Cusco besichtigt, blöd war nur, dass die Eingänge von Zweien unter der Erde waren und so natürlich das ganze rote Wasser hereingeflossen ist. Am Freitag, dem letzten Tag, sind wir beiden dann mit der Bimmelbahn von Cusco auch noch einige Stunden herumgefahren, wobei es sich bei der Bimmelbahn auch eher um einen Bus für Touristen handelte, mit Ansagen und so weiter. Bloß dass das Gefährt beinahe komplett aus Holz gemacht ist und eine Glocke hinten dran hat.
Am Samstag Morgen ging es dann wieder nach Puno, verfrüht, aber ich kann nicht sagen, dass der beinahe-2-Wochen-Ausflug sich deshalb nicht gelohnt hätte.
Nach wiederum 7 Stunden Fahrt und 2,50 Soles ärmer bin ich dann endlich um 4 Uhr in Puno angekommen… und wieder hat es geregnet. Diesmal hat Kelly mich dann abgeholt, allerdings war sie wohl schon 2 Stunden eher dort und hat die ganze Zeit gewartet.
Aber jetzt bin ich wieder hier und denkt nicht, damit wäre jetzt Ende. Wir haben nämlich Februar und das bedeutet Tänze ohne Ende auf den Straßen. Welche meiner Meinung nach auch wirklich interessant sind, aber nach 10 Gruppen, die alle gleich tanzen (es sind ca. 200) und 2 Stunden absolut nervtötender Musik (finde ich jedenfalls) kann man davon auch schonmal genug kriegen. Die Kostüme sind allerdings äußerst interessant, die Männer haben meist eine Art Rüstung an, mit vollkommen verrückten Masken und Gebömmels und so weiter. Bei den Frauen hängt das vom Alter ab. Die Älteren tragen lange Kleider, welche nicht gerade figurbetonend sind, während die jüngeren Frauen eher figurbetonter angezogen sind, um das mal so zu sagen. Zumindest am Oberkörper. Alles was darunter ist, ist eher garnicht angezogen. Die Röcke sind SO kurz, dass man sie mehr als kleinen Scherz verstehen kann als als Kleidungsstück. Wenn also eine der Frauen ganz aus versehen ihren Rock vergessen würde, würde das vermutlich gar nicht auffallen, denn mehr sehen würde man nicht. Mir fällt gerade ein tolles Wort ein: „Hüftknochenwärmer“.
Jedenfalls ist hier auf den Straßen wo getanzt wird immer einiges los. Mit dem Auto ist sowieso kein Durchkommen. Wenn man sich jedoch auf einer dieser Straßen bewegt, muss man sich äußerst in Acht nehmen, nicht von herum fliegendem Rasierschaum getroffen zu werden. Wobei die Chance nicht getroffen zu werden doch ziemlich gering ist. Ich habe gleich am Anfang eine volle Ladung ins Gesicht bekommen.
wochenlang keine Zugverbindung? Peru – Machu Picchu
Die schweren Erdrutsche und Überschwemmungen in der peruanischen Region Cusco haben nach Angaben der Tourismusorganisation von Peru keine Sehenswürdigkeiten zerstört.
Bis die erheblich beschädigte Eisenbahnverbindung zur Inka – Ruinenstadt Machu Picchu in 2400 Metern Höhe wieder hergestellt ist, könnten aber noch sieben bis acht Wochen vergehen, teilt Prom Perú in Frankfurt mit. Die von der Außenwelt abgeschnittene Ruinenstadt selbst sei allerdings unversehrt. Die Inkaruinen in Cusco sowie andere Sehenswürdigkeiten der Region seien erreichbar und geöffnet.
In den vergangenen Tagen waren rund 4000 Menschen aus dem Katastrophengebiet ausgeflogen worden, weil die Straßen unpassierbar waren. Perus Regierung arbeite daran, so schnell wie möglich einen alternativen Zugang zur Ruinenstadt einzurichten. Wann der beliebte Inka-Wanderpfad nach Machu Picchu, der während der Regenzeit ohnehin geschlossen bleibt, in diesem Jahr öffnet, ist laut PromPerú noch unklar. Sollte der Trail für längere Zeit unbegehbar bleiben, sollen Touristen, die bereits Tickets für die geführte viertägige Wanderung gekauft haben, Umbuchungs- oder Erstattungsangebote erhalten.
Machu Picchu ist eine gut erhaltene Ruinenstadt der Inka-Kultur aus dem 15. Jahrhundert. Sie liegt auf einer Bergspitze in den Anden über dem Urubamba-Tal. Bis zu 500 000 Touristen besuchen jedes Jahr die «verlorene Stadt», die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
Informationen von PromPerú: www.peru.info
Fotoquelle: evisos.com
Wenn man in mehreren Fachzeitschriften derzeit schaut, Peru ist schon da in der Top – Liste der beliebtesten Reiseziele der Welt und zwar ganz oben in der Liste für das Jahr 2010. Egal ob es die Blätter aus Deutschland, England, den USA oder Kanda sind, Peru ist dabei. Fangen wir mal an.
Die englische Fachreisezeitschrift den Huayhuash Rundreisetripp in Ancash unter die 12 besten Touren für die Saison Peru 2010. Der Norden Perus mit seinen Straenden, der Kultur und der vorzüglichen Gastronomie in der Regiona war ausschlaggebend fuer die Wahl des Magazins Real Travel. Für den National Geographic Traveler gehören die Inseln im Titicacasee zu den herausragenden Reisezielen 2010. Aehnlich sehen es auch die Blaetter Travel – Leisure, Elle und Archeology in ihren letzten Ausgaben.
Der neuste Country Brand Index von Future Brand platziert Peru auf den weltweit dritten Platz für Besucher, die Authenzität und Kultur suchen, auf Rang 7 bzw. 8 findet sich Peru in der Liste bezgueglich Kunst und Kultur, respektive Naturschoenheit.
Also – Wenn Sie Lust auf eine Peru Reise haben, dann koennen Sie bequem und online buchen. Auf nach Peru !
Der Lateinamerika – Spezialist Miller Reisen präsentiert aktuell den neuen Katalog für die Andenländer Perú 2010, Bolivien, Ecuador sowie Kolumbien, Venezuela und Suriname.
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Wie immer erwartet Sie eines der umfangreichsten Programme mit Vorschlägen für individuelle Touren sowie für Kleingruppenreisen, die bereits ab 2 Personen durchgeführt werden. Freuen Sie sich u.a. auf einmalige Kombinationen von Perú, Bolivien und Nordchile sowie exklusive Galápagos-Kreuzfahrten.
Eine neue Aktivreise mit Trekking zum Machu Pichu führt vorbei an majestätischen Gipfeln, durch neun verschiedene Biozonen und über einen 4.600 Meter hohen Pass. Diese Trekkingtour durch die peruanischen Anden bietet täglich neue
Eindrücke einer faszinierenden Landschaft. Und abends ungewöhnlich viel Erholung, denn das erste Mal wird auf dieser Trekkingtour in komfortablen Lodges übernachtet.dreamstime_10044086_machu-Picchu
Durch die Anden wird meist von Zeltplatz zu Zeltplatz gewandert. Nicht so bei der 7‐tägigen „Mountain‐Lodges Perú“‐Reise. Die ausgewählten Lodges bieten Entspannung in Outdoor‐Jakuzis oder bei traditionellen Abendessen.
Höhepunkt der Trekkingtour dürfte der spektakuläre Blick auf die Inkastadt Machu Picchu sein, den man kurz nach Überschreiten des Llactapata‐Passes genießt. Zu den Ruinen gelangt man zum Abschluss der Tour schließlich per Bus und Bahn.

Peru Inka, Puno, Titicacasee, Cusco, Machu Picchu, Taquile Peru, Nazca, Ica, Huacachina und andere.
Da wir so unglaublich viel erlebt haben, kann ich natürlich hier nicht alles schreiben, aber ich versuche, euch so gut wie es geht einen Eindruck zu vermitteln.
1) PUNO – TITICACASEE
Hier führte uns unsere erste Busfahrt hin. Empfangen wurden wir mitten in der Nacht von Kälte und Regen, aber glücklicherweise zeigten sich die nächsten Tage sonnig und freundlich und so konnten wir die Stadt erkunden, besichtigten den Hafen, den Markt, auf dem Claudio und Fabian ihre Handelskünste zum Besten geben konnten, und einen Aussichtspunkt über der Stadt, einen überdimensionalen Kondor, von dem aus man einen Wahnsinnsblick über Puno und den See hatte. Zum Titicacasee selbst lässt sich sagen, dass 60% peruanischem und 40% bolivianischem Territorium angehören und außerdem ist es ganz wichtig für die Peruaner, dass “Titi” der peruanische Teil ist und “Caca” der bolivianische
… Nachdem wir die Stadt kennen gelernt hatten, besichtigten wir auch die schwimmenden Inseln von Uros und die Insel Taquile, auf der wir eine Nacht verbrachten. Eigentlich stand auf dem Tourprogramm zusätzlich die Besichtigung der Insel Amantani, aber da dort die große Turistenanzahl übernachtet, sparten wir uns die zweite Insel und genossen es, fast als einzige Turisten auf der landwirtschaftlichen und ruhigen Insel Taquile die Nacht zu verbringen. So konnten wir am nächsten Morgen noch ein bisschen das eigentliche Leben der Insel miterleben, bevor dann am Vormittag auch schon der nächste Turistenschwarm ankam.
Noch am gleichen Abend, an dem wir von Taquile wieder nach Puno zurückkehrten, führte uns die nächste Busfahrt in die Inkahauptstadt Cusco. Hier interessierten uns natürlich die vielen Überreste der Inkakultur, die man hier noch sehen kann. Bei einer “Citytour” besichtigten wir den Tempel Qoricancha in der Innenstadt Cuscos, der erst bei dem starken Erdbeben 1950 zum Vorschein kam. Warum? Die Spanier hatten damals, um den Inkas zu zeigen wer der Herrscher ist, eine Kirche direkt auf die Mauern des Tempels gebaut, weshalb man bis zu besagtem Erdbeben nur die Kirche im Kolonialstil sehen konnte. Beim Erdbeben stürtzte besagte Kirche ein und zum Vorschein kam der vom Erdbeben kaum beschädigte Tempel der Inka… tja, wer hat da wohl die bessere Architektur gehabt?
Weiter gings zu den Ruinen des Tempels von Saqsayhuamán, einem sehr bedeutenden Tempel der Inka, der aber heute leider nur noch zu ca. 30% vorhanden ist, da die Spanier von dort aus Steine abbauten und diese für den Bau ihrer Gebäude zu nutzen. Bedeutend ist der Tempel deshalb, weil er den Puma-Kopf darstellt. Die statt Cusco selbst soll zu Zeiten der Inka die Form eines Pumakörpers gehabt haben; der Tempel war also die Ergänzung zur Stadt, man kann auch heute noch die “Zähne” des Pumas in den Ruinen erkennen. Die zwei nächsten Stationen waren Q’enqo, ein weiterer Tempel, und Pukapukara, eine Zollstelle der Inka, und zum Schluss besichtigten wir noch den Tempel von Tambomachay, dem Wassertempel der Inka, in dem das Wasser der ewigen Jugend fließen soll. Hier kamen die Inkaherrscher her um sich zu Baden und so die ewige Jugend zu bewahren (ob das wohl funktionierte?). Am nächsten Tag machten wir uns dann auch schon auf den Weg in Richtung Machu Picchu. Dieser Weg führte uns durch das Valle Sagrado (das geheiligte Tal der Inka) mit dem Fluss Urubamba, dem bekannten Markt und den archäologischen Stätten von Pisaq und den Ruinen von Ollantaytambo, bis wir schließlich in Aguas Calientes am Fuße des Machu Picchu ankamen, von wo aus wir am nächsten Tag unsere Wanderung zu den berühmten Ruinen starteten. Früh morgens um halb 5 gingen wir im Morgendunst (es war wirklich wahnsinnig neblig) los und erreichten die Ruinen von Machu Picchu eineinhalb Stunden später als Besucher Nr. 34, 35 und 36
. Nun werdet ihr euch fragen wieso wir so verrückt waren und uns so früh auf den Weg gemacht haben, aber die Antwort ist ganz einfach: Nur die ersten 400 Besucher, die die Ruinen betreten, dürfen auch den Waynapicchu besteigen und da wir das unbedingt machen wollten, mussten wir natürlich vor den Turistenbussen vor Ort sein, die dann auch kurz nach unserer Ankunft massenweise angefahren kamen. Wir verbrachten den ganzen Vormittag bei den Ruinen, bekamen eine wirklich interessante Führung über alle möglichen Tempel, Gebäude und sonstige Dinge, die die leider nie fertig gestellte Inkastadt zu bieten hat, und bestiegen letztlich auch den Waynapicchu, von dessen Gipfel aus man einen Waaahnsinnsblick über die Ruinen und die komplette Landschaft hatte. Am frühen Nachmittag kehrten wir dann nach Aguas Calientes und schließlich auch nach Cusco zurück und traten am nächsten Tag auch schon die Weiterreise zu den berühmten Nazcalinien an.
3) NAZCA
Unsere Reise führte uns also zunächst weg von der Inkakultur nach Nazca, wo man die berühmten Linien anschauen kann, die noch aus der Preinkazeit stammen. Das Besondere an diesen Linien ist einmal, dass sie mitten in die Wüste gemalt wurden und bis heute noch dort sind ohne zu verwischen oder vom Sand bedeckt zu werden. Manche Menschen glauben deshalb, die Linien wären von Außerirdischen gemacht worden… Eine andere Besonderheit ist, dass einige Bilder Motive aus der Selva (dem Regenwald) darstellen, sprich aus dem Inneren des Landes, während Nazca aber an der Küste liegt. Wir haben die Linien von einem Kleinflugzeug aus angeschaut. Die Motive sind so groß, dass es wenig Sinn macht, sie von der Erde aus zu betrachten. Ansonsten gibt es in Nazca nicht viel zu sehen, weshalb wir dann auch noch am selben Tag weiter nach Ica gereist sind.
4) ICA, OASE HUACACHINA
Noch am gleichen Nachmittag kamen wir in der Oase Huacachina in Ica an, wo wir auch sogleich eine Buggytour durch die Wüste starteten, bei der wir auch die Möglichkeit zum Sandboarden hatten. Am nächsten Tag genossen wir noch die Idylle der Oase mit den riesigen Sanddünen drumherum und nachmittags gings dann auch schon weiter nördlich nach Pisco.
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Pucallpa – en pucallpa – de pucallpa – pucallpa peru
- puka hallpa – heißt in der Sprache der Quechua rote Erde ist eine schnell wachsende Stadt mit fast 300.000 Einwohnern im Amazonasgebiet von Peru und die Hauptstadt der Region Ucayali (Distrio: Callería; Provincia: Coronel Portillo; Departamento: Ucayali). Sie liegt am Ufer des Rio Ucayali, einem der Hauptnebenflüsse des Amazonas. Die Stadt ist auch ein wichtiger Hafen in der Amazona – Region, vor allem mit der Stadt Iquitos, Leticia und Cruzeiro do Sul in Brasilien. Die nächste Stadt in der Nähe ist Tingo Maria, 240 km entfernt.
Klima:
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt ca. 26 Grad C. In der Hauptregenzeit von Oktober bis April fällt durchschnittlich 1570 mm Regen.
Eine Siedlung im heutigen Stadtgebiet wurde bereits im 16. Jahrhundert erwähnt. Die hier ansässigen Quechua – Indianer, deren König Inka genannt wurde, nannten diesen Ort Pucallpa = „rote Erde“.
Nach der Inbetriebnahme der Schnellstraße nach Lima im Jahre 1945 entwickelte sich die Stadt sehr schnell zum Zentrum für das umliegende Gebiet und hat heute mehr als 200.000 Einwohner. Sie leben teilweise von der Landwirtschaft. Es wird Reis, Kaffee und Kakao angebaut. Holz- und Petrolindustrie sowie Tourismus bilden hier weitere Lebensgrundlagen.Pucallpa hat sich in einer schönen, von tropischer Vegetation geprägten Lage zu einem Touristenzentrum in Peru entwickelt. Die Stadt liegt am Ucayali-Fluss. Neben der Bedeutung als Transportweg für die hier produzierten Waren bildet der Fluss einen der Anziehungspunkte für Touristen. Nahe der Stadt befinden sich zwei bedeutende Nationalwälder.
Der nahe Flughafen bietet Verbindungen nach Lima und anderen regional bedeutenden Städten. Der Name des Flughafens ist: Aeropuerto Internacional Capitán FAP David Abensur Rengifo.
Gastronomie:
Unbedingt zu probieren sind Inchicapi eine Art Suppe, Juane und zum trinken Masato was etwas gewoehnungsbeduerftig ist.
Pacaya Samiria – de iquitos – en iquitos – a iquitos – Amazonas
Das nationale Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria ist das größte Naturschutzgebiet Perus.
Das Naturschutzgebiet Pacaya Samiria (RNPS) befindet sich im Departamento Loreto. Seine Fläche erstreckt sich über 2 080 000 Hektar und ist durch seine Ausdehnung das größte im Land. Im Norden wird das Naturschutzgebiet durch den Fluss Marañón und im Sueden durch den Fluss Ucayali markiert. Eine zentrale Lage im peruanischen Amazonasgebiet, sowie seine große Ausdehnung, gewährleisten den Schutz verschiedener Ökosysteme des tropischen Regenwaldes und begünstigen die Erforschung der Flora und Fauna.
Anreise: Von Lima kommt man mit dem Flugzeug nach Iquitos. Dort können Kurztouren, Eco – Touren und individuelle Reisen gebucht werden. Die Anreise findet per Schiff über Nauta oder Requena statt.
Die Vegetation ist eine der mannigfaltigsten im tropischen Regenwald. Bis jetzt wurden ueber 850 Spezies bestimmt, die in 120 Familien gruppiert sind wovon 22 Orchideen sind. Die Palmen nehmen eine große Fläche des Naturschutzgebietes ein. Die repräsentativste dieser Spezie ist die Aguaje.
Unter den Nutzholz liefernden Baumspezies, die von wichtiger wirtschaftlicher Bedeutung sind, befinden sich: Zedern, Chinchonabaum, Caoba, Kakao und Lupuna um die wichtigsten zu nennen.

Die Fauna des Naturschutzgebietes ist sehr reichhaltig. Die Zahl der Säugetierspezies beträgt ueber 130, ueber 330 registrierten Vogelarten, davon alleine 23 Zugvögel. Die Reptilien und Amphibien werden auf mehr als 150 Arten geschätzt. Bei den Fischen wurden 220 Spezies registriert.
Die Fauna der Gewässer ist eine der wichtigsten Ressourcen des Naturschutzgebietes. Hier heben sich hervor: Arapaima, ein sehr großer Fisch; Arrauschildkröte, Amazonas – Manati, Amazonasdelfin. In diesem Naturschutzgebiet werden vier Spezies, die vom Aussterben bedroht sind besonders geschützt: Schwarzgesichtklammeraffe, Weißstirnklammeraffe, Brauner Wollaffe und der Riesenotter.
Die Hauptziele des Naturschutzgebietes Pacaya – Samiria sind: die repräsentativen Ökosysteme und die vielfältige Genetik des niederen Urwaldes des peruanischen Amazonasgebietes zu schützen; weiters versucht man die Forschung der Fauna und Flora voranzutreiben, sowohl an Land als auch im Wasser, wobei man eine geeignete Handhabung der gefährdeten Tiere versichert. Ferner will man die sozioökonomische Entwicklung der Bevölkerung dieser Region mittels einer vernünftigen Nutzung der Ressourcen der Flora und Fauna unterstützen und auch den lokalen Tourismus fördern.
Dschungelkreuzfahrt auf dem peruanischen Amazonas
Auf luxuriöse Weise können Gäste von Meier’s Weltreisen ab dem kommenden Sommer einen Teil des Amazonas in Peru erkunden. Eine neue fünftägige Kreuzfahrt auf der Delfin II führt ab Iquitos zum Beispiel in das Nationalreservat Pacaya Samiria, das größte Naturschutzgebiet Perus. Auf verschiedenen Landausflügen beobachten die Gäste graue und rosafarbene Delfine, besuchen ein Einheimischendorf und wandern durch den Dschungel zum gigantischen Kapokbaum, mit bis zu 50 Metern einer der größten Bäume des tropischen Regenwaldes.
An Bord der Delfin II ist ein individuelles Reiseerlebnis garantiert: Maximal 28 Passagiere finden in den zehn Suiten und vier Mastersuiten Platz.
Preis: „Dschungelkreuzfahrt auf der Delfin II“, ab/bis Iquitos, 4 Übernachtungen im DZ/Vollpension, ab 1.370 Euro pro Person. (Dertour/Meier’s Weltreisen/ADAC Reisen)
Peru Abancay
Santiago de Abancay ist die Hauptstadt der peruanischen Region Apurímac, liegt auf einer Hoehe von 2.377 m und am Ufer von río Mariño (Fluss). Sie hat ca. 60.000 Einwohner und liegt in einem Seitental des Río Apurímac, am sueüdlichen Fuße des schneebedeckten Gipfels Ampay, auf halbem Weg an der Straße von Nazca nach Cuzco (ca. 200 km von Cusco entfernt).
Eine national bekannte Persoenlichkeit ist die Freiheitskaempferin Micaela Bastidas, genannt Tupac Amaru II, die noerdlich der Stadt geboren wurde.
Ein touristisches Potenzial wie aus Tausendundeiner Nacht – sowohl in der Archeologie, Kultur, Karneval, Gastronomie als auch mit phantastischer Panorama. Sehenswert in der Stadt Abancay sind vor allem die Plaza de Armas, Monolito de Saywite, Puente Colonial de Pachachaca y Santuario Nacional de Ampay.
Durch das milde Klima mit ca. 22° im Jahresdurschnitt herrscht in der Stadt der “ewige” Fruehling.
Am 03. November wird jedes Jahr “ANIVERSARIO DE ABANCAY” gefeiert, mit zahlreichen Festen und viel Unterhaltung.
In Abancay (Peru) haben die „Töchter der Göttlichen Vorsehung“ ein abgewirtschaftetes und dringend renovierungsbedürftiges Kinderheim übernommen. Dort werden zurzeit durch den Orden etwa 120 Waisen und Straßenkinder betreut. Es besteht allerdings weitaus größerer Bedarf, um wenigstens die ärmsten verlassenen Kinder unterzubringen. Die Schwestern beabsichtigen, das Heim für die Aufnahme von 200 bis 300 Kindern auszubauen. Das Heim wird allein durch Spenden finanziert. „Wir helfen Kindern in der Dritten Welt“ will die Umsetzung dieses Projektes unterstützen.
Der Verein garantiert eine zweckgebundene Spendenverwendung im Sinne der Spender und des Vereins. Alle Spenden werden in voller Höhe direkt an die Projekte weitergeleitet. Kontaktpersonen sind in Bolivien die deutsche Lehrerin Karin Boller, die in der Schule arbeitet, und in Peru die deutsche Schwester Lucina, Oberin des Ordens und seit Jahrzehnten in Südamerika im sozialen Bereich tätig. Die Frauen werden den Empfang aller Spenden bestätigen und die zweckgebundene Verwendung überwachen.
Weiter ueber die Spenden lesen …
Empfehlungen:
Ein Info Blog – spanisch
Die offizielle HP – Stadtverwaltung Abancay
Wenn Sie weitere Empfehlungen, Reiseberichte oder einfach interessante Informationen ueber die Stadt Abancay bzw. die Region Apurímac haben, koennen Sie gerne Ihre Erfahrungen hier veroeffentlichen.
Hinter der schmalen Kuestenregin (hell markiert) beginnt die Sierra Peru. Sie besteht aus mehreren Bergzuegen der Anden, die von Laengstaelern (valle) unterbrochen werden. Typisch für die gesamte Andenregion sind dazu tief eingeschnittene Taeler (Canyons) und Durchbrueche der Gebirgsketten (Pongo) durch große Fluesse, an der West- und Ostseite der Cordillera.
Klima: Zwischen April und Oktober gibt es die meisten Sonnentage in der Sierra Peru, daher ist es auch eine gute Zeit fuer die Reisetouren. Die Regenzeit, mit ueber 1000mm Regenfall, ist zwischen Oktober und Maerz und natuerlich nicht so gut fuer Besichtigungen geignet.
Einen typischen Querschnitt der Anden zeigt sich in der zentralen Region Ancash: Von West nach Ost sind das die Cordillera Negra, bis ca. 5.000 m, gefolgt vom Valle de Huaylas um 3.000 m. Der naechste Bergzug sind die Cordillera Blanca, hier befindet sich der hoechste Berg Perus, der Huascarán mit Sage und Schreibe 6.768 m! Weiter Richtung Osten erstreckt sich das Callejón de Conchucos mit dem Fluss Marañón, einem Quellfluss des Amazonas, abgeloest von weiteren Bergketten.
Die hoechsten Berge sind Nevado Huascarán 6.768 m, Yerupaja 6.634 m, Coropuna 6.425 m, Ampato 6.310 m und Chachani 6.075 m.
Waehrend im Norden des Landes die Anden nicht bis zur Schneegrenze reichen und sehr vegetationsreich sind, zeigen sie sich im zentralen Gebiet sehr steil, teilweise mit breiteren Taelern und hohen Bergen mit ewigem Schnee und Eis und Gletscher. Im mittleren Sueden Perus ab Lima zeigt sich die Landschaft eher „huegelig“ zwischen 3.000 und 4.000 Metern, mit wenigen markanten schneebedeckten Bergmassiven über 5.000 Metern.
Ab diesem Breitengrad Richtung Sueden treten ebenfalls Vulkankegel mit teilweise sporadischer, vulkanischer Aktivitaet auf und die Andenkette verbreitert sich stark, mit Auspraegung von wenigen steilen Gebirgsketten und dazwischenliegenden huegeligen Hochebenen. Im Sueden des Landes in den Regionen Puno und Moquegua zeigt sich insbesondere eine gewisse Abflachung der Hochebene, es bildet sich der sogenannte Altiplano, der seine typische Auspraegung um den Titicacasee erhaelt.
Die mittlere Jahrestemperatur in 3.300 m Höhe liegt bei 11 °C. Mitunter sind in der eher niederschlagsarmen Region heftige Regenfaelle von Oktober bis April zu erwarten. Groessere Staedte in dieser Region sind von Norden aus gesehen: Cajamarca, Huaraz, Cerro de Pasco, Huancayo, Ayacucho, Cusco, Puno und Arequipa.
In der Naehe Cuscos liegt auch die Inka – Ruinenstadt Machu Picchu.
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Cajamarca, en cajamarca, ist eine Stadt im norden Perus mit ca. 160.000 Einwohnern. Die Stadt Cajamarca (cajamarca de) liegt auf einer Hoehe von fast 2.800 m und ist ca. 850 km von der Hauptstadt Lima entfernt. Bekannt ist die Stadt fuer die Kaeseproduktion, Mienen und zahlreiche Kirchen. In der Sprache der Quechua heisst Sie “kalte Erde – tierra fria”. Die Regenzeit ist zwischen Dezember und Maerz.
Cajamarca hat eine Vielzahl von Kirchen, unter denen die Kathedrale, die Kirche Sankt Franziskus und die “iglesia recolcta” hervorzuheben sind. Sehr bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Tuerme der Kirchen nie vollstaendig fertiggestellt worden sind. Die Cajamarca ist beruehmt fuer ihren Barock – Stil, welchen man an keinem anderen Ort Perus findet.
Zu den wichtigsten Sehenswuerdigkeiten gehoeren vor allem die im 17 Jahrhundert erbaute Kathedrale, deren Fassade aus Vulkangesteinen besteht. Ein natuerlicher Huegel namens Cerro Santa Apolonia bietet den besuchern eine wunderschoene Aussicht auf die gesamte Stadt Cajamarca und Teile der gleichnamigen Provinz. Der Hauptplatz der Stadt Plaza de Armas wo der Niedergang der Inkas begann, Iglesia de Belén, Iglesia La Recoleta als auch die ca. 7 km von der Stadt entfernte Thermalbaeder runden die Sehenswuerdigkeiten ab.
Die Region Cajamarca kann man in zwei verschiede Klimazonen aufteilen. Die Erste im Norden, bestehend aus einer subtropischen Oekosystems (San Ignacio, Jaen, und Chota Cutervo) und im Sueden, bestimmt durch ein Oekosystem die man auch Quechua nennen darf, in dem man aber auch “Inseln” von anderen Oekosystemen (jalcas, Feuchtgebiete oder Hochland). Daher ist die Stadt Cajamarca ein Wendepunkt zwischen den “trockenen” Anden im Sueden und den “feuchten” Anden in Ecuador und Kolumbien.
Diese Region ist nicht nur beruehmt fuer ihre Geschichte, sondern auch fuer ihre geographische und geologische Vielfalt. Im Bett eines praehistorischen Sees gelegen, hat die Region sehr fruchtbare Boeden, die die weitere Entwicklung der Landwirtschaft erlauben.
Empfehlungen:
Weitere Informationen ueber Peru
Schoene Fotos der Stadt und Region Cajamarca
Sateliten Aufnahmen der Region Cajamarca
Blog ueber Cajamarca – deutsch
Reisefuehrer Cajamarca – deutsch
Stadtverwaltung Cajamarca
Fotoquelle: Peru Piura, de PiuraPiuraPeru.com
Piura ist mit fast 400.000 Einwohnern die sechstgroesste Stadt in Peru. Die Stadt Piura, de piura, als auch die gleichnamige Provinz und der Fluss Piura liegen im Norden Perus. Piura wurde bereits 1532 von Francisco Pizarro als San Miguel de Piura gegruendet. Heute sind allerdings nur noch sehr wenige Gebaeude aus der Kolonialzeit erhalten, die Kathedrale als Beispiel stammt aus dem Jahr 1588.
Zu den Sehenswuerdigkeiten gehoeren La Plaza de Armas, die Kathedrale, La Paloma de la Paz und natuerlich die zahlreichen Bruecken ueber den Fluss Piura die verschiedenen Stadtteile miteinander verbinden. Das Departament Piura ist auch fuer die hervorragende Reitfeste bekannt (Caballos de Paso) und natuerlich die wunderschoene Straende. Zu den bekanntesten gehoeren sicher Playa Colán ca. 1 Busstunde von der Stadt entfernt, Yacila und Máncora.
In der Wuestenlandschaft Nordperus gibt es viele fruchtbare Taeler, dem einstigen Gebiet der Tallan – Kultur. Dem froehlichen Einwohner der Stadt Piura sagt man einen typischen singenden Tonfall nach.
Im Ort Catacaos stellen die Kunsthandwerker herrliche Produkte aus Stroh, Baumwolle, Filigranarbeiten in Gold und Silber her. Der Kueche sagt man nur Gutes nach, wovon man sich in den typischen Gaststaetten, den „Picanterias“ am besten selber ueberzeugt.
Die Kueste Piuras lockt mit vielseitigen Angeboten Touristen aus aller Welt an. Ganz in der Naehe von Tumbes liegt Máncora, ein Badeort mit herrlichen Straenden und ruhiger See.
Weiter suedlich kommt man nach Cabo Blanco, ein idealer Ort zum Wellenreiten, mit den besten Wellen des pazifischen Ozeans. Cabo Blanco ist auch beruehmt fuer die hier aufgestellten Weltrekorde im Fischfang, die einst Ernest Hemingway und die ganze amerikanische Jet Set anlockten. Der klassische Badeort der Bevoelkerung von Piura ist Colán, mit herrlichen Haeusern entlang der Seekueste.
Von Piura Richtung Landesinnere kommt man in den Ort Chulucanas, der fuer die Herstellung von Toepferwaren bekannt ist. In der Provinz Huancabamba liegt Huaringas mit Seen, denen wundersame Heilkraefte zugeschrieben werden, der Ort der peruanischen Hexen und Zauberer, aus dessen Wasser die Volksmedizin schoepft.
Dank des milden sonnigen Klimas kann man Piura, die Wueste Sechura, die groesste Wueste in Peru oder die auch zur Ausuebung von Wassersport geeigneten Fluesse und Seen das ganze Jahr ueber besuchen.
Emfehlung:
Eine schoene Homepage (spanisch) ueber Peru Piura mit vielen nuetzlichen Informationen, Tipps und Fotos.
Wie in frueheren Posts bereits zu vernehmen war, bin ich Mitte letzter Woche in Arequipa angekommen, der zweitgroessten Stadt Perus. Im Gegensatz zu Lima wirkt die Stadt aber nicht so sehr wie ein Koloss, sondern – zumindest im kolonial gepraegten Zentrum – herausgeputzt und schon fast kleinstaedtisch, wo sich die Tourenanbieter Eingang an Eingang einander die Kunden abzujagen versuchen und der Plaza de Armas noch das unangefochtene einzige Zentrum der Stadt ist.
Apropos Zentrum: Schon in Lima und Trujillo ist mir das aufgefallen, aber speziell hier in Arequipa kommen wohl auf 1 Passant 1.5 Polizisten und Politessen. Deren hauptsaechliche Arbeitsinstrumente sind die Trillerpfeife und die Beine. Waehrend die Beine sie in kleinen aber breiten Schritten in Richtung Suender traegt (und die Arme hinter den Hueften verschraenkt bleiben), ertoent die Trillerpfeife gekonnt in einer praezisen Taktabfolge. Aufgrund dieser Zurechtweisung ist Recht und Ordnung wieder hergestellt und der Polizist oder die Politesse fuehlt sich wieder gut, zeigt dies natuerlich aber mit keinem Wimpernzucken. Die Politessen sind uebrigens so fesch gekleidet, wie man es sonst nur bei Fasnachtskostueme sieht: Grosser geschwungener Cowgirl-Hut, dunkle Police-Sonnenbrille, streng nach hinten zusammengebundenes Haar, koerperbetonte Dienstkleidung, Hanschuhe in den Farben Perus (rot-weiss gestreift), hohe Lederstiefel mit wenig Absatz. Und eben: Die Trillerpfeife
Gut, ich bin etwas abgewichen. Jedenfalls habe ich den Umstaenden entsprechend von der Stadt mehr gesehen als mancher anderer Traveller. Ausserhalb des historischen Zentrums wird’s sehr schnell einfach, die Haeuser wirken etwas baufaellig und man fuehlt sich nicht mehr gleich willkommen beim durch die Strassen laufen. Zusammen mit den Vororten ist es ein sehr weitlaeufiger Siedlungsbrei und trotzdem sehr dicht bebaut.
Es gibt in Arequipa auch eine Stadt in der Stadt: Das Monisterio Santa Catalina, welches vor einigen Jahrhunderten von einer reichen Witwe also Kloster gegruendet und laufend ausgebaut wurde. Heute ist hinter der umgebenden Mauer ein komplexes Geflecht von Wohn- und Arbeitsraeumen, Kirchen und Gassen zu bestaunen.
Man trifft hier allerlei Touristen, derzeit sind sehr viele Franzoesischsprechend, sei es „de la France“, aus Belgien oder aus dem Welschland. Deutschschweizer hat es wenig drunter, aber wenn man sie trifft, entstehen lustige Situationen: Am Freitagabend habe ich beim Einkaufen zwei Basellaenderinnen (Selina und Sabrina) kennengelernt, wovon eine ein paar Tage vor mir in Máncora mit der Luzernerin (Silena) rumgezogen ist. Und das Allerbeste ist mir heute Morgen unter der Arkade beim Plaza de Armas passiert: Ich habe Jasmin, meine fruehere Kindergarten- und Primarkollegin aus purem Zufall getroffen! Sachen gibt’s!
Wir werden uns nun um 15 Uhr zu einem Kafi/Tee treffen und etwas schwatzen – das ist also die maximale Obergrenze dieses Blogeintrags
Quelle: danielheer.wordpress.com