Madidi Bolivia – Madidi Nationalpark – Bolivien – Bolivia Park
Madidi – Parque Nacional Madidi – Bolivien – Bolivia – Rurrenabaque
Der Nationalpark Madidi – Parque Nacional Madidi ist ein Nationalpark im nordwestlichen Teil des südamerikanischen Binnenstaates Bolivien im Departamento La Paz, etwa 200 km nördlich der Hauptstadt La Paz.
Der Nationalpark erstreckt sich von den östlichen Ausläufern der schneebedeckten Anden – Cordillera bis in den westlichen Teil des tropischen Amazonas – Flussgebietes mit den Flüssen Río Madidi und Río Tuichi. Mit einer Ausdehnung von 140 km in Ost – West-Richtung und einer mittleren Breite von 50 km. Sein östlichster Punkt liegt nahe der Stadt Rurrenabaque am Río Beni. Im National Park gibt es fast 900 verschiedene registrierte Vögel. Der Park gehört zum Weltkultur Erbe.
Bolivien besteht aus weit mehr als wie so oft vermutet Hoehenkrankheit und Lamas. Es umfasst auch eine der vermutlich artenreichsten Regionen der Erde, den majestaetischen Parque Nacional Madidi im bolivianischen Amazonasbecken. Natuerlich will ein solch schoener Park auch entdeckt werden und jedes Jahr steigen die Besucherzahlen betraechtlich, da Trips im Vergleich zum brasilianischen Pantanal oder dem Manu National Park in Peru relativ erschwinglich sind. Dabei kommen verschiedene Erwartungen der Touristen in Betracht. Der Hauptgrund ist aber, Wildlife zu beobachten, und unzaehlige Agenturen wetteifern um das Verlangen, auch ja viel der versprochenen Tiere, wie Tapir oder Jaguar zu sehen.
Der starke Konkurrenzkampf macht es schwer fuer den Kunden hier eine einfache Entscheidung zu treffen. Viele juengere Semester mit limitierten Budget greifen meist auf Operators zurueck, die eine 3- Tagestour fuer ca.50 US$ all inclusive anbieten, was absolut unrealistisch ist und allein schon logistisch nachweislich auf Kosten der Umwelt geht.
Unser Tip und vor allem Bitte waere, sich ueber die Lizenz des Unternehmens zu erkundigen (in der zustaendigen Parkadministration liegen Listen aus) und sich vor allem Gedanken ueber das Vorgehen der Guides zu machen. Im Vordergrund sollte nicht der Wunsch stehen, “moeglichst viele Tiere fuer moeglichst wenig Geld” zu sehen. Ein realistisches Budget von ungefaehr 50 US$ pro Tag sollte eingeplant werden. Auch Elektrizitaet sollte fuer den Einzelnen nicht allzu wichtig sein (es gibt allerdings Solaranlagen in manchen Camps). Jegliches Anfassen oder gar Jagen von Wildtieren sollte umgehend der Behoerde gemeldet werden, da es sich nicht zuletzt laut bolivianischem Gesetzes um eine Straftat handelt und geahndet werden muss. Desweiteren muss man auch beachten, dass mit dem Einsetzen der Regenzeit (ca. Dezember) so gut wie keine Tiere in den Dschungelgebieten zu sehen sind, sondern diese auf die Pampas ausweichen. Prinzipiell muss man beachten, wenn man sich auf ein Dschungelabenteuer einlaesst, dass es keinerlei Garantie auf Sichtungen gibt und Agenturen die solche Versprechungen machen, eher ihr Geschaeft im Vordergrund sehen. Von den illegalen, sprich nicht lizensierten Guides sollte sowieso Abstand genommen werden, da es auch hier bereits zu schweren Delikten gegenueber (ottmals weiblichen) Reisenden kam. Da wir keine Werbung zum Nachteil anderer serioesen Touranbietern machen wollen, empfehlen wir daher auch, sich direkt vor Ort in der Parkadministration und den einzelnen lizensierten Unternehmen ueber deren Vorgehensweise zu erkundigen.