Madidi – der attraktive Nationalpark

admin | Juli 26th, 2010 - 07:22

Madidi – Madidi Nationalpark – Parque Nacional Madidi – Bolivien – Bolivia -  Rurrenabaque

Der Nationalpark Madidi – Parque Nacional Madidi ist ein Nationalpark im nordwestlichen Teil des südamerikanischen Binnenstaates Bolivien im Departamento La Paz, etwa 200 km nördlich der Hauptstadt La Paz.

Der Nationalpark erstreckt sich von den östlichen Ausläufern der schneebedeckten Anden – Cordillera  bis in den westlichen Teil des tropischen Amazonas – Flussgebietes  mit den Flüssen Río Madidi und Río Tuichi. Mit einer Ausdehnung von …


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Der spezielle Ort – San Pedro

admin | Juni 23rd, 2010 - 07:06

San Pedro Bolivia
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Die Plaza San Pedro liegt im Zentrum von La Paz, keine fünf Gehminuten vom Prado, der hektischen Hauptstraße der bolivianischen Metropole, entfernt. Ein ganz normaler, beinahe idyllischer Platz mit Grünflächen, auf denen Kinder spielen, jungen Paaren, die auf den Bänken sitzen, und geschäftigen älteren Frauen, die Münzen für die antiquierten öffentlichen Telefone verkaufen. Jeden Donnerstag und Sonntag herrscht jedoch eine gewisse Unruhe an der Nordseite der Plaza. Menschenschlangen sammeln sich dort, am Straßenrand preisen Verkäufer Obst und Süßigkeiten zu überhöhten Preisen an. Kleine Kinder rennen zwischen den Wartenden hindurch, die geduldig auf Einlass warten – in der Mehrzahl Frauen. Es ist Besuchstag in San Pedro, einem der größten Gefängnisse in La Paz.

San Pedro gehört zu einem der Gefängnisse in Bolivien, die nach einem ungewöhnlichen Vollzugskonzept funktionieren: Keine Zellen, keine Aufsichten, nur an den Außenmauern und am Tor Wachen. Was drinnen passiert, ist den Insassen überlassen.

Jeden Morgen Mercedes auf dem Markt von La Paz, um ihr Restaurant Fr-Shop. Dann wird sie an die Arbeit. Ihr Mann hilft ihr Engel in der Küche. Am Nachmittag geht er nach einem anderen Job. In der oberen Etage ihres kleinen Raum, macht er Zahnprothesen. Zwei Gehlter sind kein Luxus, Um die Miete zu bezahlen. Und whrend berufstätige Eltern, die beiden Kinder machen ihre Hausaufgaben. Ein scheinbar normales Leben. Doch Angel ist der Drogenhandel verurteilt worden. Er und seine Frau leben in San Pedro Gefngnis in La Paz, Bolivien. 1400 iD sitze hier aus ihrer Gefangenschaft, sie nicht bekommen parole. Einige leben in San Pedro mit ihren Frauen, haben einige sogar ihre Kinder mitgebracht. Der San Pedro Gefngniswrter usserst trat nur selten, sie nur bewachen das Eingangstor. Die Hftlinge berlassen, sich selbst zu.



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Departamentos Bolivia

admin | Juni 14th, 2010 - 07:50

Departamentos Bolivia – Bolivien Departamentos

Bolivien ist in neun Departamentos gegliedert. Jedes Departamento wird von einem Präfekten (Prefecto) geleitet, der früher vom Präsidenten ernannt und abberufen wurde, seit 2005 aber, als Zugeständnis an Autonomiebestrebungen, vom Volk …

Der groesste Salzsee der Welt !

admin | Mai 9th, 2010 - 07:43

Salar de Uyuni – Bolivia – Uyuni – El Salar de Uyuni – Bolivien


Salar de Uyuni

Salar de Uyuni


Die Stadt Uyuni, der Salzsee Salar de Uyuni und Salar de Coipasa

(ayuni, oyuni – werden oft falsch geschrieben)
Die Stadt Uyuni liegt im suedlichen Teil des bolivianischen Altiplanos im Departamento Potosí (de potosi) in einer Hoehe von 3670 m und hat etwa 12.000 Einwohner.
Ihre relative Bekanntheit verdankt sie dem nahegelegenen Salar de Uyuni, dem groessten Salzsee der Welt. Der See hat eine Flaeche von ……..



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Indigenas Bolivien – Proteste

admin | April 23rd, 2010 - 06:47

Indigenas Bolivia - Bolivien 2010 Proteste
Etwa 700 Mitglieder der indigenen Gemeinschaft der Qulla besetzen in der südöstlichen Provinz Potosi Büros der japanischen Firma Sumitomo, um gegen die Verseuchung ihrer Flüsse durch die Mine San Cristóbal zu protestieren. Sumitomo baut in der Region Silber, Zink und Blei ab. Zeitgleich findet in Cochabamba die “Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und Rechte der Mutter Erde” statt. Die Protestierenden verlangen Entschädigungszahlungen für die Beeinträchtigungen.
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Foto: Connamaq

“Die Mine nutzt unsere natürlichen Ressourcen. Wir wollen einen Ausgleich für die Zerstörung”, sagte der Sprecher der Proteste, Mario Mamani. Im Rahmen der Proteste wurden einige Container umgeworfen und Firmengebäude in Brand gesetzt.

Der bolivianische Umweltminister Juan Pablo Ramos sagte, ….

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Villa Tunari – Bolivien

admin | April 19th, 2010 - 07:37

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Villa Tunari ist eine Landstadt im Departamento Cochabamba im südamerikanischen Bolivien.

Villa Tunari ist zentraler Ort des Landkreises Villa Tunari in der Provinz Chapare. Die Stadt liegt am Río Chapare auf einer Höhe von 300 m am Fuß der östlichen Anden – Ketten zwischen den Großstädten Cochabamba und Santa Cruz.

Das Klima ist tropisch. Die jährliche Durchschnittstemperatur im langjährigen Mittel liegt bei knapp 27°C, die Monatstemperaturen liegen zwischen gut 23°C im Juli und knapp 29°C im Dezember und Januar.

Reisebericht Villa Tunari

Angekommen in Villa Tunari hatten wir eigentlich nur Pech.

Der Nationalpark in dem es ein schoenes Freiwilligenprojekt mit wilden Tieren gibt war zu wegen dem Feiertag. Genau wie die Touristeninformation in der man Touren durch den Regenwald organisieren kann, die Restaurants hatten kein Essen, um zur Plaza zu laufen waren wir zu fertig, wir erfuhren dass es keine offizielen Busse oder Taxis zurueck nach Santa Cruz gab und die einzige Abkuehlung – der Fluss – war zu gefaehrlich zum baden.



Wir fanden trotzdem essbares, duschten uns kurz unter einem Wasserfall und machten uns dann auf dem 6 stuendigen Rueckweg.

Das ist eines unserer Probleme hier. Wir vetrauen noch haeufig den Aussagen der Bolivisner ohne sie zu hinterfragen.

Wenn man einen Bolivianer etwas fragt, egal worum es geht, gibt dieser anscheinend lieber eine falsche Information als gar keine.

Das soll keine boese Unterstellung sein, aber jedes Mal wenn wir auch nur leicht das Gefuehl hatten dass die gefragte Person nicht ganz viel Ahnung hatte und trotzdem dem Hinweis gefolgt sind, stellte sich die Information als voellig falsch oder beschoenigt heraus.

Wir hatte n naemlich extra in Cochabamba nach Rueckfahrgelegenheiten und Oeffnungszeiten weem dem Feiertag gefragt und nur positive Antworten erhalten – die Wahrheit sah anders aus und man kann wirklich (wirklich) sagen, dass Villa Tunari in der absoluten Pampa liegt.

Aussenrum nur tropisch schwuehler Regenwald, ab und zu kleine zertretene Vogelspinnen, bestimmt tolle Tier und Pflanzenwelt die man aber denke ich alleine lieber nicht kennenlernen sollte (sogar in Santa Cruz begruesste mich letztens vor meiner eigenen Haustuer eine mittelgrosse verletzte Vogelspinne und man kann wirklich nicht sagen dass es hier viel Natur gibt) und die Kokaplantagen die mir von meiner Gastfamilie zur Besichtigung empfohlen wurden lagen dann doch relativ weit ausserhalb und wie bekamen sie nicht einmal zu Gesicht.

Aber ich denke schon allein wegen dem Naturschutzgebiet und der Naehe zu Santa Cruz werde ich Villa Tunari dieses Jar noch mal besuchen und es war auch mal eine Erfahrung an einem solchen Ort abgesetzt zu werden.

Und wie gesagt ich denke ich werde mich in Deutschland nie wieder ueber anstrengende Busfahrten beschweren.

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Bolivien – Huayna Potosi

admin | März 3rd, 2010 - 06:36

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Der Huayna Potosí ist ein bekannter, vergletscherter Berggipfel mit einer Höhe von fast 6.100 m in der Cordillera Real, 25 km nördlich vom bolivianischen Regierungssitz La Paz in den südamerikanischen Anden. Der Berg ist für Bergsteiger und Touristen ein begehrtes Ziel.

Der Huayna Potosí ist von El Alto, vom Altiplano und Titicaca-See gut sichtbar und der Ausgangspunkt Zongo-Pass in knapp zwei Autostunden vom Zentrum La Paz erreichbar. Er wird im Jahr von mehreren hundert bis tausend Personen bestiegen. Hauptsaison sind die Monate Juni, Juli und August. Alle Trekking-Agenturen in La Paz bieten den Huayna Potosí in ihren Programmen an. Der Huayna Potosí ist ein leichter Sechstausender, vor allem wegen seiner guten Erreichbarkeit und der Infrastruktur am Berg. Einmal akklimatisiert, bietet ein bequemes, familiäres Hotel in La Paz ein ideales „Basislager“ für mehrere Sechstausenderbesteigungen. Mit ein paar Stunden Bus- oder Taxifahrt ab La Paz kann man einige Ausgangspunkte auf Höhe des Montblanc erreichen.

Bolivien 2010 – Wie Torsten Weigel, ein Oranienburger,  erklamm zwei 6000 er Berg e

Fünf Minuten nach 6 Uhr heißt es Gipfelsieg. In 6088 Metern über null hat Torsten Weigel die Spitze des bolivianischen Bergs Huayna Potosí erreicht. Außer Atem genießt er den Ausblick über das Land. „Dieses Gefühl ist Wahnsinn und lässt einem alle Strapazen für einen Augenblick vergessen“, erzählt der Oranienburger, der fünf Monate durch Peru und Bolivien reiste.

Vor dem Studienbeginn wollte Torsten noch einmal die Welt erkunden. Und Zeit für das Abenteuer Südamerika war reichlich vorhanden. Nach einem vierwöchigen Sprachkurs in der Andenstadt Cusco erwartete den 21-Jährigen allerdings erst eine andere Herausforderung. Für sieben Wochen unterrichtete er peruanische Kinder in Englisch und Sport. Die Kommunikation auf spanisch lief zwar nicht immer einwandfrei, doch Torsten verabschiedete sich mit dem Gefühl, den Schulkindern und den Lehrern etwas Neues beigebracht zu haben. Viele von ihnen sind nicht so gut ausgebildet wie in Deutschland.

Von Cusco aus machte sich der 21-Jährige mit zwei Freunden auf den Weg in Boliviens Hauptstadt La Paz. Dort angekommen, reiste er zum nahe gelegenen Huayna Potosí. Er ist mit 6088 Metern einer der höhsten Berge des Landes. Bereits La Paz liegt auf 3600 Metern über Normalnull. Das Hochlager für den Aufstieg sogar schon bei 5360 Metern. Um ein Uhr machte er sich dort mit beiden Freunden und zwei Führern auf den Weg zum Gipfel. Mit kräftiger Montur und Stirnlampen bewaffnet, stapfte Torsten durch die endlose Dunkelheit. Jeder Schritt musste genau bedacht werden.

Ein Aufstieg bei Tageslicht ist noch beschwerlicher. „Durch die Äquatornähe steht die Sonne sehr hoch und hat viel Kraft“, erklärt Torsten. Neben der Wärme in der Ausrüstung wird aber auch der Schnee unter den Füßen weicher und jeder Schritt anstrengender. Noch in der Dunkelheit kapitulierten einige andere Bergsteiger. Bei 5600 Metern war Schluss. Doch Torsten und seine Freunde kämpften weiter. „Jeder Schritt fiel mir schwer, und der eigentlich leichte Rucksack auf meinem Rücken fühlte sich nun an als würde er 10 Tonnen wiegen“, erzählt der Oranienburger.

Bei 5700 Metern stiegen um 4.30 Uhr auch seine beiden Begleiter aus. Doch Torsten wollte seine Akklimatisation – die Höhenanpassung des Körpers – nutzen. Nebenbei wurde das Essen und Trinken fast unmöglich. „Das Wasser in meiner Flasche war halbgefroren“, erzählt der 21-Jährige. Um 7.20 Uhr, 75 Minuten nach dem Sieg über den Gifpel, brannte die Sonne erbarmungslos. Etwas mehr als drei Stunden verblieben noch bis zur Ankunft im Basislager.

Ein irres Abenteuer, das Torsten noch ein zweites Mal auf dem Coropuna (6450 Meter) bei Arequipa wiederholte. „So was muss man erlebt haben“, schwärmt Torsten und ergänzt: „Es macht auch süchtig.“ (Von Max Zimmermann)

Zivildienst Bolivien

admin | Februar 24th, 2010 - 07:07

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Bolivien 2010 – Zividienst

Gestern bin ich mit Simon zum Campamento gefahren um Reiten zu lernen. Hat eigentlich ganz gut geklappt. Wir sind ohne Sattel geritten, das war nicht immer so ganz angenehm. Beim Trappen hatte ich Angst, dass ich vom Pferd falle, aber mit einen Sattel sollte es besser funktionieren. Vielleicht klappts beim nächsten Mal schon mit dem Gallopieren.

Zurzeit ist es “gefährlich” in der Stadt mit dem Motorrad herum zu fahren. Kinder sind mit Wasserbomben bewaffnet (einige Wasserbomben sogar mit Farbe), und werfen sie auf alles was sich bewegt. Ich hab gestern eine Wasserbombe mit roter Farbe abbekommen. Karneval wird hier auch sehr groß gefeiert. Die Gemeinden veranstalten in dieser Zeit Freizeiten. Unsere Gemeinde Central ist zurzeit auf dem Gelände von “Nueva Canaan”.

Ansonsten sind wir mit dem Bau auf der Station unter Zeitdruck, da Rudi nach Deutschland fahren will. Bin zurzeit die Elektrik im Zivi-Haus, Küche, Lager und Werkstatt neu am machen. Ende März soll Thomasito aus Cochabamba kommen, der Rudi vertreten wird.

weiter ueber Hans Zivildienst in Bolivien mit Fotos und Berichten lesen




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Die gefährlichste Strasse der Welt

admin | Februar 17th, 2010 - 07:07

Die todes Strassen !

Die todes Strassen !


Die abenteuerlichsten Strassen der Welt

Haarnadelkurven, Schotterpisten, schwindelerregende Streckenführung: Welche Strassen in den Ferien das Adrenalin steigen lassen.

Die wohl berüchtigste Strasse befindet sich in Bolivien. Im Volksmund wird die 69 Kilometer lange Strecke von La Paz nach Coroico nur Camino de la Muerte (Strasse des Todes) genannt. Bereits 1995 wurde sie von der Interamerikanischen Entwicklungsbank zur gefährlichsten Strasse der Welt ernannt.


Und diese Auszeichnung erhält sie zu Recht: Die Strasse ist mit ihren tiefen Abgründen und engen Kurven besonders schwer zu befahren – Leitplanken und Asphalt fehlen gänzlich. Bis zum Bau einer Umfahrungsstrasse im Jahre 2007 starben hier 200 bis 300 Personen, Kreuze am Strassenrand zeugen noch heute von den fatalen Unfällen. Das tut der Faszination keinen Abbruch, im Gegenteil – die Route ist ein beliebtes Touristenziel. Heute darf die Strasse nur noch zu Fuss oder mit dem Velo benutzt werden.

Links halten!

Wer hier durchfährt, muss allerdings eine Regel beachten: obwohl in Bolivien Rechtsverkehr gilt, müssen sich Fahrer auf der Yungas-Strasse links halten. Der Grund: So belasten die Fahrzeuge, vor allem LKW, die nicht befestigte Talseite weniger. Ausserdem haben aufwärts fahrende Fahrzeuge Vorfahrt.

Nur ein Beispiel einer Strasse, der man in den Ferien begegnen kann. Tagesanzeiger.ch/Newsnetz zeigt in einer Bildstrecke die abenteuerlichsten Pfade, die gefährlich oder einfach nur spektakulär sind. (ah)

Coca Bolivia – Heilpflanze ?

admin | Februar 13th, 2010 - 08:41

getrocknete Coca Blaetern zum verkaufen

getrocknete Coca Blaetern zum verkaufen


Cocastrauch – ist ein immergrüner, fast 3 m hoher Strauch, der im Anbau als Nutzpflanze gehalten wird. Die Blätter sind wechselständig und spatelförmig und 15 cm lang. Aus den Blattachseln wachsen 1 bis 5 unscheinbare, kleine gelbliche Blüten. Aus den Fruchtknoten entwickeln sich einsamige rote Steinfrüchte.

Die Heimat der Cocastrauches ist Peru, Kolumbien und Bolivien. Das Kauen von Coca – Blättern ist in diesen Laendern und in den Anden seit Jahrhunderten verbreitet. Die Blätter werden als Genussmittel, als Nahrungsergänzungsmittel für medizinische Zwecke genutzt. Sie helfen Hunger, Müdigkeit und Kälte zu verdrängen und sind sehr wirksam gegen die Höhenkrankheit, da sie die Sauerstoffaufnahme verbessern.


Der Mate de Coca (Art von Tee)  ist in Bolivien, Peru und anderen Andenregionen Nationalgetränk. In Peru und Bolivien gibt es ihn, fertig in Teebeutel abgepackt, in vielen Supermärkten. Er enthält ca. 2 g getrocknete Cocablätter pro Teebeutel. Seine Wirkung ist mit der von starkem Schwarztee oder Kaffee vergleichbar, außerdem hilft er gegen Magenbeschwerden. Sein Geschmack ist eher grasig aber nicht unangenehm. Körperliche bzw. psychische Beschwerden oder Abhängigkeiten werden im allgemeinen nicht beobachtet. Die Verarbeitung der Cocablätter zu Tees wird in Peru sogar staatlich gefördert.

Da die Teemischung Pflanzenteile der Coca – Pflanze enthält, unterliegt diese dem deutschen Betäubungsmittelgesetz, weshalb allein der Besitz oder die Einfuhr solcher Teebeutel strafbar ist.

Koka gilt in Bolivien sogar als Teil der Alltagskultur. Jetzt will Präsident Evo Morales aus der Pflanze ein Erfrischungsgetränk brauen – und fordert damit die USA und Europa heraus.

Fast schwarz soll das Gebtränk sein, und auf der Flasche wird ein rotes Etikett mit dem Schriftzug Coca, vielleicht Coca Colla prangen. Jegliche Ähnlichkeiten mit einer bereits existierenden koffeinhaltigen Brause sind gewollt.

Der Vorstoß von Präsident Evo Morales ist nicht der erste Versuch, gegen den angeblichen amerikanischen Coca – Cola  – Imperialismus zu Felde zu ziehen. Trinkt nicht mehr dumm, trinkt engagiert wird auf dem Etikett zu lesen sein.

Doch hat der bolivianische Plan auch noch einen anderen Hintergrund: Seit Jahren kämpft Morales für eine Legalisierung des Kokaanbaus und setzt dabei vor allem auf publikumswirksame Maßnahmen. Während einer internationalen Drogenkonferenz in Wien präsentierte Morales dem überraschten Plenum ein Kokablatt, der früheren US – Außenministerin Condoleezza Rice überreichte er als Geschenk eine Andengitarre – mit echtem Kokablatt als Intarsie.

Morales’ Nähe zur Koka ist kein Zufall. Das Gewächs gilt in Bolivien seit jeher als Kulturpflanze für den Alltagsgebrauch. Die Bolivianer nutzen die Blätter zum Kauen, als Tee und in anderen Produkten. Der Präsident selbst war früher Kokabauer und leitet noch heute die einflussreiche Gewerkschaft der Kokabauern.

Heftiger Streit

Wegen der Pflanze tobt allerdings auch ein heftiger Streit zwischen der US-amerikanischen Drogenbehörde und Bolivien. Washington wirft den Südamerikanern vor, dass sie die “aus kulturellen Gründen” zulässige Anbaufläche von 12.000 Hektar weit überschritten haben. Auf dem Höhepunkt des Streits vor zwei Jahren verwies Morales Mitarbeiter der US-Antidrogenbehörde des Landes. Der Vorwurf: Die Amerikaner hätten innerhalb von Boliviens Grenzen spioniert.

Mithilfe von Satellitenbildern kamen die Vereinten Nationen zu der Erkenntnis, dass bolivianische Bauern die Anbauflächen tatsächlich verdreifacht haben. Rund 113 Tonnen Kokain sollen sie zuletzt produziert haben.
Quelle teilweise: pressetexte.de


Bolivien – Sieg von Evo Morales

admin | Dezember 8th, 2009 - 03:26

Evo Morales - der Sieger

Evo Morales - der Sieger


Foto: Presidencia de Bolivia
Evo Morales ist bei der Praesidentenwahl in Bolivien am Sonntag, 06.12.2009  mit absoluter Mehrheit wiedergewaehlt worden.

Evo Morales erhielt 63 Prozent der Stimmen. Bei der gleichzeitigen Parlamentswahl am Sonntag sicherte sich die Movimiento Al Socialismo (MAS) in beiden Kammern eine klare Mehrheit. In dem Departamento La Paz (Hauptstadt) und Oruro erhielt er 80% der Stimmen, aehnlich in Potosi. In Tarija immerhin noch 48% der Stimmen.

Das Wahlergebnis, sagte Uvo Morales,  sei nicht nur ein Triumph der Bolivianer, der Sieg sei den antiimperialistischen Regierungen gewidmet, wie der vehementer Kritiker der USA sagte. Die Menschen nicht nur in der Hauptstadt, sondern im ganzen Land feierten den Wahlsieg mit den Landesfahnen und „Evo“-Sprechchoeren.

Den zweiten Platz der Praesidentenwahl gewann mit 26 % der Stimmen der konservative Manfred Reyes, der nur in der Region Santa Cruz im wohlhabenden oestlichen Flachland erfolgreich war. Auf sechs Prozent kam Samuel Doria Medina von der Nationalen Union.

Absolute Mehrheit im Parlament

Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus erreichte die Partei des Praesidenten, die Movimiento Al Socialismo (Bewegung zum Sozialismus), die absolute Mehrheit mit 85 der 130 Mandate. Im Senat mit seinen 36 Sitzen kam die Partei auf eine Zweidrittelmehrheit.

Der am 26.10.1959 geborene Uvo Morales ist vor allem im aermeren Hochland Boliviens beliebt. Er initiierte Subventionsprogramme fuer Schulkinder, Rentner und junge Muetter, die ihm eine hohe Zustimmung sichern. Fast sechs von zehn Bolivianern leben in Armut !

Morales, der Sohn eines Lama – Hirten, gehoert dem Volk der Aymara an. Er ist der erste indianische Praesident in der Geschichte Boliviens.


Mehr Informationen ueber Uvo Morales – wiki

Bolivien Chapare

admin | November 19th, 2009 - 09:54

Bolivien – die Provinz Chapare fuer Touristen noch fast unendeckt !

Bolivien - Chapare

Bolivien - Chapare

ist eine landschaftlich sehr reizvolle, vom Urwald bedeckte Provinz im noerdlichen Teil der Provinz Cochabamba. Hier kann man noch die wunderschoene, fast unberuerte Natur mit vielen Wildtieren beobachten.  Die Haupstadt der Provinz Chapare heisst Sacaba mit ca. 200.000 Einwohnern und im Juli 2009 feierte die Stadt 248 Jahre seiner Gruendung. Der Bevoelkerungszuwachs waechst sehr schnell, weil sich in den letzten Jahren sehr viele Campesinos (Kleinbauern) in der Provinz angesiedelt haben. Mittlerweile hat sich die Provinz zum Zentrum von Koka Anbau entwickelt. Damit sichern sich auch die Kleinbauern Ihre Lebensgrundlage. Evo Morales, der amtierende President Boliviens, wanderte mit seinen Eltern auch in diese Provinz ein.

Bolivien - Provinz Chochabamba

Bolivien - Provinz Chochabamba

Vergangenes Wochenendende  war ich im Herzen Boliviens, im Chapare. Herz im doppelten Sinne: Diese Region befindet sich nicht nur im Zentrum Boliviens, sondern ist auch dessen Hauptanbau-Region fuer Coca. Zur Erinnerung: Aus Coca kann Kokain hergestellt werden und beides hat in den vergangenen Jahren zu einer politischen Spaltung des Landes gefuehrt. Derzeit wird Bolivien von der MAS (Movimiento al Socialismo) und deren Chef Evo Morales regiert. Evo kommt aus dem Chapare, war und ist Anfuehrer der Coca-Gewerkschaften und ist jetzt der erste indigene Praesident des Landes. Der Chapare ist also eine Region mit politisch wichtiger Bedeutung fuer Bolivien. An fast jedem Haus kann man die Flagge der MAS (blau, schwarz, weiss) flattern sehen. Doch ironischerweise habe ich waehrend meiner Zeit im Chapare, genauer gesagt in dem Touristenoertchen Villa Tunari, keinen einzigen Coca-Strauch zu Gesicht bekommen. Der Grund meines Aufenthalts in dieser subtropisch feucht-heissen Region war des 2. Camp meiner Organisation ICYE. Da dieses Camp fuer fast alle Teilnehmer freiwillig war, stand dementsprechend wenig auf dem Programm. So konnten wir neben lockeren Gespraechen ueber unsere bisherigen Erfahrungen in Bolivien, auch den Pool, einen wunderschoenen Nationalpark mit verspielten kleinen Aeffchen und heisse Dorf-fiestas geniessen. weiter lesen…von Simon in Bolivien

Bolivien Flug

admin | November 13th, 2009 - 07:04

TAM
TAM Airlines fliegt ab 1. Dezember 4x wöchentlich zwischen Sao Paulo und La Paz (Bolivien). Immer dienstags, donnerstags, samstags und sonntags startet Flug PZ711 um 22:30 Uhr in Sao Paulo. Nach einem Zwischenstopp in Asunción (Paraguay) von 23:30 Uhr bis 23:45 Uhr kommt die Maschine um 01.00 Uhr (Ortszeit) in La Paz an.

Die Rückflüge erfolgen immer montags, mittwochs, freitags und sonntags. Flug PZ710 startet um 01:30 Uhr in La Paz. Die Zwischenlandung in Asunción erfolgt um 04:45 Uhr; der Weiterflug von dort aus ist für 06:10 Uhr und die Landung in Sao Paulo für 08:10 Uhr vorgesehen.

Quelle: www.nur-flug-tours.de

Bolivien – fliegen und mehr

admin | Oktober 27th, 2009 - 15:06

Bolivien Illimani

Bolivien Illimani

Rest der Woche und Fliegen in Bolivien

Das Seminar am Donnerstag war noch ziemlich interessant, wir haben viel uber die Bedeutung des Quapak Nan oder auch Camino de Inca gelernt. Ausserdem haben wir noch auf spanisch (!) uber kulturelle Vielfalt, die Bedeutung unterschiedlicher Kulturen und Sprachen und wie man den Camino de Inca am besten bewahren kann, diskutiert. War sehr interessant.

Am Freitag haben wire in neues Radiopragramm ausgearbeitet und mit einem Vertreter, der in einem Fernsehstudio und Tourismusburo arbeitet, gesprochen. Er hat sich sehr fur unsere Okotour Yunga-Cruz interessiert, und mochte diese in sein Reiseprogramm aufnehmen. Ausserdem haben wir noch eine Gruppe in unserer Arbeit, die alte, traditionelle Tanze ubt und auffuhrt. Diese mochte er in einem Fernsehprogramm haben.

Am Abend waren wir noch in einer Bar, sie heisst Utopia. Dort waren wir mit den ganzen anderen Freiwilligen (insgesamt 25) und es gab sehr gunstige Cocktails als Pitcher (1,5l fur 40 Bolivianos). Dementsprechend lang und lustig wurde der Abend dann aber ich bin nicht so spat heim, weil ich am Samstag mit 4 Leuten vom Parapente Club La Paz zum fliegen verabredet war.

Am Samstag haben wir uns dann um 8 Uhr am Plaza Humboldt getroffen und sind dann mit einem alten Jeep losgefahren. Wir sind vom Plaza Humboldt in Richtung Valle de la luna und dann das Tal weiter Richtung Zoo gefahren.

Nach insgesamt ca 30-40 min Fahrzeit sind wir dann am Startplatz angekommen. Dieser liegt auf dem Bergrucken, welcher sich rechts des Tals erhebt. Der Startplatz selbst ist gross, ein wenig steinig und relativ flach, aber da hier immer ordentlich Wind ansteht kein Problem auf 3700m zu starten.

Der Flug danach war wunderschon, 1,5 Std in der Luft, ordentlich Thermik erwischt und ich konnte auf 4700m aufdrehen. Von dort hat man einen wunderschonen Blick uber La Paz, El Alto, das Hochland und auf den Illimani. Bin dann aber zum landen gegangen, weil eine Wolke uber der anderen Talseite innerhalb von 10min doppelt so gross wurde und zu einer riesigen Gewitterwolke heranwuchs.

Danach waren wir noch auf dem Ruckweg nach La Paz in einem kleinen Restaurant Mittagessen.

Am Samstag Abend waren wir noch beim Simon Zuhause Pokern und haben Rosti gegessen. Endlich mal was anderes als Reis, war sehr gut.

Am Sonntag waren wir wieder beim Fliegen, diesmal hatte es allerdings schon ab 10 Uhr relativ starke Bewolkung. Die anderen hatten ein wenig Probleme beim starten und so konnte ich erst um 10.30 raus. Es hat schon leicht angefangen zu regnen, und nach 20 min Flug habe ich dann auch gesehen warum. Uber den Startplatz hat sich eine grosse, graue Gewitterwolke geschoben und sie wurde immer grosser. Bin dann in Richtung andere Talseite weitergeflogen und konnte der noch ein bisserl Hohe machen und noch 3 sehr schone SATS fliegen. Nach 45min war dann Schluss, weil sich die Wolke auch immer mehr in Richtung Landeplatz ausgebreitet hat.

Haben danach noch den Geburtstag eines Fliegers gefeiert, um 12 Uhr Mittags haben sich die alle voll mit Bier abgeschossen und sind danach noch nach Hause gefahren.

Hab mich bei den Flugen wohl ein wenig erkaltet, und bin deshalb nach Hause und habe geschlafen.

Heute morgen war es noch ein wenig schlimmer, war heute nicht bei der Arbeit, aber es geht schon ein wenig besser.

Am Dienstag werde ich mit den anderen Voluntarios in meinen Geburtstag feiern und am Donnerstag geht die Tour in die Yungas los. Hoffe ich bin bis dahinn wieder 100% fit.

Muchos besos

Miguel

Quelle: http://michienbolivia.blogspot.com/ da finden Sie auch wunderschoene Bilder von Michi. Viel Spass !

Bolivien-Salzsee

admin | Oktober 20th, 2009 - 06:18

bolivien-salzsee foto: AP

Im Südwesten Boliviens, auf mehr als 3600 Metern Höhe, liegt der Salar de Uyuni, der größte Salzsee der Welt. Für den Tourismus ist er bereits ein Schatz, doch für Wirtschaftsunternehmen liegen seine wahren Werte noch weitgehend ungefördert brach: In dem Salzsee werden mehr als die Hälfte der weltweiten förderbaren Reserven an Lithium vermutet. Als Lithiumsalze sind sie Teil der Lauge.

Empfehlung: Fotogalerie aus Bolivien, Salzsee Salar de Uyuni