Die Osterinsel in der spanischen Sprache Isla de Pascua genannt ist eine isoliert gelegene Insel im Südostpazifik, die politisch zu Chile gehört. Der Hauptort Hanga Roa ist mehr als 3500 km von der chilenischen Küste und rund 4200 km von Tahiti entfernt. Das nächstgelegene bewohnte Eiland ist Pitcairn im Westen, in einer Entfernung von mehr als 2000 Kilometern. Auf der Osterinsel leben ca. 4.000 Menschen. Bekannt ist die Insel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, die Moais genannt werden. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO – Welterbes.
Das Klima ist subtropisch warm, die Jahreszeiten sind nur gering ausgeprägt. Starke Passatwinde herrschen vor. Die Niederschläge betragen etwa 1.200 mm im Jahr. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 20 °C. Die kältesten Monate sind Juli und August, die wärmsten Januar und Februar. Die regenreichsten Monate sind der April und Mai, die regenärmsten November und Februar. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt 18 °C.
Die Osterinsel gehört zu den artenärmsten Inseln des Südpazifiks. Es sind weniger als 30 indigene Samenpflanzen (Spermatophyta) bekannt. Das ist hauptsächlich eine Folge der isolierten Lage, die Insel war niemals mit einer kontinentalen Landmasse verbunden. Vögel, Wind und ozeanische Strömungen konnten nur in weit geringerem Maße als bei anderen Inseln Samen eintragen.
Die Osterinselkultur verfügt als einzige im Pazifik über eine eigene Schrift, die Rongorongo-Schrift. Es ist eine mit Lautzeichen durchsetzte Bilderschrift. Geschrieben wird in Zeilen in einer Variante des Bustrophedon: Jede Zeile steht gegenüber der vorhergehenden auf dem Kopf und ist gegenläufig geschrieben. Es wird von links nach rechts gelesen und am Ende der Zeile wird die Tafel um 180 Grad gedreht.
Politisch gehört die Osterinsel heute zu Chile. Sie hat den Status eines Departamento der Región de Valparaíso. Das Departamento wird nicht wie die meisten übrigen Departamentos Chiles weiter in Gemeinden untergliedert, sondern entspricht einer Gemeinde. Zu dem Departamento gehört auch die 400 km weiter östlich gelegene winzige Insel Sala y Gomez.
Tourismus in nennenswertem Umfang gibt es erst seit 1967, als die erste Passagiermaschine auf der Insel landete. Auch heute noch ist die Osterinsel per Flugzeug ausschließlich mit der Fluggesellschaft LAN Chile von Santiago de Chile oder von Tahiti aus zu erreichen. Allerdings ist die Zahl der Touristen im Vergleich zu anderen Urlaubsinseln immer noch sehr gering.
Die Osterinsel verfügt nur über einen Hafen für kleine Boote. Eine regelmäßige Schiffsverbindung gibt es nicht. Kreuzfahrtschiffe liegen vor Hanga Roa auf Reede. Die Passagiere werden ausgebootet, was bei der durchweg rauen See häufig nicht angenehm ist.
Reisebericht eine wundervolle Reise
Königsbrunn Anhaltenden Applaus von über 250 Zuhörern erntete Wilfried Adler für seinen mehrstündigen, informativen wie unterhaltsamen Multimediavortrag in der Mensa des Gymnasiums.
Acht Monate waren der ehemalige Gymnasiallehrer und seine Frau mit dem Wohnmobil in fünf Ländern Südamerikas (Argentinien, Chile, Bolivien, Peru und Brasilien) unterwegs. Rund 30 000 Kilometer haben sie dabei zurückgelegt.
Einzigartige Lebenserfahrung
Mit einer 34-tägigen Seefahrt auf einem Frachter von Hamburg nach Buenos Aires begann ein Traum, den sich beide erfüllten. Wilfried Adler sieht die Zeit nicht mehr allein als eine spannende Abenteuerreise, sondern inzwischen als eine einzigartige Lebenserfahrung, einen eigenen Lebensabschnitt.
Atemberaubenden Fotos und kleine Filmabschnitte über die vielfältigen Landschaften, Vegetationen und Tierwelt nahmen den Zuschauer schnell gefangen. Adler dokumentierte sie ebenso wie nette kleine Episoden, Begegnungen und Kuriositäten der Reise – und auch manchmal kritische Zustände der Hauptverkehrsstraßen – nicht nur einmal blieb sein Wohnmobil stecken oder geriet in Schieflage.
Adler berichtete zudem davon, wie er vor allem in Chile wiederholt auf Friedhöfen auf deutsche Namen stieß – aber auch in der Geschäftswelt. So besuchte er mitten im Vulkangebiet im Osten Chiles das „Café Augsburg“, das die Betreiber, eine Familie Spahn, mit grün-weiß-rotem Stadtwappen geschmückt hatten. Im vergangenen Jahrhundert waren viele Deutsche nach Chile ausgewandert, wusste Adler.
Feuerland, die Osterinsel mit ihren berühmten Steinköpfen, die alte Inkastadt Machu Picchu, die Iguaçu-Wasserfälle oder der Salar de Uyuni, den größten Salzsee der Welt, waren nur einige Höhepunkte der Reise, an denen Adler sein Publikum teilhaben ließ.
Ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von 8,8 auf der Richterskala hat Chile erschüttert und mindestens 78 Menschen in den Tod gerissen. Für nahezu die gesamte Pazifik- Region wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben.
Das Beben ereignete sich am frühen Samstagmorgen (27.02.2010) um 3.34 Uhr Ortszeit (7.34 Uhr MEZ). Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Zentrum des Bebens an der Küste 90 Kilometer von der Stadt Concepción und rund 320 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Santiago de Chile entfernt in 55 Kilometern Tiefe. Die Stärke des Bebens soll bei 8,8 auf der Richterskala gelegen haben. Es dauerte zwischen zehn und 30 Sekunden. In schneller Folge gab es mehrere Nachbeben mit Stärken von bis zu 6,2. Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet appellierte an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren. Sie rief für die Regionen um das Epizentrum des Bebens in der Landesmitte den Katastrophenzustand aus.
Das Beben hatte die Menschen im Schlaf überrascht. Viele rannten in Panik aus ihren Häusern und kampierten aus Angst vor Nachbeben im Freien. Das chilenische Fernsehen zeigte Bilder von zerstörten Gebäuden, Straßen und Brücken in der Hauptstadt Santiago und in Concepción, der zweitgrößten Stadt des südamerikanischen Landes. In Santiago de Chile wankten nach Angaben von Korrespondenten die Häuser. Vor allem an älteren historischen Gebäuden wie Kirchen und Lehmziegelbauten entstanden schwere Schäden.
Die wichtigste Straßenverbindung von Santiago in die besonders betroffenen Gebiete war zunächst unterbrochen. Internet und Telefone funktionierten nicht. Die Strom-, Gas- und Wasserversorgung brach zusammen. Die Hochhäuser in Santiago hielten den heftigen Erdstößen jedoch stand. Der internationale Flughafen in Santiago ist bei dem Erdbeben erheblich beschädigt und geschlossen worden.
1960 war Chile von einem der stärksten Erdbeben seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1900 erschüttert worden. Das Beben der Stärke 9,5 verwüstete damals die Stadt Valdivia, 1655 Menschen starben.
Tsunami-Alarm im Pazifik
Das Erdbeben habe auch einen Tsunami ausgelöst, meldete das Warnzentrum für den Pazifik. Neben der kompletten süd- und mittelamerikanischen Küste könnten auch in der Antarktis, in Russland, Japan, auf den Philippinen, in Neuseeland und in der Südsee Riesenwellen an Land schwappen und größere Schäden verursachen. Für Hawaii und Australien ist bereits Tsunami-Alarm ausgerufen worden. Die Welle dürfte den Vorhersagen zufolge um etwa 22.00 Uhr MEZ bei Hawaii und 22.45 Uhr MEZ bei Australien (27.02.2010) ankommen.
Auf der südchilenischen Insel Juan Fernandez hat der Tsunami bereits zu schweren Schäden geführt, berichteten örtliche Medien. Auch die Küsten der zu Chile gehörenden Osterinsel wurden evakuiert. Eine Flutwelle könne die Insel im Pazifik in kurzer Zeit treffen, gab die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet im nationalen Katatstrophenzentrum bekannt.

LAN Chile – Business Class Airlines – Lanchile de – Lan Airlines
Auszeichnung für Weinangebot in der Business Class – LAN
Das Weinangebot der Premium Business von LAN wurde anlässlich des internationalen Wettbewerbs für die weltweit renommierte „Cellars in the Sky“ Auszeichnung zum zweitbesten der Welt gekürt. Cathay Pacific – wie LAN Mitglied von oneworld – errang den ersten Platz.
Zudem konnten sich der Altair 2004 (Alto Cachapoal Valley – Chile) und der Brut Premier Louis Roederer aus LANs Weinkarte auf den vierten Plätzen der besten Rotweine beziehungsweise Champagner der Welt behaupten. Die Weinexperten der vom britischen Geschäftsreisemagazin Business Traveller organisierten Preisverleihung wählten oneworld zur Allianz mit der besten Weinauswahl an Bord.
Bereits zum 25. Mal lud die Zeitschrift eine Expertenjury ein, um die herausragendsten Weine in den Premium Klassen der global agierenden Fluggesellschaften für die „Cellars in the Sky“ Preise auszuwählen. Die Airlines müssen dafür den Spezialisten ihre Weinkarten vorlegen. Fünf renommierte Weinkenner probierten über 220 Weine, die an Bord von 34 internationalen Fluggesellschaften serviert werden.
LAN aktualisiert alle vier Monate ihr Weinangebot, indem sie die besten und bekanntesten Weine der Region aufnimmt. Hector Vergara, der einzige Meistersommelier in Lateinamerika sucht sie aus und schult auch die Bordcrews, so dass diese jederzeit genaue Auskunft zu den angebotenen Weinen geben können. (LAN)
Foto: media-cdn.tripadvisor.com/
Chile Atacama – san pedro de atacama de
San Pedro de Atacama ist ein Ort und eine Oase in der chilenischen Atacamawüste und gehört zur Región de Antofagasta.
San Pedro de Atacama liegt auf einer Hoehe von ca. 2.500 m und hat 5000 Einwohner. Der Ort liegt am nördlichen Rand des Salar de Atacama, einer grossen Salzablagerung in der Atacamawüste und ist ein beliebtes Ziel für Wüsten – Touristen aus aller Welt.
Das Wasser für diese grüne Oase in der Wüste liefert der Rio San Pedro, der, aus den Anden kommt und dann hinter dem Ort im Salar de Atacama versickert.
Sehenswertes:
Die Kirche in der Oase San Pedro de Atacama ist eine der ältesten in Chile. Ihr Dach wurde mit Kaktusstämmen gebaut.
Das archäologische Museum was zahlreiche Funde aus der Atacamawüste zeigt ( Keramiken, Textilien und Schmuck). Die bisher ausgestellten Mumien wurden 2007 entfernt.
Die Geysire von El Tatio liegen 2000 m höher als San Pedro de Atacama auf einer Hochebene in den Anden und sind die höchstgelegenen Geysire der Welt.
Die Quellen – Termas de Puritama wo 30°C heißes Wasser entspringt in einem Tal, in dem einige Badebecken nutzbar sind.
Das trockene Mondtal Valle de la Luna.
Das Pukará de Quitor (Fort), das von den Atacameños gebaut wurde, um sich gegen die anderen südamerikanischen Völker zu schützen.
Valle de la Muerte, oft auch als Valle del Marte bezeichnet
Die tollen Lagunen Miscanti und Miñique in den Hochebenen auf 4.000m in den Anden.
Die Dorf – Ruinen von Tulor.
Verkehr – Anbindung
Am Tag fahren mehrere Busse nach Calama, das den nächstgelegenen Flughafen und Kupfer – Tagebau hat.
Die fast 100 km lange Strasse nach Calama ist gut ausgebaut und asphaltiert. Die meisten umliegenden Dörfer, die nicht an der Hauptroute nach Argentinien liegen, sind nur mit einem Geländewagen erreichbar.
In San Pedro de Atacama hält ein Bus, der über die Anden nach Argentinien fährt. Es existiert eine Bahnverbindung von Calama aus nach Bolivien. Zudem ist von San Pedro de Atacama eine mehrtaegige Tour mit einem Jeep nach Uyuni in Bolivien möglich.
Ein Reisebericht – San Pedro de Atacama – von Gabi und Hans
Der Wuestenort San Pedro de Atacama liegt auf 2440m Hoehe und ist umgeben von einem knappen Dutzend Fuenf- und Sechstausendern, von denen der Volcan Licancabur (5916m) der auffaelligste Gipfel ist. Unser Hostal befand sich ausserhalb des Ortes und vis a vis dieses imposanten Vulkanes, der aber nicht mehr aktiv ist. Waehrend unseres Aufenthaltes begann der Volcano Lazco zu rauchen und des naechtens grollte er auch einige Male. Nachdem aber die Einheimischen total tranquilo blieben, machten wir uns auch keine Sorgen. In San Pedro selbst gibt es ausser der alten Kirche kaum noch Urspruengliches; alles ist auf den Tourismus zugeschnitten. Viele kapitalstarke Zugereiste machen hier mit Agencias de Viajes, Hotels, Hostals, Bars und Restaurantes das grosse Geld und die wenigen Einheimischen muessen die Massen an Gringos und Travellern aus halten. Gut vorstellbar, dass es da mitunter zu Spannungen zwischen den beiden Gruppen kommt. Daher war es fuer uns ein gutes Gefuehl, in einem der wenigen, von einer einheimischen Familie gefuehrten Hostal zu wohnen.
Von San Pedro aus machten wir zwei tolle Touren in die Umgebung. Ein Muss ist der Sonnenuntergang im Valle de la luna (Tal des Mondes) Das Tal war vor Urzeiten ein ein See – durch seismische Erschuetterungen wurde der Boden in die Hoehe gedrueckt und aufgefaltet. Wind und Wetter schufen in Millionen Jahren eine bizarre Formenwelt aus Salz, Sand und Lehm, eingebettet in riesige Duenen. In dieser gegend regnet es so gut wie nie, tagsueber ist es heiss und wenn dann auch noch starker Wind geht, wie bei unserer Exkursion, kann man einenSandsturm hautnah fuehlen!
Eine weitere Tour fuehrte uns in den Salar de Atacama, des groessten und trockensten Salars Chiles. Hier gibt es die groessten Vorraete an an Bodenschaetzen wie Lithium Kalium und Borax. Der Salar ist das Sammelnecken fuer das stark mineralische (nicht trinkbare) Wasser des Rio San Pedro. In der abflusslosen Senke verdunstet das Wasser – einen salzhaltige , mit Lehm vermischte Schicht bildet die typische, krustige, koernige Oberflaeche. Diese ist selten blendend weiss, sondern eher graeulich bis braun. Es gibt auch ….
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Pichilemu (pichilemu de) liegt rund 126 km westlich von San Fernando direkt am Pazifischen Ozean.
Der Name der Stadt stammt aus der Sprache der Mapuche und bedeutet soviel wie Kleiner Wald.
Im Dezember 1891 wurde die Gemeinde Pichilemu per Dekret von Präsident geschaffen. Der Engländer Agustín Ross Edwards erkannte die touristischen Qualitäten Pichilemu und baute die Infrastruktur stark aus.
Die Stadt Pichilemu bezeichnet sich selbst als wichtigstes Surfgebiet im pazifischen Bereich Südamerikas. Jährlich besuchen viele europäische und amerikanische Surfer die Strände der Stadt. Die Strandabschnitte Punta de Lobos, Infiernillo Beach und La Puntillia sind die Hauptanlaufgebiete der Surfer. In Pichilemu finden jährlich viele internationale und nationale Surfwettbewerbe statt. Im Schnitt sind die Wellen zwischen 2 und 3 m hoch.
Ruta de la Sal
Die Ruta de la Sal führt durch die Salzgewinnunganlagen an der Küste bei Cáhuil, Barrancas, La Villa, El Bronce, La Palmilla und La Plaza.
Ruta de San Andrés
Ein Prozessionsweg, der dem Heiligen Andreas gewidmet ist und jährlich am 30. November (Andreastag) gegangen wird.
In der Stadt und im Umland liegen kleine Wälder und Parks, wie der Municipal Park Agustín Ross Edwards, der ein nationales Monument ist. Herrliche Lagunen, Seen und der Fluss Nilahue 10 km südlich der Stadt laden zum Wandern und Picknick ein.
Bei Punta Lobos leben eine größe Anzahl von Seelöwen auf Felsen am Pazifik.
Pichilemu lebt praktisch ausschließlich vom Tourismus, Landwirtschaft und Fischerei sind nicht so bedeutend.
Momentan läuft ein Aufforstungsprogramm von CONAF im Bereich Pichilemu.
Dazu noch ein Reisebericht von Stefan
Heute besorgte ich mir ein Busticket in den Süden nach Pichilemu. Die Stadt ist Chiles inoffizielle Surfhauptstadt und wegen der perfekten Brandung pilgern das ganze Jahr die SurferInnen hierher. Die Busse liefern sich einen Preiskampf um die Passagiere und ich wählte einen eher einen Luxusbus, der auch schneller am Ziel sein sollte. Die Morgenfahrten waren bereits voll, so dass ich erst um den Mittag weiterreise.
Auch heute wurde wieder grosse Strassen gesperrt für den Umzug mit der riesen Puppe ca. 10 Meter hoch. Weil Sonntag war, entstanden überall Stände und das ganze war ein riesen Volksfest. Die Puppe wird mit Seilen von eingekleideten Männdern zum Leben erweckt. Ein riesen Geschrei wenn sich die Figuren in Bewegung setzen. Ähnlich wie Streetparade aber herzlicher und fröhlich.
An einem Punkt stellten sie eine Wasserinstallation auf und alle 15 Minuten schoss ein Art Geysir in de Höhe und tauchte die Menge in erfrischenes Wasser.
Streunende Hunde
Überall sieht mandie streunenden Hunde die langsam aber sicher zur Plage in Santiago werden. Neben Krankheiten sind sie auch verwahrlost und gehören
Sonntag und Plaza de Armas
Wenn man an einem Weekend in Santiago de Chile ist, erlebt man die gemütliche Stimmung und viel weniger Arbeitsverkehr und Smog. Der Plaza de Armas ist der eigentliche Kern und das Zentrum der Stadt. Hier treffen sich alle, machen ab, trinken kaffee oder sitzen da und betrachten die Personen die mit Glace in der Hand umher spazieren.
Kaffe trinken
Die Preise sind eher teurer für Südamerika. Mein Lieblingsgetränk ist nur in der Form von Nescafe günstig. Einen guten Bohnenkaffe kostet ähnlich wie in der Schweiz 2.50-4.- Fr. (1300-2000 Pesos), je nach Menge vom Kaffee.
Heute war ich das erste Mal in einer Kaffeebar;) man zahlt den Preis geht an die Bar und es gibt nur Kaffee in unterschiedlichen Variantionen. Dies ist nichts besonderes. Besonders ist die Dame, den den Kaffee serviert. Geschminkt und angezogen wie für den Ausgang versucht sie eine Gespräch mit dir anzufangen um dann etwas Trinkgeld herauszuholen. In Chile ist diese Szene wahrscheinlich ok, in der Schweiz würde ich denken, dass es eine Kontaktbar sein könnte. Ich gab brav etwas Trinkgeld, gönnte mir einen Kaffe Fredo und zog wieder weiter.
WLAN Out
Heute war ein paar Stunden das Internet weg und die Travaller hatten einiges zu Fluchen. So schnell ist man abhängig. Ist halt praktisch alle Reservationen für Hotels online zu buchen und Infos für das Reisen im Internet zu suchen. Oder einen Reiseblog mit Netbook im Garten zu schreiben am Pool;))
Stefan
Chile 2010 – neue, bequeme und tolle Golfanlagen
Eine Allianz der beiden Immobilienprojekte “Las Brisas de Chicureo“ und “Las Brisas de Santo Domingo“ in Chile hat die Geburt eines exklusiven Golfplatz zur Folge gehabt.
Er ist in Südamerika einmalig, ermöglicht Golfspiel von den Anden bis zum Pazifik und vereint die schönsten Naturlandschaften, kulinarischen Genüsse, erstklassigen Weinbaugebiete und Liegenschaften höchster Qualität.
Mit der beginnenden Internationalisierung, die längst die Landesgrenzen überschritten hat, haben sich die beiden Immobilienkomplexe, an denen der bekannte chilenische Geschäftsmann Eduardo Fernandez Leon beteiligt ist, zusammengetan, um eine einzigartige Anlage ins Leben zu rufen, die majestätische Golfplätze, Sportinfrastrukturen, Gemeinschaftsbereiche, ein elegantes Clubhaus und eine unerreichte Auswahl an Wohnimmobilien umfasst. Beide Projekte wurden mit einem eindrucksvollen Golfplatz als Rückgrat konzipiert und von der berühmten US-amerikanischen Firma Gage Davis entworfen.
Die Route umfasst die Herausforderung eines Golfspiel vor der imposanten Kulisse der Anden, die Möglichkeit, einige der grössten Weinbaugebiete Chiles zu besuchen, Meeresfrüchte und die lokalen Küche zu geniessen und nicht zuletzt sein Handikap vor einem schönen Sonnenuntergang über dem pazifischen Ozean zu verbessern. All dies liegt in einem Umkreis von nur 130 km. Einfach unschlagbar!
Vom Wetter, der wirtschaftlichen Stabilität, den günstigen Preise und vom Lebensstandard in dieser Region am Ende der Welt angezogen, betrachtet eine beträchtliche Zahl von Ausländern Chile inzwischen als einen Urlaubsort wenn nicht gar als einen Ort, um sich niederzulassen. Die Sicherheit, die Bauqualität, die günstigen Preise und hervorragenden Sportinfrastrukturen dieser Anlagen sind mehr als überzeugende Argumente. Obwohl nicht weit von Santiago entfernt, liegen beide Komplexe in der wunderschönen Landschaft unerschlossener Gebiete.
Der Golfplatz bei Las Brisas de Chicureo (www.lasbrisas.cl) in der Nähe von Santiago umfasst 180 ha ursprünglicher Wald- und Pflanzenbestände, bietet 36 Löcher, Erhebungen von intensivem Grün und hügelige Fairways und verläuft auch durch Halbwüsten mit Weissdorn-gesäumten Pfaden, Bunkern und eindrucksvollen Schluchten.
An der Küste (auf dem Weg nach Rapel Tal) bietet Las Brisas de Santo Domingo (www.golflasbrisas.cl) 27 Löcher in einer Landschaft von grossartiger natürlicher Schönheit mit der Intensität des pazifischen Ozeans im Hintergrund und darüber hinaus kristallklarem Wasser eines zwischen dem Meer und dem Wald versteckt gelegenen Teiches von 2,2 ha.
Die Erstbesteigung erfolgte im Februar 1937 durch eine polnische Expedition. Damals waren Justyn Wojsznis und Jan Szczepanski erfolgreich.
Der Ojos del Salado – Schauplatz eines Weltrekords: Der Chilene Gonzalo Bravo erreichte mit seinem modifizierten Suzuki Samurai im April 2007 eine Höhe von 6.687 m und stellte damit einen Weltrekord für die bisher größte erreichte Höhe für ein Fahrzeug auf.
Drei Radfahrer möchten hoch hinaus: Mit ihren Fahrrädern wollen sie im April bis auf die Spitze des höchsten Vulkans der Erde fahren – Ojos del Salado.
Schnell gerät der Hobbyfahrer da ins Schwitzen, träumt vom nächstgelegenen Biergarten und steigt schließlich ab, um seinen Drahtesel zu schieben, bis es wieder bergab geht.
Schieben kommt für Dr. Frank Hülsemann nicht in Frage. Der 37-jährige Mitarbeiter des Deutschen Forschungszentrums für Leistungssport der Deutschen Sporthochschule Köln wird zusammen mit seinem Kollegen Markus de Marées (42) und dem Bergsteiger André Hauschke (47) im nächsten Jahr eine Radtour antreten, bei der es ausschließlich um die Steigung geht.
Mit ihren Fahrrädern wollen sie auf die Spitze des höchsten Vulkans der Erde fahren. Der Vulkan liegt in Nord – Chile. Wenn wir den Vulkan bewältigen, dann hätten wir einen Rekord gebrochen, erklärt Hülsemann. Auf die Idee, den Rekordversuch zu unternehmen, war er gekommen, als er hörte, dass es Chilenen geschafft hatten, mit einem Auto am Ojo del Salado hochzufahren. Da dachte ich mir: Was mit einem Auto funktioniert, muss auch mit dem Fahrrad klappen.
Die bisherige Bestmarke im liegt bei 6176 Metern. Sie wurde auf dem Vulkan Aucanquilcha – ebenfalls in Nord-Chile – erreicht. Aufgrund von Erdrutschen konnte nicht der komplette Weg auf dem Rad sitzend zurückgelegt werden. Das kommt für Hülsemann und sein Team nicht in Frage: Jeder Meter soll auf dem Fahrrad sitzend und tretend zurückgelegt werden.
Mit dabei haben die drei Vulkanbezwinger einen Geländewagen mit drei Fahrern und zwei bis drei Begleiter, die im Wagen Zelte und Verpflegung mitnehmen – schließlich soll die steile Fahrradtour etwa vier Tage dauern. Auch Skianzüge sind im Gepäck.
Die Strecke wird 350 Kilometer lang sein. Wir starten auf Meereshöhe bei etwa 25 bis 30 Grad. Je näher wir dem Gipfel kommen, desto kälter wird es werden – wir rechnen mit bis zu minus 25 Grad. Klar, dass da auch die Fahrräder entsprechend ausgerüstet sein müssen. So haben sie etwa eine Nabenschaltung mit 14 Gängen, die zuverlässiger reagiert als herkömmliche Gangschaltungen.
Das Projekt wird von der Sporthochschule Köln unterstützt, aber von den drei Teilnehmern aus eigener Tasche finanziert.
Zur Zeit bereiten sie sich in der Sporthochschule auf die bevorstehenden Belastungen vor. Sonderlich angestrengt wirkt er nicht. Er schränkt allerdings auch ein: Dort kann nicht die Steigung simuliert werden, die wir bei 6000 Metern zu erwarten haben. Immerhin kann in dem Raum der Sauerstoffanteil so reduziert werden, wie es auf dem Berg zu erwarten ist.
Würde man uns jetzt auf den Berg bringen, würden wir wegen des geringen Sauerstoffanteils nach etwa 20 Minuten zusammenklappen. Deshalb werden wir schon vier Wochen vor dem Start nach Chile reisen, um uns zu akklimatisieren. Der Körper muss Zeit haben, genug rote Blutkörperchen zu produzieren, damit wir in der extrem Höhe leistungsfähig sind.
Die Urlaube vom Hülsemann sind immer extrem. Einmal im Jahr erlaubt mir meine Familie eine verrückte Sache, scherzt er. So ist Hülsemann 2007 etwa den ehemaligen Eisernen Vorhang entlang geradelt oder im Jahr 2000 die Seidenstraße entlang. Nächstes Jahr soll es also der Vulkan sein. Hülsemann bleibt entspannt. Wenn wir es nicht bis zum Gipfel schaffen, ist es nicht schlimm. Hauptsache, wir schaffen es, über 6000 Meter zu kommen. Dann ist der Eintrag ins Guiness – Buch nämlich sicher.
Weiter Informationen – Ojos del Salado (spanisch)
Weitere Informationen in englischer Sprache
Pucón ist eine kleine, knappe 20.000 Einwohnern, Stadt im Sueden Chiles. Die Lage der Stadt de Pucon ist wunderschoen, direkt am Lago Villarrica gelegen. Am See gibt es zahlreiche Straende und max. Tiefe betraegt ca. 160 m. Suedlich der Stadt Pucon liegt ein aktiver Vulkan Villarrica mit ueber 2800 m Hoehe. In der Nahe der Stadt befinden sich zwei Nationalparks und Thermalquellen.
Bei der Einfahrt nach Pucon hatten wir eine herrliche Aussicht auf den See und die sanften Berge, die Ferienresorts und kleinen Holzhaeuschen. Fast jedes Haus bot Unterkuenfte an und wir konnten uns vorstellen, wie belebt der Ort im Sommer sein muss. Wir kamen am Busbahnhof an und hatten schon bei der Durchfahrt einige Hostals gesehen. Ein Mann empfing uns gleich beim aussteigen und fragte vorsichtig ob wir eine Unterkunft benoetigen. Er hatte einen kleinen Flyer dabei und was wir sahen gefiehl uns sehr gut. Er fuhr uns sogar zum naheliegenden Hostal und wir standen in einem netten Holshaus mit großem Wohnzimmer mit Kamin und verschiedenen Sofas, es gab eine große Wohnkueche und im Garten standen einige Holzhuetten in denen sich die Zimmer befanden. Wir hatten ein eigenes Bad und auch einen kleinen Gasofen, der auch sehr noetig war, denn hier war es kalt. Wir schlenderten erstmal zum Supermarkt und kauften etwas fuers Abendessen ein und verbrachten den Abend gemuetlich im Hostalwohnzimmer. Zu unserer Ueberraschung war das Angebot fuer die Faehre so guenstig, dass wir sofort zusagten und es kaum erwarten konnten.
Das Wetter war gemixt und ein bisschen Nieselregen bestimmte den Morgen. Ich konnte Eva zu einer Fahrradtour ueberreden, den so sahen wir mit am meisten von dem Ort und mussten aber kaum etwas zahlen. Wir erhielten eine Karte, Schutzhelm und Flickzeug und wir radelten los. Nachdem wir den richtigen Ausgangspunkt fuer unsere kleine Rundtour gefunden hatten, fuhren wir an dem recht schnellen und vollen Fluss entlang, ueber einige Holzbruecken und kamen auf einen Feldweg, der uns an den Bergen und Feldern entlang fuehrte. Durch die doch manchmal recht steilen Auffahrten und die Sonne die uns gluecklicherweise beschien wurde uns recht warm – und wir waren froh endlich mal wieder ein bisschen Sport machen zu koennen. Bei den Wasserfaellen, machten wir eine kleine Picknickpause. Wir wurden nass gespritzt von der ganzen Gischt und wir erkundeten die kleinen Wege und Bruecken, die es an dem Ort gab. So merkten wir auch nicht, dass es wieder anfing zu nieseln. Wir schwangen uns also wieder auf unsere Raeder, immerhin hatten wir die Haelfte unserer Fahrradtour geschaft. Leider wurde der Regen aber immer doller. Er prasselte auf uns herab und die Hosen waren schnell bis auf die Haut durchweicht. Der Helm schuetzte den Kopf ein wenig vor dem eiskalten Regen. Auf irgendeinem Schild stand dann noch 14 Km bis Pucon…. Zum Glueck fuhren wir jetzt auf der Strasse und hatten nicht mehr so steile Aufgaenge. Aber auch wenn wir bergab fuhren hatte ich durch den Gegenwind manchmal das Gefuehl bergauf zu fahren. Ich hatte irgendwie keine Lust und auch keine Kraft mehr, aber irgendwann kam der kleine Flughafen in Sicht, dann die Kirche und dann waren wir an der Strassengabelung zu unserem Hostal. Wir waren nicht nur von oben bis unten nass und durchgekuehlt, sondern dank nicht vorhandener Schutzbleche voll bespritzt mit kleinen Kieselsteinen und Dreck! Erstmal heiss duschen und dann alles saeubern.
Es dauerte bis wir wieder warm waren und wir versuchten unsere nasse Waesche auf und ueber unserem kleinen Ofen zu trocknen.
An diesem Abend goennten wir uns in einem kleinen Restaurant ein tolles Menue zu einem sehr guten Preis. Wir erhielten kleine Broetchen mit Butter und Knoblauch, einen Salat, als Hauptgang einmal Rind und Zuccini zum Tausch und dann konnten wir uns noch aus der Kuchentheke ein Stueck Torte aussuchen, das wir uns allerdings einpacken liessen, da wir schon so voll waren. Der Regen peitschte auf die Strassen und wir mussten ein Taxi zurueck zum Hostal nehmen.
Panorama Bilder und eine Landkarte von Pucon
Jeden Tag um 15 Uhr gibt es eine Infoveranstaltung zum Trekking in Torres del Paine und wir haben uns nun dafuer entschieden auf jeden Fall dort trekken zu gehen. Morgen geht’s los. Die naechsten fuenf Tage lang werden wir dann jeden Tag 15-20 Kilometer laufen und dann abends schoen im Zelt pennen. Es soll zwar morgen angeblich Schnee geben, aber wie bereits gesagt, das Wetter macht hier sowieso was es will.
Weiter ueber Puerto Natales lesen…..
Quelle:rucksacktoursa.wordpress.com
Honecker Margot – Margot Honecker
“Sie können machen, was sie wollen, es ist nicht totzukriegen”: Margot Honecker, Witwe des DDR-Staatschefs Erich Honecker, feiert in einem bizarren Video den 60. Geburtstag ihrer alten Heimat……
Margot Honecker: “Der Sozialismus kommt!”
Honecker Margot – Sie war die mächtigste Frau der DDR: Margot Honecker, Frau des Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker und selbst 26 Jahre lang Volksbildungsministerin im Arbeiter- und Bauernstaat. Seit 1992 lebt sie im Exil in Chile. Panorama hat sie dort gesucht – und gefunden.
Panorama-Reporterin Christine Adelhardt hat mit Margot Honecker gesprochen. Ihre Erkenntnis:
Auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer findet sich bei der Frau des Diktators keine Einsicht, keine Reue. “Der Sozialismus kommt wieder, auch in Deutschland”, so beurteilt Margot Honecker die politische Lage zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung. Nach wie vor bezeichnet die frühere First Lady der DDR den Fall der Mauer nicht als “Wende”, sondern als “Verrat”.
Noch immer gibt sich die Rentnerin klassenkämpferisch. “Ich habe genug von der Hetze gegen die Bürger der ehemaligen DDR,” beschwert sie sich gegenüber Panorama. “Es wächst zusammen, was zusammen gehört”, dieser Vision Willy Brandts kann Margot Honecker nichts abgewinnen. Ihr Kommentar dazu, lediglich ein abfälliges Lächeln. Panorama über Altkader Margot Honecker zwischen Starrsinn und Verleugnung.
Quelle: daserste.de
Kuehne + Nagel: Nestle Chile vergibt landesweites Logistikmanagement an Kuehne + Nagel
Nach den getroffenen Vereinbarungen uebernimmt Kuehne + Nagel als exklusiver Logistikdienstleister Verwaltung und Betrieb der vier regionalen Verteilzentren von Nestle in Chile. Diese befinden sich in Antofagasta im noerdlichen Teil des Landes, in Quilicura (Santiago) und Maipe im Zentrum, sowie in Concepcion im Sueden. Die bewirtschaftete Gesamtlagerflaeche betraegt 65.000 Quadratmeter inklusive 3.100 Quadratmeter Kuehlrauume.
Die Umsetzung des Leistungspakets basiert auf Kuehne + Nagels bewaehrtem Customer Transition and Integration Model, das unterschiedliche Ressourcen aus der Konzernzentrale sowie der Regional- und der Landesorganisation in einem multidisziplinaeren Projektmanagement zusammenfuehrt. Die erfolgreiche Durchfuehrung dieses komplexen Projekts zeigt unsere Leistungsfaehigkeit beim Erbringen flexibler, kundenspezifischer Loesungen auf globaler Basis, kommentiert Ingo Goldhammer, Leiter der Landesgesellschaft von Kuehne + Nagel in Chile. Wir freuen uns sehr, von Nestle als Partner fuer diesen herausfordernden Auftrag ausgewaehlt worden zu sein. Die Partnerschaft zwischen Nestle und Kuehne + Nagel im Logistikbereich soll uns Wettbewerbsvorteile bringen, sagt Jaime Rojo, Nestles Supply Chain Director fuer die Australamerikanische Region. Nestle verspricht sich von Kuehne + Nagels Erfahrung und Know-how einen wertschoepfungsstarken Service, der fuer uns von entscheidender Bedeutung fuer die Differenzierung von anderen Anbietern ist. Zugleich sollen die Erwartungen unserer Kunden und Konsumenten in Bezug auf Dienstleistungsqualitaet und Effizienz bertroffen werden.
Im Internet recherchierbar unter:
- www.swiss-press.com
- www.pressemappe.ch
- www.help.ch
Ueber Kuehne + Nagel Management AG:
Mit mehr als 53.000 Mitarbeitern an 850 Standorten in ueber 100 Laendern zaehlt Kuehne + Nagel zu den global fuehrenden Logistikdienstleistern.
Schwerpunkte liegen in den Bereichen See- und Luftfracht, Kontraktlogistik und Landverkehre mit klarer Ausrichtung auf wertschoepfungsintensive Bereiche wie informatikgestuetzte Supply Chain Management- und Lead Logistics-Angebote.
Pressekontakt:
Kuehne + Nagel
Fotoquelle: antitez
Chile mapuche – mapuches Chile Konflikt
Der schon lange andauernde Konflikt zwischen dem chilenischen Staat und seiner indigenen Bevölkerung, den Mapuche, hat mit der Kriegserklärung der Coordinadora Arauco-Malleco (CAM) an den Staatsappparat eine neue Qualität gewonnen.
Die Gruppe, die den radikaleren Mapuche-Organisation zugerechnet wird, erklärte – das allerdings einseitig und ohne sämtliche Mapuche zu repräsentieren – den Abbruch des Dialoges mit der Regierung von Michelle Bachelet. Nach der Verhaftung einiger ihrer Führer gab die CAM außerdem bekannt, die chilenische Nationalität zurückzuweisen und proklamierte eine autonome Mapuche-Nation südlich des Flusses Bío Bío. Der Konflikt war nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Mapuche und Ordnungskräften eskaliert, bei dem letztere, und das nicht zum ersten Mal, zu unverhältnismäßigen Mitteln griffen.
Die gewaltsame Verhaftung eines Mapuche, Sohn eines lonko (Anführer), wurde dabei von umstehenden Zeugen auf Video aufgenommen und veröffentlicht. Laut Medienberichten scheint bei den Konflikten auch ein Angehöriger der Indigenen getötet worden zu sein. Dem vorangegangen war der Angriff von Vermummten auf zwei Holztransporter, deren Fahrzeuge in Brand gesteckt wurden. Die Wurzeln des Konfliktes liegen unter anderem in der während der Pinochet-Diktatur erfolgten Privatisierung indigener Territorien durch den Staat und deren Vergabe an transnationale Forstunternehmen, die zudem die natürlichen Waldbestände roden und mit schnell nachwachsenden Bäumen aufforsten, was einem ökologischen Desaster gleichkommt.
José Antonio Viera-Gallo, Minister und Beauftragter der staatlichen Indígenapolitik, bemühte sich, angesichts internationaler Besorgnis zu erklären, dass es “keinen Bürgerkrieg in der Araucania gäbe”. Die im nächsten Jahr scheidende Präsidentin Bachelet hat es trotz zahlreicher Landrückgaben an die Mapuche ebenfalls nicht geschafft, den seit Jahrhunderten existierenden Konflikt zwischen dem Staat und der knapp eine Millionen Angehörige zählenden indigenen Minderheit auszuräumen, gegen die auch weiterhin das aus der Zeit der Diktatur stammende Anti-Terror-Gesetz angewendet wird. (Bildquelle: antitezo)
Quelle: www.quetzal-leipzig.de
Stuttgart (dpa) Der weltgrößte Omnibushersteller Daimler hat einen Auftrag zur Lieferung von 1045 Fahrgestellen für Stadtbusse nach Chile erhalten. Damit habe sich die Daimler-Bussparte den größten Auftrag in Südamerika in diesem Jahr gesichert, teilte das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mit. Zum Wert das Auftrags wurden keine Angaben gemacht. Die Fahrgestelle kommen aus dem brasilianischen Daimler-Werk und werden bereits seit Oktober ausgeliefert.