
Der Huayna Potosí ist ein bekannter, vergletscherter Berggipfel mit einer Höhe von fast 6.100 m in der Cordillera Real, 25 km nördlich vom bolivianischen Regierungssitz La Paz in den südamerikanischen Anden. Der Berg ist für Bergsteiger und Touristen ein begehrtes Ziel.
Der Huayna Potosí ist von El Alto, vom Altiplano und Titicaca-See gut sichtbar und der Ausgangspunkt Zongo-Pass in knapp zwei Autostunden vom Zentrum La Paz erreichbar. Er wird im Jahr von mehreren hundert bis tausend Personen bestiegen. Hauptsaison sind die Monate Juni, Juli und August. Alle Trekking-Agenturen in La Paz bieten den Huayna Potosí in ihren Programmen an. Der Huayna Potosí ist ein leichter Sechstausender, vor allem wegen seiner guten Erreichbarkeit und der Infrastruktur am Berg. Einmal akklimatisiert, bietet ein bequemes, familiäres Hotel in La Paz ein ideales „Basislager“ für mehrere Sechstausenderbesteigungen. Mit ein paar Stunden Bus- oder Taxifahrt ab La Paz kann man einige Ausgangspunkte auf Höhe des Montblanc erreichen.
Bolivien 2010 – Wie Torsten Weigel, ein Oranienburger, erklamm zwei 6000 er Berg e
Fünf Minuten nach 6 Uhr heißt es Gipfelsieg. In 6088 Metern über null hat Torsten Weigel die Spitze des bolivianischen Bergs Huayna Potosí erreicht. Außer Atem genießt er den Ausblick über das Land. „Dieses Gefühl ist Wahnsinn und lässt einem alle Strapazen für einen Augenblick vergessen“, erzählt der Oranienburger, der fünf Monate durch Peru und Bolivien reiste.
Vor dem Studienbeginn wollte Torsten noch einmal die Welt erkunden. Und Zeit für das Abenteuer Südamerika war reichlich vorhanden. Nach einem vierwöchigen Sprachkurs in der Andenstadt Cusco erwartete den 21-Jährigen allerdings erst eine andere Herausforderung. Für sieben Wochen unterrichtete er peruanische Kinder in Englisch und Sport. Die Kommunikation auf spanisch lief zwar nicht immer einwandfrei, doch Torsten verabschiedete sich mit dem Gefühl, den Schulkindern und den Lehrern etwas Neues beigebracht zu haben. Viele von ihnen sind nicht so gut ausgebildet wie in Deutschland.
Von Cusco aus machte sich der 21-Jährige mit zwei Freunden auf den Weg in Boliviens Hauptstadt La Paz. Dort angekommen, reiste er zum nahe gelegenen Huayna Potosí. Er ist mit 6088 Metern einer der höhsten Berge des Landes. Bereits La Paz liegt auf 3600 Metern über Normalnull. Das Hochlager für den Aufstieg sogar schon bei 5360 Metern. Um ein Uhr machte er sich dort mit beiden Freunden und zwei Führern auf den Weg zum Gipfel. Mit kräftiger Montur und Stirnlampen bewaffnet, stapfte Torsten durch die endlose Dunkelheit. Jeder Schritt musste genau bedacht werden.
Ein Aufstieg bei Tageslicht ist noch beschwerlicher. „Durch die Äquatornähe steht die Sonne sehr hoch und hat viel Kraft“, erklärt Torsten. Neben der Wärme in der Ausrüstung wird aber auch der Schnee unter den Füßen weicher und jeder Schritt anstrengender. Noch in der Dunkelheit kapitulierten einige andere Bergsteiger. Bei 5600 Metern war Schluss. Doch Torsten und seine Freunde kämpften weiter. „Jeder Schritt fiel mir schwer, und der eigentlich leichte Rucksack auf meinem Rücken fühlte sich nun an als würde er 10 Tonnen wiegen“, erzählt der Oranienburger.
Bei 5700 Metern stiegen um 4.30 Uhr auch seine beiden Begleiter aus. Doch Torsten wollte seine Akklimatisation – die Höhenanpassung des Körpers – nutzen. Nebenbei wurde das Essen und Trinken fast unmöglich. „Das Wasser in meiner Flasche war halbgefroren“, erzählt der 21-Jährige. Um 7.20 Uhr, 75 Minuten nach dem Sieg über den Gifpel, brannte die Sonne erbarmungslos. Etwas mehr als drei Stunden verblieben noch bis zur Ankunft im Basislager.
Ein irres Abenteuer, das Torsten noch ein zweites Mal auf dem Coropuna (6450 Meter) bei Arequipa wiederholte. „So was muss man erlebt haben“, schwärmt Torsten und ergänzt: „Es macht auch süchtig.“ (Von Max Zimmermann)
Gestern bin ich mit Simon zum Campamento gefahren um Reiten zu lernen. Hat eigentlich ganz gut geklappt. Wir sind ohne Sattel geritten, das war nicht immer so ganz angenehm. Beim Trappen hatte ich Angst, dass ich vom Pferd falle, aber mit einen Sattel sollte es besser funktionieren. Vielleicht klappts beim nächsten Mal schon mit dem Gallopieren.
Zurzeit ist es “gefährlich” in der Stadt mit dem Motorrad herum zu fahren. Kinder sind mit Wasserbomben bewaffnet (einige Wasserbomben sogar mit Farbe), und werfen sie auf alles was sich bewegt. Ich hab gestern eine Wasserbombe mit roter Farbe abbekommen. Karneval wird hier auch sehr groß gefeiert. Die Gemeinden veranstalten in dieser Zeit Freizeiten. Unsere Gemeinde Central ist zurzeit auf dem Gelände von “Nueva Canaan”.
Ansonsten sind wir mit dem Bau auf der Station unter Zeitdruck, da Rudi nach Deutschland fahren will. Bin zurzeit die Elektrik im Zivi-Haus, Küche, Lager und Werkstatt neu am machen. Ende März soll Thomasito aus Cochabamba kommen, der Rudi vertreten wird.
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Die Heimat der Cocastrauches ist Peru, Kolumbien und Bolivien. Das Kauen von Coca – Blättern ist in diesen Laendern und in den Anden seit Jahrhunderten verbreitet. Die Blätter werden als Genussmittel, als Nahrungsergänzungsmittel für medizinische Zwecke genutzt. Sie helfen Hunger, Müdigkeit und Kälte zu verdrängen und sind sehr wirksam gegen die Höhenkrankheit, da sie die Sauerstoffaufnahme verbessern.
Der Mate de Coca (Art von Tee) ist in Bolivien, Peru und anderen Andenregionen Nationalgetränk. In Peru und Bolivien gibt es ihn, fertig in Teebeutel abgepackt, in vielen Supermärkten. Er enthält ca. 2 g getrocknete Cocablätter pro Teebeutel. Seine Wirkung ist mit der von starkem Schwarztee oder Kaffee vergleichbar, außerdem hilft er gegen Magenbeschwerden. Sein Geschmack ist eher grasig aber nicht unangenehm. Körperliche bzw. psychische Beschwerden oder Abhängigkeiten werden im allgemeinen nicht beobachtet. Die Verarbeitung der Cocablätter zu Tees wird in Peru sogar staatlich gefördert.
Da die Teemischung Pflanzenteile der Coca – Pflanze enthält, unterliegt diese dem deutschen Betäubungsmittelgesetz, weshalb allein der Besitz oder die Einfuhr solcher Teebeutel strafbar ist.
Koka gilt in Bolivien sogar als Teil der Alltagskultur. Jetzt will Präsident Evo Morales aus der Pflanze ein Erfrischungsgetränk brauen – und fordert damit die USA und Europa heraus.
Fast schwarz soll das Gebtränk sein, und auf der Flasche wird ein rotes Etikett mit dem Schriftzug Coca, vielleicht Coca Colla prangen. Jegliche Ähnlichkeiten mit einer bereits existierenden koffeinhaltigen Brause sind gewollt.
Der Vorstoß von Präsident Evo Morales ist nicht der erste Versuch, gegen den angeblichen amerikanischen Coca – Cola – Imperialismus zu Felde zu ziehen. Trinkt nicht mehr dumm, trinkt engagiert wird auf dem Etikett zu lesen sein.
Doch hat der bolivianische Plan auch noch einen anderen Hintergrund: Seit Jahren kämpft Morales für eine Legalisierung des Kokaanbaus und setzt dabei vor allem auf publikumswirksame Maßnahmen. Während einer internationalen Drogenkonferenz in Wien präsentierte Morales dem überraschten Plenum ein Kokablatt, der früheren US – Außenministerin Condoleezza Rice überreichte er als Geschenk eine Andengitarre – mit echtem Kokablatt als Intarsie.
Morales’ Nähe zur Koka ist kein Zufall. Das Gewächs gilt in Bolivien seit jeher als Kulturpflanze für den Alltagsgebrauch. Die Bolivianer nutzen die Blätter zum Kauen, als Tee und in anderen Produkten. Der Präsident selbst war früher Kokabauer und leitet noch heute die einflussreiche Gewerkschaft der Kokabauern.
Heftiger Streit
Wegen der Pflanze tobt allerdings auch ein heftiger Streit zwischen der US-amerikanischen Drogenbehörde und Bolivien. Washington wirft den Südamerikanern vor, dass sie die “aus kulturellen Gründen” zulässige Anbaufläche von 12.000 Hektar weit überschritten haben. Auf dem Höhepunkt des Streits vor zwei Jahren verwies Morales Mitarbeiter der US-Antidrogenbehörde des Landes. Der Vorwurf: Die Amerikaner hätten innerhalb von Boliviens Grenzen spioniert.
Mithilfe von Satellitenbildern kamen die Vereinten Nationen zu der Erkenntnis, dass bolivianische Bauern die Anbauflächen tatsächlich verdreifacht haben. Rund 113 Tonnen Kokain sollen sie zuletzt produziert haben.
Quelle teilweise: pressetexte.de
Evo Morales erhielt 63 Prozent der Stimmen. Bei der gleichzeitigen Parlamentswahl am Sonntag sicherte sich die Movimiento Al Socialismo (MAS) in beiden Kammern eine klare Mehrheit. In dem Departamento La Paz (Hauptstadt) und Oruro erhielt er 80% der Stimmen, aehnlich in Potosi. In Tarija immerhin noch 48% der Stimmen.
Das Wahlergebnis, sagte Uvo Morales, sei nicht nur ein Triumph der Bolivianer, der Sieg sei den antiimperialistischen Regierungen gewidmet, wie der vehementer Kritiker der USA sagte. Die Menschen nicht nur in der Hauptstadt, sondern im ganzen Land feierten den Wahlsieg mit den Landesfahnen und „Evo“-Sprechchoeren.
Den zweiten Platz der Praesidentenwahl gewann mit 26 % der Stimmen der konservative Manfred Reyes, der nur in der Region Santa Cruz im wohlhabenden oestlichen Flachland erfolgreich war. Auf sechs Prozent kam Samuel Doria Medina von der Nationalen Union.
Absolute Mehrheit im Parlament
Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus erreichte die Partei des Praesidenten, die Movimiento Al Socialismo (Bewegung zum Sozialismus), die absolute Mehrheit mit 85 der 130 Mandate. Im Senat mit seinen 36 Sitzen kam die Partei auf eine Zweidrittelmehrheit.
Der am 26.10.1959 geborene Uvo Morales ist vor allem im aermeren Hochland Boliviens beliebt. Er initiierte Subventionsprogramme fuer Schulkinder, Rentner und junge Muetter, die ihm eine hohe Zustimmung sichern. Fast sechs von zehn Bolivianern leben in Armut !
Morales, der Sohn eines Lama – Hirten, gehoert dem Volk der Aymara an. Er ist der erste indianische Praesident in der Geschichte Boliviens.
Mehr Informationen ueber Uvo Morales – wiki
Bolivien – die Provinz Chapare fuer Touristen noch fast unendeckt !
ist eine landschaftlich sehr reizvolle, vom Urwald bedeckte Provinz im noerdlichen Teil der Provinz Cochabamba. Hier kann man noch die wunderschoene, fast unberuerte Natur mit vielen Wildtieren beobachten. Die Haupstadt der Provinz Chapare heisst Sacaba mit ca. 200.000 Einwohnern und im Juli 2009 feierte die Stadt 248 Jahre seiner Gruendung. Der Bevoelkerungszuwachs waechst sehr schnell, weil sich in den letzten Jahren sehr viele Campesinos (Kleinbauern) in der Provinz angesiedelt haben. Mittlerweile hat sich die Provinz zum Zentrum von Koka Anbau entwickelt. Damit sichern sich auch die Kleinbauern Ihre Lebensgrundlage. Evo Morales, der amtierende President Boliviens, wanderte mit seinen Eltern auch in diese Provinz ein.
Vergangenes Wochenendende war ich im Herzen Boliviens, im Chapare. Herz im doppelten Sinne: Diese Region befindet sich nicht nur im Zentrum Boliviens, sondern ist auch dessen Hauptanbau-Region fuer Coca. Zur Erinnerung: Aus Coca kann Kokain hergestellt werden und beides hat in den vergangenen Jahren zu einer politischen Spaltung des Landes gefuehrt. Derzeit wird Bolivien von der MAS (Movimiento al Socialismo) und deren Chef Evo Morales regiert. Evo kommt aus dem Chapare, war und ist Anfuehrer der Coca-Gewerkschaften und ist jetzt der erste indigene Praesident des Landes. Der Chapare ist also eine Region mit politisch wichtiger Bedeutung fuer Bolivien. An fast jedem Haus kann man die Flagge der MAS (blau, schwarz, weiss) flattern sehen. Doch ironischerweise habe ich waehrend meiner Zeit im Chapare, genauer gesagt in dem Touristenoertchen Villa Tunari, keinen einzigen Coca-Strauch zu Gesicht bekommen. Der Grund meines Aufenthalts in dieser subtropisch feucht-heissen Region war des 2. Camp meiner Organisation ICYE. Da dieses Camp fuer fast alle Teilnehmer freiwillig war, stand dementsprechend wenig auf dem Programm. So konnten wir neben lockeren Gespraechen ueber unsere bisherigen Erfahrungen in Bolivien, auch den Pool, einen wunderschoenen Nationalpark mit verspielten kleinen Aeffchen und heisse Dorf-fiestas geniessen. weiter lesen…von Simon in Bolivien
Die Stadt Uyuni, der Salzsee Salar de Uyuni und Salar de Coipasa
(ayuni, oyuni – werden oft falsch geschrieben)
Die Stadt Uyuni liegt im suedlichen Teil des bolivianischen Altiplanos im Departamento Potosí (de potosi) in einer Hoehe von 3670 m und hat etwa 12.000 Einwohner.
Ihre relative Bekanntheit verdankt sie dem nahegelegenen Salar de Uyuni, dem groessten Salzsee der Welt. Der See hat eine Flaeche von ca. 160 km x 140 km und eine Salzkruste die bis zu 7 m Tiefe reicht.
Der Salzsee Salar de Uyuni ist ca. 25 mal groesser als der Bonneville Salt Flats in den USA. Daher kommen im Jahr mehr als 60.000 Touristen um den See und die wunderbare Gegend zu bewundern.
Der kleine Ort Uyuni ist das Eingangstor zur Salzwueste. Es gibt zahlreiche Reiseagenturen, die mehrtaegige Touren in die spektakulaere Landschaften anbieten. Vor einer der Agenturen treffen wir auf Nadja, eine Deutsche, und den Briten Dan. Gemeinsam klappern wir die Agenturen ab und legen uns fuer eine Tour fest. Drei Tage Salzwueste für 60 Euro pro Person. Ein guter Deal. Im Preis enthalten sind Uebernachtungen und Verpflegung.
Am naechsten Tag um 10 Uhr stehen wir mit unserem Gepaeck bereit. Alejandro, unser Fahrer und Reisefuehrer begruesst uns freundlich und packt unser Gepaeck ins Auto. Zusammen mit einem grossen Campingkocher landen unsere Rucksaecke auf dem Dach des Gelaendewagens. Alles wird mit einer Plastikplane verdeckt. Die Essensvorraete fuer die Tour landen im Kofferraum. Wir machen es uns auf den ausgesessenen Sitzbaenken bequem. Alejandro startet den Motor. Unserem Abenteuer steht nichts mehr im Wege. Der Trip verspricht lustig zu werden.
Ueber Erdpisten rattern wir aus Uyuni raus. Die Zivilisation lassen wir fuer einige Tage hinter uns. Alejandro steuert den Wagen gekonnt vorbei an tiefen Schlagloechern. Dan, der Brite, hat sich den Beifahrerposten ausgesucht. Wir beide haben die Rueckbank für uns. Froehlich sausen wir durch die Einoede.
Die Salzwueste liegt vor uns. Mit fast 11.000 Quadratkilometern zehnmal groesser als die Insel Ruegen. Drei Maenner kratzen muehsam an der Kruste. Das Gesicht verhuellt hinter einer schwarzen Wollmaske kaempfen sie sich taeglich durch die Salzkristalle. Eine gefaehrliche Arbeit. Die Augen der Maenner sind hinter billigen Sonnenbrillen versteckt.
Zwei Stunden sind seit unserer Abfahrt in Uyuni vergangen. Die Mittagssonne brennt auf die weisse Kristallebene. Wir steuern die „Isla de Pescado“ an. Ein kleines, bergiges Eiland mitten in der Wüste. Die Insel heisst so, weil sie aussieht wie ein Fisch.
Am Fuße des Inselberges angekommen, parkt er das Auto zwischen zwei anderen Jeeps. Hochbetrieb. Ueber Vulkangestein bahnen wir uns einen Weg vorbei an riesigen Kakteen. Die ueberwuchern das Eiland. Wir erklimmen in der gluehenden Mittagssonne den Fisch. Oben angekommen, halten wir Ausschau. Rings um uns herum nur weisses, leuchtendes Salz. Am Horizont erheben sich große Berge. Sie scheinen im Flimmerlicht der Sonne zu gluehen.
Nach der Wanderung traegt uns der Toyota weiter ueber die rissige Ebene. Am Abend erreichen wir unsere Unterkunft. Ein Hotel, fast komplett aus Salz gebaut. Muede fallen wir in unser Bett.
„Aufstehen!“ Im Halbschlaf wuehlen wir uns aus den Betten an den Fruehstueckstisch. Broetchen mit Aprikosenmarmelade und heisser Tee wecken unsere Lebensgeister. Die Uhr an der Salzwand zeigt 6 Uhr morgens. Zeit, aufzubrechen. Der Toyota holpert weiter durch die Wueste. Vorbei an Imposanter „Laguna Colorada“. Der flache, aber große See ist vor allem bei Sonne und Wind bewundernswert. Vor uns zieht sich eine rote Wasserzunge entlang. Gesprenkelt mit kleinen rosafarbenen Punkten – hunderte Flamingos wandern durchs Wasser!
An unserem letzten Tourtag halten wir an heissen Quellen. Wir genießen ein heilendes Bad in dem Thermalpool. Im 40 Grad warmen Wasser entspannen wir uns rasch. Unsere Abenteuer hier gehen zu Ende. Bevor wir losfahren, werfen wir noch einen Blick zurück zum Pool.

TAM Airlines fliegt ab 1. Dezember 4x wöchentlich zwischen Sao Paulo und La Paz (Bolivien). Immer dienstags, donnerstags, samstags und sonntags startet Flug PZ711 um 22:30 Uhr in Sao Paulo. Nach einem Zwischenstopp in Asunción (Paraguay) von 23:30 Uhr bis 23:45 Uhr kommt die Maschine um 01.00 Uhr (Ortszeit) in La Paz an.
Die Rückflüge erfolgen immer montags, mittwochs, freitags und sonntags. Flug PZ710 startet um 01:30 Uhr in La Paz. Die Zwischenlandung in Asunción erfolgt um 04:45 Uhr; der Weiterflug von dort aus ist für 06:10 Uhr und die Landung in Sao Paulo für 08:10 Uhr vorgesehen.
Quelle: www.nur-flug-tours.de
Rest der Woche und Fliegen in Bolivien
Das Seminar am Donnerstag war noch ziemlich interessant, wir haben viel uber die Bedeutung des Quapak Nan oder auch Camino de Inca gelernt. Ausserdem haben wir noch auf spanisch (!) uber kulturelle Vielfalt, die Bedeutung unterschiedlicher Kulturen und Sprachen und wie man den Camino de Inca am besten bewahren kann, diskutiert. War sehr interessant.
Am Freitag haben wire in neues Radiopragramm ausgearbeitet und mit einem Vertreter, der in einem Fernsehstudio und Tourismusburo arbeitet, gesprochen. Er hat sich sehr fur unsere Okotour Yunga-Cruz interessiert, und mochte diese in sein Reiseprogramm aufnehmen. Ausserdem haben wir noch eine Gruppe in unserer Arbeit, die alte, traditionelle Tanze ubt und auffuhrt. Diese mochte er in einem Fernsehprogramm haben.
Am Abend waren wir noch in einer Bar, sie heisst Utopia. Dort waren wir mit den ganzen anderen Freiwilligen (insgesamt 25) und es gab sehr gunstige Cocktails als Pitcher (1,5l fur 40 Bolivianos). Dementsprechend lang und lustig wurde der Abend dann aber ich bin nicht so spat heim, weil ich am Samstag mit 4 Leuten vom Parapente Club La Paz zum fliegen verabredet war.
Am Samstag haben wir uns dann um 8 Uhr am Plaza Humboldt getroffen und sind dann mit einem alten Jeep losgefahren. Wir sind vom Plaza Humboldt in Richtung Valle de la luna und dann das Tal weiter Richtung Zoo gefahren.
Nach insgesamt ca 30-40 min Fahrzeit sind wir dann am Startplatz angekommen. Dieser liegt auf dem Bergrucken, welcher sich rechts des Tals erhebt. Der Startplatz selbst ist gross, ein wenig steinig und relativ flach, aber da hier immer ordentlich Wind ansteht kein Problem auf 3700m zu starten.
Der Flug danach war wunderschon, 1,5 Std in der Luft, ordentlich Thermik erwischt und ich konnte auf 4700m aufdrehen. Von dort hat man einen wunderschonen Blick uber La Paz, El Alto, das Hochland und auf den Illimani. Bin dann aber zum landen gegangen, weil eine Wolke uber der anderen Talseite innerhalb von 10min doppelt so gross wurde und zu einer riesigen Gewitterwolke heranwuchs.
Danach waren wir noch auf dem Ruckweg nach La Paz in einem kleinen Restaurant Mittagessen.
Am Samstag Abend waren wir noch beim Simon Zuhause Pokern und haben Rosti gegessen. Endlich mal was anderes als Reis, war sehr gut.
Am Sonntag waren wir wieder beim Fliegen, diesmal hatte es allerdings schon ab 10 Uhr relativ starke Bewolkung. Die anderen hatten ein wenig Probleme beim starten und so konnte ich erst um 10.30 raus. Es hat schon leicht angefangen zu regnen, und nach 20 min Flug habe ich dann auch gesehen warum. Uber den Startplatz hat sich eine grosse, graue Gewitterwolke geschoben und sie wurde immer grosser. Bin dann in Richtung andere Talseite weitergeflogen und konnte der noch ein bisserl Hohe machen und noch 3 sehr schone SATS fliegen. Nach 45min war dann Schluss, weil sich die Wolke auch immer mehr in Richtung Landeplatz ausgebreitet hat.
Haben danach noch den Geburtstag eines Fliegers gefeiert, um 12 Uhr Mittags haben sich die alle voll mit Bier abgeschossen und sind danach noch nach Hause gefahren.
Hab mich bei den Flugen wohl ein wenig erkaltet, und bin deshalb nach Hause und habe geschlafen.
Heute morgen war es noch ein wenig schlimmer, war heute nicht bei der Arbeit, aber es geht schon ein wenig besser.
Am Dienstag werde ich mit den anderen Voluntarios in meinen Geburtstag feiern und am Donnerstag geht die Tour in die Yungas los. Hoffe ich bin bis dahinn wieder 100% fit.
Muchos besos
Miguel
Quelle: http://michienbolivia.blogspot.com/ da finden Sie auch wunderschoene Bilder von Michi. Viel Spass !
foto: AP
Im Südwesten Boliviens, auf mehr als 3600 Metern Höhe, liegt der Salar de Uyuni, der größte Salzsee der Welt. Für den Tourismus ist er bereits ein Schatz, doch für Wirtschaftsunternehmen liegen seine wahren Werte noch weitgehend ungefördert brach: In dem Salzsee werden mehr als die Hälfte der weltweiten förderbaren Reserven an Lithium vermutet. Als Lithiumsalze sind sie Teil der Lauge.
Empfehlung: Fotogalerie aus Bolivien, Salzsee Salar de Uyuni
Oktober, lädt das Caritas-Kinderdorf in Irschenberg zum Kirchweihfest ein.
Neben Vorführungen sorgen verschiedene Spiele, ein Kletterbaum und eine Kirta-Hutschn für einen kurzweiligen Nachmittag. Am Flohmarkt lassen sich auch Schnäppchen finden. Für das leibliche Wohl ist zu familienfreundlichen Preisen gesorgt.
Das Fest, das bei jedem Wetter stattfindet, beginnt um 14.30 Uhr und endet gegen 17 Uhr.
Der Erlös des Festes wird für ein Kinder-Hilfs-Projekt in Bolivien gespendet.