Cali Salsa

admin | April 14th, 2010 - 07:57

kolumbien_festival-de-salsa
Cali – Cali Salsa -Santiago de Cali – Cali de – Cali TV – Cali Nova – Cali Salsa 2010

Santiago de Cali ist die Hauptstadt des kolumbianischen Departamento Valle del Cauca und nach der Einwohnerzahl drittgrößte Stadt des Landes. Cali bildet das ökonomische, industrielle und landwirtschaftliche Zentrum im Südwesten Kolumbiens. Mit der Gründung 1536 ist Cali eine der ältesten Städte Amerikas. Sie wird auch die “Hauptstadt des Salsa” oder Sucursal del cielo  – Himmelsniederlassung – genannt.

Cali liegt in ca. 1000 m Meereshöhe im Westen des Landes am Zusammenfluss des Rio Cauca mit dem Rio Cali. Durchschnittstemperatur ist 26 °C, es gibt aufgrund der Nähe zum Äquator keine großen saisonalen Schwankungen.

Cali bietet eine Vielzahl von Parks, Kirchen, Monumenten, Museen und Plätzen als Touristenattraktion. Zu den weltbesten Steakhäusern gehört das Steakhaus Leños y Carbón im Einkaufszentrum Chipichape. Das Nachtleben konzentriert sich auf Bars, Grilles und Rumbeaderos der Avenida Sexta und die Salsa-Diskotheken in Juanchito, Zona Rosa und Barrio Granada. Im Dezember findet die berühmte Feria de Cali statt.



1&1 DSL

Wie kommt es, dass Ende November eine Konzertaufstellung eine Freundin von mir verleitet im nasskalten Berlin einen karibischen Freudentanz in ihrem Büro vorzuführen? Nun, es liegt an der Bühnenaufstellung der Stars für das Superkonzert der “Feria de Cali”. Meine Bekannte ist nebenberuflich ein echter Salsa-Fan und hat bereits seit Monaten einen Flugschein nach Cali, für eines der schönsten Salsaevents der Welt, in ihrer Tasche.

Vom 25. bis zum 30. Dezember findet jedes Jahr die Feria de Cali, das große Fest der Stadt, statt. Die Feierlichkeiten entstanden 1957 und waren ursprünglich der Stierkampfsaison, dem Zirkus der großen Matadores, gewidmet. Doch Stierkämpfe waren nur etwas für ein spanischstämmiges, traditionalistisches und wohlhabendes Publikum. Für die Mehrheit der Caleños war und blieb dies über die Zeit ein teures, fremdes und tierfeindliches Spektakel. Hier lagen die afro-kolumbianischen Wurzeln des Pazifiks näher und da von jeher in Cali “Salsa” das Herzblut der Stadt ist, entstand bald eine “Nebenfeier” zu der “Fiesta de los torros – Fest der Stiere”.

Kann man wirklich am Besten in Cali Salsa tanzen gehen? Dann solltet ihr hier fortfahren:

www.viventura.net/p/9447

Erleben Sie Cali Salsa persoenlich !!!


Arauca Colombia

admin | März 20th, 2010 - 07:37

Kolumbien-arauca
Arauca Colombia – Arauca – Kolumbien -aruca –

Das Departamento del Arauca ist eine Provinz im Osten Kolumbiens.

Es grenzt im Norden und Osten an Venezuela und im Süden an die Provinzen Vichada und Casanare; im Westen liegt Boyacá.

Die Förderung von Öl (30% von Kolumbien) und extensive Rinderhaltung sind die wichtigsten Wirtschaftszweige. Die unterentwickelte Landwirtschaft setzt auf Mais, Kakao, Yuca und Bohnen. Weiterhin spielen Fischfang und das Abholzen des Waldes eine wichtige Rolle.

Sehenswert ist die Sierra Nevada del Cocuy.
Im Nordosten Kolumbiens bekämpfen sich linke Guerillagruppen und Paramilitärs auf Kosten der Landbevölkerung. Immer mehr Menschen mussten in den vergangenen Jahren vor Gewalt und Repression in die Stadt fliehen, wo sie in extremer Armut leben.

von Kathrin Zeiske

Der Bundesstaat Arauca ist einer von zahlreichen Schauplätzen eines nicht deklarierten Kriegs in Kolumbien. Hier, im Nordosten des Landes, drehen sich die territorialen Kämpfe weniger um den Kokaanbau als vielmehr um die Ölvorkommen im Grenzgebiet zu Venezuela. Wer sie kon­trolliert, verfügt über eine enorme Geldquelle zur Finanzierung des bewaffneten Konflikts. Die ländliche Zivilbevölkerung steht inmitten der Auseinandersetzungen zwischen Militär, Paramilitärs und den Guerillagruppen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN). Bauern-, Gewerkschafts- und Flüchtlingsorganisationen versuchen, die Selbstorganisierung trotz Repression und einer fehlenden Zukunftsperspektive aufrechtzuerhalten.

»Seit 30 Jahren herrscht Gewalt in diesem Bundesstaat«, sagt Hernando Sánchez, Präsident der Lehrergewerkschaft von Arauca (Aeda), in der 2 500 Erzieher organisiert sind. »Die Aggressoren sind sowohl rechte paramilitärische Gruppierungen, linke Guerillaverbände, staatliche Militäreinheiten wie auch gewöhnliche Kriminelle. Insgesamt haben die Kämpfe zwischen den verschiedenen bewaffneten Gruppen im Jahr 2009 zu mehr als 400 Toten geführt, vor allem im Städte­dreieck Tame, Saravela, Arauquita.« Er sitzt aufrecht auf dem gemusterten Sofa im niedrigen Wohnzimmer seines Hauses im Zentrum von Tame. Die Tür zur Straße verschließt nur ein schmiedeeisernes Gitter.

Arauca hat eine linke Tradition. Bereits in den fünfziger Jahren hatten sechs von sieben Dörfern einen basisdemokratischen Gemeinderat. Die Kommunistische Partei konnte lange Zeit Abgeordnete für das Parlament in Bogotá stellen, und die Guerilla ist eine starke Kraft in der Region. »Wer kein direkter Sympathisant ist, hat vielleicht eine Tochter, einen Onkel oder Brüder in den Reihen der Guerilla«, erzählt Sánchez. Doch seitdem die Farc begann, in der seit den siebziger Jahren von der ELN beherrschten Region Fuß zu fassen, kam es immer wieder zu offenen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppen.

Dabei geht es neben Kämpfen um Territorien auch um strategische Unterschiede. Die ELN wurde nach dem Vorbild der kubanischen Revolution gegründet und ist von Befreiungstheologen wie dem im Kampf gestorbenen Pater Camilo Torres beeinflusst worden. Sie wird von den lokalen sozialen Bewegungen unterstützt und finanziert sich durch die Kontrolle des Rinder- und Benzinhandels. Dagegen setzt die Farc auf die Beteiligung am Drogenhandel und als größte Guerilla­gruppe des Landes vor allem auf ihre militärische Stärke. So wurden zuletzt im November in der Gemeinde Betoyes die Polizisten eines Kon­troll­pos­tens gezielt von der Farc ermordet, was der Staat als eine offene Provokation sah. »Seit die Kämpfer der ELN einen Kommandanten der Farc erschossen, wird dieser Konflikt nun offen ausgetragen«, sagt Naciacilo Villalba, Schul­direktor aus Betoyes. Hier trennt nur die Land­straße die Anhänger der Farc von denen der ELN. »Die Kinder des Dorfes werden von zwei verschiedenen Schulbussen zum Unterricht gebracht, so aufgeladen ist der Konflikt.«

Seit 1998 sind auch die Paramilitärs im Bundesstaat präsent, vor allem der sogenannte Siegerblock von Arauca, der seine Basis in Puerto Gaitán hat. Der Anführer der paramilitärischen Dachorganisation der Vereinigten Bürgerwehren Kolumbiens (AUC), der mittlerweile ermordete Carlos Castaño Gil, investierte Ende der neunziger Jahre enorme Summen, um Arauca in seine Gewalt zu bekommen. So konnten sich die Paramilitärs in der Region etablieren. Ihre Gewalt ließ sich nicht nur an der hohen Zahl der Flüchtlinge ablesen, die vom Land herbeiströmten, »sie patrouillierten im Park von Tame, als gehörte ihnen die Stadt. Wer dies angezeigt hätte, wäre tot gewesen«, berichtet José, ein Führungsmitglied des Bauernverbandes von Arauca (ACA), leise. Seinen vollen Namen möchte er lieber nicht genannt wissen.

»Im Jahr 2001 gab es sogar ein Massaker. Nur zwei Straßen vom Hauptplatz entfernt wurde eine ganze Familie brutal ermordet«, erinnert sich José. Immer wieder kam es zu gezielten Morden an linken Politikern, wie 2002 an Octavio Sarmiento, einem Abgeordneten der Patriotischen Union, die im gesamten Land von paramilitärischen Gruppen dezimiert wurde. Die Hochphase der Paramilitärs hielt bis zum Jahr 2005 an, dann erfolgte die ob ihrer Konsequenz stark umstrittene Demobilisierung durch die Regierung von Alvaro Uribe. Davon war in Arauca jedoch nicht viel zu bemerken. »Heute nimmt die Repression gegen die Bauerngewerkschaft extreme Ausmaße an«, sagt José. »Wurden früher nur Anführer eingesperrt oder umgebracht, so richtet sich die Gewalt in letzter Zeit immer mehr gegen die Basis selbst.«

Die Bauernbewegung spielt im Bundesstaat eine wichtige soziale Rolle, die Region lebt von der Rinderzucht, daneben werden Yucca, Mais und Bananen angebaut und in die Hauptstadt verkauft. Allein in den drei letzten Monaten des Jahres 2009 wurden mindestens 40 Mitglieder der Bauernorganisation von Paramilitärs ermordet. »Wir müssen davon ausgehen, dass es mehr Opfer gibt, da viele Angst haben, einen Mord an einem Familienangehörigen anzuzeigen.«

»Wer heute auf dem Land lebt, ist ein wahrer Held«, bestätigt auch Hernando Sánchez. »Die Morde sind zahlreich, und jede Gewalttat bringt zehn bis 20 Binnenflüchtlinge hervor, die aus Angst das Dorf verlassen.« So reißt in der Provinzstadt Tame der Strom der ankommenden Flüchtlinge nicht ab, die vor dem bewaffneten Konflikt auf dem Land fliehen. Viele sind sowohl von der einen wie von der anderen Gruppe verfolgt worden. »Paramilitärs wie Guerilla vertreiben hier die Landbevölkerung, bringen einzelne Personen um und rauben die Viehbestände. Das Vorgehen von Guerilla und Paramilitärs ist leider oft identisch geworden«, urteilt Sánchez. »Sagte die Guerilla früher der Zivilbevölkerung: ›Organisiert euch!‹, sagen sie heute: ›Wenn ihr euch organisiert, bringen wir euch um.‹« In der Stadt finden die Binnenflüchtlinge Sicherheit und gleichzeitig Armut. »Tame, die Wiege der Freiheit«, steht auf einem riesigen Plakat am Ortseingang geschrieben, denn einst stellte Simon Bolivár hier sein Heer zur Befreiung von der spanischen Kolonialherrschaft auf.

»Ich fühle mich wie ein altes Auto, das von Werkstatt zu Werkstatt geschleppt wird. Man gibt uns tausend Weiterbildungen, aber was wir bräuchten, wäre ein kleines Startkapital, um uns ein neues Leben aufbauen zu können. Es fehlen produktive Projekte«, erklärt Teodoro Durango vom Verband der Opfer und Vertriebenen von Tame. »Die meisten halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Doch wir sind Leute vom Land, es fehlen uns unsere Tiere, die produktive Arbeit,sagt er.

Investieren Sie Ihr Geld in Paraguay – Paraguay Immobilien eine sichere Kapitalanlage

Die Stadtbevölkerung behandelt uns mit Vorbehalten«, fügt Juana Teresa hinzu, eine allein erziehende Mutter aus Saravela. »Ich habe kein Geld für Schuluniformen und Einschreibungsgebühren für meine vier kleinen Söhne.« Sie musste wie so viele ein paar Monate auf die staatliche Anerkennung ihres Binnenflüchtlingsstatus warten. Nur die ersten drei Monate ist das Rote Kreuz für die Versorgung der Binnenflüchtlinge zuständig. Dann erhielt Juana Teresa jedoch nur zweimal eine staatliche Zuwendung von umgerechnet insgesamt 750 Euro. Jetzt verdient sie notdürftig Geld mit Waschen und Bügeln. »Dieses Weihnachten gab es keine Geschenke, das tut mir sehr leid für meine Kinder.

weiter ueber Arauca Colombia lesen




49Jackpotcity.com ONLINE CASINO

Kolumbien – Canon Chicamocha

admin | Dezember 23rd, 2009 - 07:27
Kolumbien Chicamocha

Kolumbien Chicamocha

Foto: www.ansichtssachen-blog.de Cañon Chicamocha

El Cañón del Chicamocha liegt in der Naehe der Stadt Bucaramanga in dem Departament Santander ca. 400 km von Bogota entfernt. Es ist in Millionen von Jahren entstanden zwischen den Fluessen Fonce y Suárez und natuerlich mit dem gleichnammigen Fluss Chicamocha. Das ganze Areal hat ein Flaeche von mehr als 108.000 Hektar und ist der zweitgroesste Cañón der Welt. Seit Ende 2006 existiert da ein risen Naturpark mit vielen wilden Tieren und unberuehrter Natur. Der Name des Parks ist el Parque Nacional Chicamocha. Nachdem wir während unserer 17 stündigen Busfahrt von Cartagena nach San Gil mit permanent wechselnden Landschaften überrascht worden sind, hat sich uns kurz vor Ankunft in San Gil auch der gewaltige Cañon Chicamocha eindrucksvoll präsentiert. Da es leider im großen Reisebus mit dem ganzen Gepäck im Schlepptau nicht möglich war mal eben kurz auszusteigen, geschweige denn ein Foto zu machen, haben wir uns einfach nochmal auf eigene Faust von San Gil aus auf den Weg gemacht.

Da auch in Kolumbien Tourismus immer größer geschrieben wird, hat man dieses Naturereignis erst kürzlich zu einem Nationalpark gemacht. Ein Nationalpark in Kolumbien bedeutet allerdings nicht, dass die Attraktion “Cañon” (der übrigens der 2. größte nach dem Grand Canyon ist) alleine ausreichend ist. Nein, man hat den ganzen Park mit zahlreichen weiteren “Attraktionen” angereichert. Von einem Motorcrossgelände, über Zipplining, Kletterwände, einer Kunsteislaufbahn (!), einem Streichelzoo, einem gewaltigen Denkmal, zahlreichen Restaurants und Imbißbuden, bis hin zu einer Seilbahn (der längsten derzeit existierenden Einseilbahn), die in den Cañon hinunter und auf der anderen Seite wieder hinaufführt, kam man sich eigentlich nicht mehr wie in einem Nationalpark, sondern eher wie im Phantasialand vor… Das Schöne beim Spaziergang zum Mirador, waren die Sprenkleranlagen, die ca. alle 100 Meter über dem Weg angebracht waren, damit auch ja kein Tourist einen Hitzschlag erleiden muß (erinnert fast ein bißchen an die USA mit ihren Sicherheitsvorkehrungen).

Wir haben uns auf die sagenhafte Aussicht, den Streichelzoo und die Seilbahnfahrt beschränkt.


in Bogota Kolumbien

admin | November 28th, 2009 - 05:49
Bogota

Bogota

Fotoquelle: in bogota.com

In Bogota, Bogota de

Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und von dem Departament Cundinamarca. In dem Grossraum Bogota, Distrito Capital (D.C) leben fast 10 Millionen Menschen. Die Stadt Bogota ist in 20 Bezirke (unidades administrativas) unterteilt und liegt auf einer Hoehe von ueber 2600 m. Die geographische Lage ist sehr schoen am Fusse von zwei Bergen Guadalupe und Monserrate. Die wichtigsten Fluesse sind San Franciso und so genannte Rio Bogota.

Die Stadt befindet sich in der gemaessigten Klimazone mit einer jaehrlichen Durchschnittstemperatur von 14 Grad Celsius. Da Bogotá nahe am Aequator liegt, gibt es keine grossen jahreszeitlichen Unterschiede.

Die Metropole ist aus einer Mischung von Einfluessen der Ureinwohner, der Spanier und der Englaender entstanden. Etwa 70 Prozent der Einwohner sind Mestizen, 20 Prozent Weiße, rund zehn Prozent Schwarzafrikaner, Mulatten und Indios (Indigenas). Ueber 90 Prozent der Bevoelkerung ist katholisch.

Bogotá ist von der UNESCO zur „Welthauptstadt des Buches 2007“ gewählt worden, besitzt ein Vielzahl von Theatern wie das Nationaltheater (Teatro Nacional) oder das Teatro „Jorge Eliécer Gaitán“, Museen wie das Nationalmuseum, Museo de Arte Colonial oder Museo de Oro um die wichtigsten zu nennen.  Zu den Sehenswuerdigkeiten gehoert auch die Altstadt, La candelaria, mit zahlreichen historischen Gebaeuden, die Plaza  Bolivar mit der Kathedrale und dem „Capitolio Nacional“. Sehenswert ist auch die 1594 fertiggestellte Kirche San Francisco. Die Kirche beherbergt mehrere Gemaelde des spanischen Barockmalers Francisco de Zurbará.


Zu Erholung dienen viele schoene Parks wie der Simón – Bolívar – Park (Parque Metropolitano Simón Bolívar), Jardín Botánico, Parque Nacional und El Tunal – Park wo jeden Sommer Festivals der lateinamerikanischen Rockmusik veranstaltet werden. Etwa 20 km suedlich von Bogotá befindet sich der Parque Natural de Chicaque, ueber 2000 m Hoehe gelegen, mit einer Flaeche von ueber 300 Hektar. Ein System von Wanderwegen mit fast 20 km Gesamtlaenge durchzieht diesen in der sogenannten Nebelwaldzone gelegenen Naturpark, der hoch ueber dem Nordufer des Rio Bogotá liegt.

Seit den 1980-er Jahren wird von der Stadt an jedem Sonn- und Feiertag eine Ciclovía (spanisch fuer Fahrradweg) organisiert. Dazu werden ueber 120 km des Strassennetzes in fast allen Stadtteilen fuer den motorisierten Verkehr gesperrt. Jede Woche nehmen Millionen Menschen zu Fuss, auf dem Fahrrad oder auf Inline – Skates an der Ciclovía teil.

Das Festival de Rock al Parque ist ein jedes Jahr stattfindendes Musikfestival. Es gilt weltweit als das groesste seiner Art in Spanischer Sprache. Es findet in der grossen Veranstaltungshalle des Metropolitano Simón Bolívar Parks statt, das bis zu 250.000 Besuchern Platz bietet.

Rund um die Stadt Bogota befinden sich weitere Stadtbezirke, wo auch die Touristen wunderschoene Ausicht auf Bogota haben. Vom Sueden nach Norden sind: Mosquera, Madrid, Funza, Facatativá, Subachoque, El Rosal, Tabio, Tenjo, Cota, Chía, Cajicá, Zipaquirá, Nemocón, La Calera, Sopó, Tocancipá, Gachancipá, Sesquilé, Chocontá y Guatavita.


Und fuer Interessierte etwas anderes Reisebericht ueber Bogota

Es ist zwar „lediglich“ ein Tagesausflug nach Bogota, die Hauptstadt Kolumbiens, doch meiner Ansicht nach durchaus einen Blogeintrag wert.

Der Tag began um 3:30. Ich, Julian stand fruehzeitig auf, um mich mit einem guten Freund Namens Juan Camilo, der einen Termin in Bogota hatte am Bus-Terminal zu treffen. Auch wenn es erst 4:30 war wurden wir am Busbahnhof empfangen wie von Marktschreiern. „BOGOTABOGOTABOGOTA, 13mil13milBOGOTA“. Es geht um jeden einzelnen Kunden. Wir liessen uns also auf ein „Angebot“ ein und stiegen in einen schon gut besetzten Bus. Auf unserem Ticket stand eine andere Stadt und der Betrag von 9.000 statt 13.000. Als wir nachfragten, wurden wir jedoch kommentarlos weitergelotst. 4.000 sind also der Steuerhginterziehung oder Korruption zuzuschreiben.



Opodo.de - und die Reise beginnt


Die Fahrt war herrlich. Mit der Nacht liessen wir auch die warme Temperatur hinter uns. In Bogota stiegen wir aus uns es war angenehm frisch. Zum ersten Mal wahrend meines Aufenthaltes brauchte ich meinen Pulli;) Zunaechst besuchten wir die Schwester von Juan. Danach erkundigten wir uns noch einige Adressen und Busverbindungen erklaeren und machten uns auf den Weg; wir hatten noch viel vor. Zuerst versuchten wir zur Deutschen Botschaft zu gelangen. Wir warteten also auf die richtige Buslinie und stiegen ein. Fuer 1200 statt 1000 wie in Girardot:P Die mehrspurige Stadtstrasse war ueberwaeltiend, jedoch ebenso abstossend. Es herrschte ein unglaublicher Laermpaegel, von der Kontamination mal ganz abgesehen.

Danach ging es weiter (wieder per komplizierter langwieriger Busfahrt) zu dem Sitz der Krankenviersicherung von Juan. Erst wollte uns der Herr, der versuchte die wartende Menschenmasse in den Griff zu kriegen wieder nach hause schicken, da an diesem Tage zu viel Andrang sei. Ihm war es egal, dass wir mehr als 3 Stunden Anfahrt hatten. Nach einer kompliziert-stupiden Diskussion kamen wir dann doch endlich in den Wartesaal. Die laufenden Nummern waren grade bei 69 angekommen – und wir zogen die 139… Wir gingen also in den 3,5 Stunden Wartezeit den Platz Bolivar besichtigen und assen Empanadas.

Wir machten uns auf den Weg zu dem groessten Einkaufszentrum fuer Elektronikartikel in Bogota. Ich wollte mir naemlich einen Laptop kaufen. Wir gingen in den einen oder anderen Laden, erkundigten uns ueberall nach dem gleichen doch merkten schnell, dass es keinen Sinn machte in dieser Art und Weise alle Laeden abzusuchen um die Preise und Angebote zu vergleichen. Bei der grossen Anzahl der Laeden auch undenkbar. Ich entschloss mich schliesslich fuer ein Modell, der Berater begleitete mich zum Geldautomaten, ich bekam Rechnung, Garantieschein, Besitzschein und die noetige Software installiert. Alles optimal. Also an nach Hause, vorbei an den Markschreiern, die fast schon belastigend vor dem Zentrum illegal „gezogene“ Software jeder Art verkauften, stiegen wir also mal wieder in einen Bus um zu Juans Schwester zu fahren.

Leider gerieten wir mitten in den abendlichen Berufsverkehr und brauchten fuer eine Strecke, die normalerweise vielleicht 20 Minuten dauert, sage und schreibe 2 Stunden und 30 Minuten.

Die Fahrt war der Horror. Zum einen, weil ich keine Ahnung hatte wo wir uns befanden, zum anderen, weil ich immer noch nicht glauben konnte, dass wir so lange in diesem Bus sitzten muessten. Irgendwann kamen wir endlich an.

In dem Nachbarort angekommen stiegen wir aus um auf den Anschlussbnus zu warten. Sofort bezweifelte ich jedoch, dass der Entschluss HIERHER zu fahren gut war. Wir landeten in einem verschlafenem Nest, in dem kaum mehr Leute auf der Strasse waren. Selbst die wenigen Taxifahrer, die unterwegs waren, hatten keine Lust mehr an diesem Abend die 45 Minuten nach Girardot zu fahren. Wir liessen uns deshalb nur an die Hauptstrasse am Ortsausgang bringen um dort auf den Bus zu warten. Es sollte der letzte sein. Und wieder warteten wir. Meine Gedult war …….

weiter lesen unter http://julianinkolumbien.blogspot.com

Kolumbien – Vulkanausbruch

admin | November 24th, 2009 - 09:00
Vulkanausbruch Kolumbien

Vulkanausbruch Kolumbien

Vulkanausbruch: drei Tage nach dem Ausbruch des Vulkans im Sueden Kolumbiens, Nahe der Stadt San Juan de Pasto, haben die zustaendigen Behoerden die Warnstufe am Montag von Rot auf Orange heruntergesetzt.

Die Aktivitaet des 4276 m hohen Vulkans Galeras in Kolumbien habe so weit nachgelassen, dass der oertliche Flughafen seinen Betrieb wiederaufnehmen konnte.

Dies teilten die kolumbiannischen Behoerden mit. Die zweithoechste Warnstufe bedeutet, dass ein Ausbruch nicht mehr unmittelbar bevorsteht, sondern erst in mehreren Tagen oder Wochen erwartet wird.

Kolumbiens aktivster Vulkan war am Freitag ausgebrochen. Rund tausend Menschen in seiner unmittelbarer Naehe wurden in Sicherheit gebracht. Die grosse Mehrheit der Bewohner weigerte sich jedoch, ihre Haeuser zu verlassen.

Die v-Direktorin von Ingeominas, Martha Calvache, warnte die Menschen am Sonntag eindringlich, die Evakuierungsanordnungen auf die leichte Schulter zu nehmen. Für den seit Wochen aktiven Vulkan Huila wurde die Alarmstufe Orange beibehalten.

Der Vulkan Galeras war bereits im Februar und April 2009 aktiv.

Kindersoldaten

admin | Oktober 29th, 2009 - 14:07

Bedrohte Kindheit – Kindersoldaten:

Forum an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Dr. Birgitta Hohenester-Pongratz, Kommunikationsstelle. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Unter dem Titel “Bedrohte Kindheit – Kindersoldaten” lädt das Kompetenzzentrum Patio 13-Straßenkinderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg am 18. November 2009 zu einem Forum ein, das gemeinsam mit dem Diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg und der Salesianer-Organisation Don Bosco, Bonn, veranstaltet wird. Eine Fotoausstellung zum Thema eröffnet das Forum um 18 Uhr; ab 18.30 Uhr schließen sich Vorträge über das Thema “Bedrohte Kindheit” in den Ländern Kolumbien, Liberia, Indien und Sri Lanka an.

Programm:

Prof. Hartwig Weber forscht seit mehr als zwanzig Jahren über die Situation von Straßenkindern in Kolumbien und hat zu dieser Problematik mehrere Bücher und Aufsätze verfasst sowie Filmmaterial erstellt. Aufgrund seiner Initiativen ist der Masterstudiengang Straßenkinderpädagogik entstanden, der seit dem Wintersemester 2007/08 von den Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Freiburg in Kooperation mit den Universitäten Heidelberg und Freiburg angeboten wird. Prof. Weber wird von den Lebensbedingungen ehemaliger Kindersoldaten in Kolumbien berichten und uns einige Ausschnitte aus seinem neuen Filmprojekt zeigen.

Ein Jahrzehnt lang war Liberia Schauplatz eines blutigen Bürgerkriegs. Von beiden Konfliktparteien wurden Tausende von Kindern als Soldaten rekrutiert. Auch sechs Jahre nach Kriegsende bleibt die Reintegration dieser Jugendlichen eine schwierige Aufgabe. Der stellvertretende Direktor des Don Bosco Jugendzentrums in Monrovia, Joe Wiah, hat diesen Prozess über mehrere Jahre begleitet. Über 1.300 Kindersoldaten haben im Don Bosco Zentrum einen Neuanfang wagen können. Er wird vom schwierigen Weg zurück in die Gesellschaft berichten.

Kindheit wird nicht nur durch Krieg und Waffen bedroht, sondern auch durch Armut. Viktor Freudenhammer (20 Jahre) hat ein Jahr in Vijayawada, Indien, mit drogenabhängigen Straßenkindern gearbeitet. Er wird von seinem einjährigen Freiwilligendienst als Don Bosco-Volontär erzählen.

Zeit und Ort: Mittwoch, 18. November, 18.00 Uhr, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Hörsaal 2 im Neubau der Hochschule, Im Neuenheimer Feld Nr. 561

Kolumbien Expo

admin | Oktober 25th, 2009 - 13:46
Kolumbien

Kolumbien

Expo Kolumbien in Berlin

Die ExpoKolumbien 2009: Wirtschaft – Wissenschaft – Kultur ist eine kolumbianische Woche, die vom 26. bis zum 31. Oktober in Berlin stattfindet.

Die ExpoKolumbien 2009 möchte in Deutschland das moderne Kolumbien vorstellen. Sie will Interesse am Land und seiner Komplexität wecken und so zu einer tragfähigen Grundlage für intensivere Zusammenarbeit, Investitionen und bilateralen Handel beitragen.

Wenn Sie im Zeitraum 26. bis 31. Oktober 2009 eine Veranstaltung zu Kolumbien in Berlin oder einer anderen Stadt in Deutschland planen, kann diese gerne in die ExpoKolumbien 2009 integriert werden.

Ebenso suchen wir Sponsoren, die die ExpoKolumbien 2009 finanziell, durch Bereitstellung von Räumlichkeiten oder durch Sachleistungen unterstützen.

Expo Kolumbien Berlin – Programm und weitere Informationen

Columbien – Workshop

admin | Oktober 24th, 2009 - 04:38

Unter dem Motto „Colombia ist Leidenschaft” lädt das südamerikanische Land im November zu abendlichen Workshops nach München (3.), Stuttgart (4.) und Düsseldorf (24.) ein. Die Veranstaltungen richten sich an Mitarbeiter von Reisebüros und -veranstaltern. Erst stehen Präsentationen von Vertretern aus Kolumbien auf dem Programm, danach werden kolumbianische Leckerbissen gereicht. Anmeldung für München und Stuttgart werden bis zum 30. Oktober entgegengenommen, für Düsseldorf bis zum 18. November. Kontakt: E-Mail info(at)kontour-travel.com, Telefon 0 91 20 / 18 32 17 und Fax 0 91 20 / 18 32 19.

Kolumbien – Saengerin Shakira

admin | Oktober 17th, 2009 - 14:58

shakira foto

shakira - foto

shakira - foto

Sängerin Shakira

Die Frau ist ein Erfolgsmodell. Shakira hat etwa 50 Millionen Alben weltweit verkauft, mit ihrer letzten Tour nahm sie rund 100 Millionen US-Dollar ein, und auch die Zukunft sieht rosig aus: Ihre Single “She Wolf”, die erste Auskopplung aus ihrem gleichnamigen neuen Album, wurde von der US-Kritik ziemlich wohlwollend empfangen; in Deutschland stieg sie auf Platz zwei in die Charts ein. Und das alles nur dank eines gekonnten Hüftschwungs? Schwer zu glauben.

… MP3 Downloads – Shakira

… DVD, CD, Audio CD – Shakira

Zwar beherrscht Shakira das ästhetisch ansprechende Wackeln durchaus, die Gründe für ihren fortdauernden Erfolg aber dürften andere sein. Hinter der zierlichen Frau steht eine gigantische Marketingmaschinerie. Shakira hat eine internationale Homepage. Eine deutsche Homepage. Einen Auftritt bei Myspace. Einen Account bei Twitter. Einen eigenen YouTube-Kanal. Und natürlich jede Menge Fanseiten. Sie turnt durch die “Oliver Pocher Show”, singt beim britischen Talkmaster Jonathan Ross und der BBC Live Lounge vor und tritt demnächst in der US-Erfolgsserie “Ugly Betty” auf. Entkommen unmöglich.


So omnipräsent die Sängerin in den Medien auch sein mag, die Privatfrau Shakira hält sich stets im Hintergrund; persönliche Themen wie Sex oder Religion sind in Interviews tabu. Mit ihrem Freund Antonio de la Rúa (Sohn des umstrittenen argentinischen Ex-Präsidenten Fernando de la Rúa) führt sie seit neun Jahren eine stabile Beziehung, seit acht Jahren sind die beiden verlobt. Damit habe der Ring “sein Haltbarkeitsdatum schon längst überschritten”, witzelte sie kürzlich, setzte aber gleich hinzu, dass sie trotzdem nicht an Heirat denke: “Ich finde nicht, dass wir uns näher kommen könnten, wenn wir ein Stück Papier unterschreiben.” Das war’s. Keine schmachtenden Liebesgeständnisse, keine provokanten Statements, keine Skandale. Dezent.

Gesprächig wird Shakira – übrigens kein Künstlername, die Tochter eines Libanesen und einer Kolumbianerin heißt mit vollem Namen Shakira Isabel Mebarak Ripoll – dagegen, wenn es um ihr wohltätiges Engagement geht. “Ich habe gesehen, dass in Ländern wie meinem ein Kind, das arm geboren wird, auch arm sterben wird, es sei denn, es erhält eine Chance. Diese Chance ist Ausbildung. Das ist die helfende Hand, nach der sie suchen. Lateinamerika ist ein junger Kontinent, er ist formbar, er ist flexibel. Wir können uns noch ändern.”

Als ihr Vater, ein Juwelier, noch während Shakiras Kindheit pleiteging und sie sich über die plötzlich bescheidenen Lebensverhältnisse beschwerte, nahmen ihre Eltern sie mit in den Stadtpark ihres Heimatorts Barranquilla, um ihr wahre Armut zu zeigen. Die Straßenkinder, die dort lebten, ohne Schuhe, nur mit Fetzen am Leib, und Klebstoff schnüffelten, um sich die Welt einen Moment lang schön zu glauben, hinterließen einen nachhaltigen Eindruck: Nach dem Erfolg ihres ersten Albums in Kolumbien gründete Shakira mit gerade einmal 18 Jahren die Stiftung “Pies Descalzos” (”Barfuß”), um die Bildung notleidender Kinder zu fördern. 2003 wurde mit den Geldern die erste Schule erbaut, inzwischen gibt es schon sechs. Dazu unterstützt die Stiftung arme Kinder, indem sie ihnen etwa Schulmaterial und Essen finanziert.

Ihr Erfolg und ihr Engagement haben der 32-Jährigen in Kolumbien einen Status als nationale Ikone eingebracht; in Barranquilla steht sogar eine überlebensgroße Shakira-Statue. Doch die ist nicht mehr ganz aktuell: Die Sängerin steht da in langen Schlaghosen, eine Gitarre in der Hand, meilenweit entfernt von der Frau im hautfarbenen Leotard, die sich im Video zu “She Wolf” in einem Käfig räkelt. “Ich hätte so einen Song mit 20 wohl nicht geschrieben, aber ich tue es jetzt, weil ich mich heute so fühle … Inzwischen bin ich etwas weniger prüde”, erklärt die ehemalige Klosterschülerin. “Wir können uns noch ändern” – das gilt wohl nicht nur für Kolumbien.

Sabine Metzger

Songtexte Blog – Shakira

Kolumbien – Pablo Escobar

admin | Oktober 15th, 2009 - 14:33

kolumbien-pablo-escobar

Ein Ort des Luxus und des Grauens:
Die Hacienda des kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar – (Buecher und Andenken)wird als Touristenattraktion inszeniert.

Es war ein Ort von unermesslichem Luxus und unvorstellbareren Grausamkeiten: Auf seinem Gut Nápoles führte der kolumbianische Drogenboss Pablo Escobar mit seinen Freunden ein dekadentes Leben, während in Ungnade Gefallene brutal ermordet wurden.

15 Jahre nach Escobars gewaltsamem Tod hat der Rost seine Sammlung teuerster Autos zerfressen, die Villa liegt in Trümmern. Auch das kleine Flugzeug am Eingang, mit dem der Drogenbaron angeblich seine erste Ladung Kokain in die USA geschafft hatte, ist verschwunden.

Früher wagte kein Bauer aus der Umgebung, das 1800 Hektar große Gelände zu betreten. Nur todesmutige Abenteurer schlichen sich nachts auf das Anwesen, um dort angeblich verscharrte Schätze – Dollars und Juwelen – zu heben.

Nachdem Escobar im Dezember 1993 von der Polizei erschossen wurde, fiel die Hacienda Nápoles in die Hände des Staates. Die meisten exotischen Tiere, die Escobar für seinen privaten Zoo aus Afrika hatte einfliegen lassen, verhungerten. Die Schwimmbäder, die Stierkampfarena und die zwölf Seen verkamen.

Dennoch kommen jährlich 50.000 Touristen auf die Hacienda, um sich anzusehen, wie der größte Drogenhändler und einer der reichsten Männer der Welt lebte.

“Der Unterhalt der Hacienda war sehr teuer für den kolumbianischen Staat“, sagt Omar Figueroa von der Behörde für Drogenbekämpfung. Deshalb sei das Gelände der Gemeinde Puerto Triunfo übergeben worden, zu der das Anwesen gehört.

Ein Teil dient heute als Gefängnis, den anderen Teil der Residenz des einstigen Chefs des Medellín - Kartells (Medellin – Buecher, Landkarten)verwandelte die Gemeinde in einen Themenpark.

>> Flug von Frankfurt nach Medellin buchen



>> Hotels in Medellin direkt vergleichen und buchen


Die 50.000 Besucher sind der Gemeinde noch nicht genug, in einigen Jahren sollen es eine halbe Million jährlich sein, bis 2011 soll ein Fünf-Sterne-Hotel entstehen. “Wir wollen, dass viele ausländische Touristen mit dem Flugzeug kommen und auf der 1280 Meter langen Rollbahn landen, die Escobar für den Export von Kokain nutzte“, sagt Oberán Martínez, der das Gelände verwaltet.

Auf der Hacienda Nápoles erwartet die Besucher, die schon jetzt zu einem Drittel aus dem Ausland kommen, ein Rundgang zum Leben des Drogenbosses. “Dabei wollen wir weder Escobar Ehre erweisen noch seine Verbrechen rechtfertigen. Die wichtigste Botschaft ist vielmehr zu zeigen, welchen Schaden er dem Land und der Welt zugefügt hat”, betont Martínez.

Zwiespältige Gefühle für Escobar

Der Rundgang zu Fuß oder zu Pferd führt an einem See mit 18 Nilpferden vorbei. Zwei der von Escobar eingeführten Tiere überlebten und vermehrten sich in ihrer neuen Heimat. In den Ruinen der Villa hängen Fotos von Escobar – und den Anschlägen und Morden, die er einst in Auftrag gab.

“Einerseits empfinde ich Bewunderung für Pablo als jemanden, der viel erreicht hat, andererseits auch großen Schmerz, denn bei allem, was er aufbaute, klebte Blut an seinen Händen”, sagt die Besucherin Mónica Velandia. Auch Juliana Rodríguez irritiert der Kontrast: “Einerseits sind da die sehr reizvolle Natur und die Tiere, aber diese Schönheit wird getrübt, wenn man weiß, dass hier gemordet wurde.”

(Raúl Arboleda, AFP/dd/kaeb)


Blog von Julian: Reiseberichte und Fotos aus Kolumbien und Medelin

Helmut und Klaus unterwegs in Kolumbien und Medellin